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England 2018 – Tag 3 – Das ungezähmte Dartmoor

Das ungezähmte Dartmoor

Einer meiner Lieblingsorte ist das Dartmoor mit seinen Weiten und seinem wilden Charme. Da ich mich 2016 ziemlich in diese Gegend verguckt habe, nutzen wir die Gelegenheit für einen kleinen Abstecher auf unseren Weg in den Westen.
Nach unserem Werkstattmarathon am Vormittag in Salisbury und dem reparierten Lotti-Mobil schaffen wir es heute bis in den östlichen Teil des Hochmoors. Wir möchten den Rest des Tages noch ein wenig die Füße vertreten und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Wir finden ein kleines Waldstück in Liverton und lassen uns von den knorrigen alten Bäumen und dem Farbspiel verzaubern. Die Bäume im Dartmoor sind wirkliche Charaktäre.

Ein herzliches Willkommen im The Star Inn

Übernachten werden wir mit BritStops. Wir werden herzlich vom Team des The Star Inn begrüßt und bestens mit allem versorgt, was das Camperherz begehrt.

The Star Inn

Das Star Inn in wurde vor gerade mal einem Jahr von der sehr jungen Besitzerin übernommen und vollständig saniert. Die Handschrift der Inhaberin ist ein Misch zwischen englischer Tradition und Moderne. Das steht dem Haus ausgesprochen gut und man fühlt sich hier gleich wohl. Hinzu kommt das tolle Personal. Gut gelaunt, kommunikativ, informativ – eben so wie man sich den Pub-Wirt vorstellt.

Wir werden durch das reichhaltige Angebot an Getränken geführt und dürfen, wie es sich in einem guten Pub gehört testen, bevor wir uns für unseren Favoriten entscheiden. Da das Wetter einfach zu gut ist, nutzen wir den Biergarten.

Mit Abstand das beste Pub-Essen auf der Reise

Hier kocht die Chefin selbst. Und auch wenn das englische Pubessen überwiegend aus Burgern, Pommes und Pies besteht, schafft sie es  eine ganz besondere Note zu setzen und Geschmack an die Gerichte zu zaubern. Wir haben hier mit Abstand den besten Burger und den leckersten Kuchen auf unserer Reise genießen dürfen. So sieht gutes, regionales, frisches mit Passion zubereitetes Essen aus!

Das Kinderherz schlägt höher – England das Land der Burger und Pommes

Herr Mann weicht auf Seegetier aus und ich entscheide mich für die Lasagne mit heimischen Rindfleisch

Schoko, Schoko und noch mal Schoko…. mhhhhh

Wir genießen noch ein wenig den Abend. Morgen fahren wir dann durchs Dartmoor und besichtigen das Dartmoor Prison Museum in Princetown.

Wenn Ihr mehr über England erfahren wollt, dann könnt Ihr dem Blog weiter folgen. Wir nehmen Euch die kommenden Tage mit an die Westküste Cornwalls.

 

 

England 2018 – Tag 2 – Stonehenge der Touristenmagnet

Stonehenge der Touristenmagnet

… lässt natürlich auch uns nicht vorbeifahren. Schließlich hat man über die alten Steine schon viel gehört und den einen oder anderen Bericht im TV gesehen. Jetzt wollen wir uns natürlich selbst ein Bild von dem Sagen umwobenen Ort machen.

Geplant ist der Besuch für 11:oo Uhr. Wer glaubt, dass er einfach so an diesen heiligen Ort fährt, hat sich getäuscht. Seit geraumer Zeit gibt es ein Besucherzentrum, welches die Besuchermassen kanalisiert. Hier muss man vorab online seinen Besuch ankündigen und buchen. Bereits von Deutschland aus haben wir dieses gemacht. Man hat zum Einchecken ein Zeitfenster von 30 Minuten.
Je nach Uhrzeit gestaltet sich die Anfahrt stauig und man muss für die letzten 500 Meter schon mal 30 Minuten und mehr einplanen. Wir haben Glück um Unglück (unser Lotti-Mobil schaltet bei jeder Bremsung seit heute morgen in den Notbetrieb) und fahren durch. Da heute Sonntag ist, hat eh keine Werkstatt offen und in Stonehenge findet uns im Zweifel auch der ADAC schneller als irgendwo im Niemandsland. Außerdem wollen wir Stinehenge nicht noch mal buchen, auf die Gefahr hin, dass wir keine Tickets mehr bekommen.

Reisemobile parken bei den Bussen. Das ist recht entspannt.

Wie immer ist bei den Engländern und dem Heritage alles bestens organisiert. Dank unserer Mitgliedschaft können wir kostenlos parken und die Anlage kostenlos besichtigen. Auch der Audioguide ist inklusive.

Früher Vogel fängt den Wurm

Wie bei allen Attraktionen auf unserer Reise – der frühe Vogel fängt dieses Mal den Wurm oder hat die schönsten Aussichten und ein wenig die Gelegenheit zu genießen. Mit unserem 11:00 Uhr Ticket gehören wir noch zu den frühen Besuchern und genießen ein relativ leeres Gelände. Der richtige Ansturm kommt ca. 1-1,5 Stunden später. Und wenn wir hier von Ansturm reden, dann meinen wir das auch so. Immerhin besichtigen diesen Ort mehrere Millionen Besucher im Jahr.

Das Besucherzentrum als Ausgangspunkt für den Tag

Zu Fuß ist es einfach am schönsten

Vom Besucherzentrum sind es ca. 2 km bis zu den Steinen. Man kann wahlweise einen kostenlosen Busshuttle nutzen oder über einen Feldweg das begehrte Ziel erreichen. Wir wählen den Feldweg, welcher ebenfalls interessante Informationen bereithält und noch weitere Besonderheiten der gesamten Anlage preisgibt.

Ein schöner Weg abseits des Trubels vorbei an Hügelgräbern

Da es wenig Schatten gibt, ist es ratsam Sonnencreme, Kopfbedeckung zu nutzen und ausreichend Wasser mitzuführen, denn auch bei dem Steinkreis angekommen wird man einige Zeit verbringen.

Der Audioguide – unser Reiseleiter

Wer ein wenig mehr über Stonehenge und die Vergangenheit erfahren möchte, nutzt den Audioguide, den es auch in deutscher Sprache gibt und welcher für Kinder geeignet ist. Alle paar Meter erfährt man so Besonderheiten zu Stonehenge und wird auf Kleinigkeiten hin gewiesen, welche einem so entgangen wären. Mit dem Guide dauert die Runde um die Steine herum rund 1,5 Stunden. In Summe kann man schon einmal 4-5 Stunden einplanen.

Wirklich nah kommt man nicht mehr ran an die Steine

Es gibt überall auf dem Weg die Möglichkeit zu einem Picknick. Allerdings gibt es auch hier so gut wie keinen Schatten.

Alleine ist man hier nie. Das ist hier eine sehr gut organisierte Massenveranstaltung. Wer morgens bucht, hat noch ein wenig Ruhe. Der Andrang ist so ab 13:00 Uhr richtig groß. Dennoch ist der Platz ausreichend und man kann in Ruhe stehen bleiben und sich alles anschauen.  Obgleich ich auf Massenveranstaltungen echt allergisch reagiere und schnell überfordert bin (Mein Alptraum ist das Eden Projekt – dazu aber später mehr) war der Tag an sich recht entspannt.

Eine handwerklich beeindruckende Leistung

Zum Abschluß in die Ausstellung

Zum Abschluß werfen wir noch einen Blick in die Ausstellung, denn hier ist es klimatisiert und man kann der Sonne ein wenig entkommen. Zudem sind die Menschenmassen alle draußen bei den Steinen. Da man sich leider nicht durch die echten Steinkreise bewegen darf, gibt es hier die Möglichkeit sich in die Mitte auf den Fußboden zu setzen und den Steinkreis via Projektion auf sich wirken zu lassen. Wer einmal in einem echten Steinkreis sitzen möchte, hat zum Beispiel in Minion die Gelegenheit dazu. Hier gibt es gleich drei Kreise. Aber auch in der Nähe von Stonehenge gibt es noch ein Dorf, welches mit den Kreisen lebt.

So könnten sie damals gewohnt haben die Erbauer des Kreises. Eigentlich recht komfortabel.

Leider geht unsere Reise nicht so weiter, wie geplant.  Somit kümmern wir uns jetzt erst einmal um unser Lotti-Mobil und suchen nach einer Werkstatt. Da Sonntag ist, haben wir noch genug Zeit. Ob und wie es weiter geht, könnt Ihr hier in den nächsten Tagen lesen.

Fazit

Wir finden, dass man sich Stonehenge angesehen haben sollte. Jedoch sind die Steine nicht so beeindruckend, wie wir es vorher gedacht haben. Dennoch sehr interessant aufbereitet. Stonehenge ist touristisch voll erschlossen, Rollstuhl geeignet und wie immer von Heritage gut organisiert. Ältere Kinder ab 10 Jahren haben hier ihren Spaß.

Wer sparen mag, nutzt die Kurzmitgliedschaft von Englisch Heritage oder National Trust. Hier haben wir schon berichtet.

Wer mehr über England erfahren möchte, folgt einfach den weiteren Beiträgen auf unserem Blog unter England 2018

Die ganze Reiseroute könnt ihr ebenfalls hier verfolgen.

Natürlich freuen wir uns über Eure Kommentare!

 

England 2018 – Dartmoor-Cornwall-Devon

England wir kommen!

Endlich ist es so weit – Lotti ist durch den TÜV, gepackt und startklar und irgendwann sitzt auch die Familie im Wagen. Wir starten von der Mitte Deutschlands und legen die Strecke von 600 km bis zur Fähre an einem Stück zurück. Dünkirchen (F) bietet die Möglichkeit der Übernachtung im Infobereich. Somit können wir am nächsten Morgen ganz früh übersetzen und haben noch einen ganzen Tag voller Abenteuer vor uns.

Die Reiseplanung

Wie immer haben wir nur eine ungefähre Idee, was wir alles sehen wollen und lassen uns auch gerne mal überraschen. Letzten Endes haben wir einige Ziele verworfen, weil entweder die Zeit zu knapp war oder das Wetter zu gut oder man einfach nicht jeden alten Stein gesehen haben kann, welcher vermeintlich magische Wirkung hat (das Leben ungemein verlängert oder die Fruchtbarkeit steigert).

  • Dover Castle
  • Stonehenge
  • Diverse KfZ-Werkstätten in Salisbury
  • Dartmoor – Princetown Prison
  • Tintagel
  • Küstenpfad nach Boscastle
  • Minion and the Hurlers
  • Bodwin Moor und das Jamaica In
  • Mousehole
  • Lands End – Küstenpfad von Sennen Cove über Lands End und zurück
  • Eden Project
  • The Lizard – Kynance Cove
  •  Jurasic Coast – Chesil Beach Weymouth
  • Jurasic Coast – the Fleet
  • Durdle Door
  • Dover

Die Rundreise ist geprägt von vielen landschaftlichen Eindrücken und vielen Wanderungen. Am Tag sind wir mindestens 6 km gelaufen. Natürlich geht es in England immer bergauf. Begeitet wurden wir von Sonne, Sonne und Temperaturen weit über 25 Grad. Wie auch in 2016 haben wir keine Idee, wie man England und Regen in einem Atemzug erwähnen kann. Wir hatten viel Spaß und haben auf unserer Reise überwiegend viele nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Besonders schätzen wir an den Engländen die Gelassenheit, welche sie immer wieder im Straßenverkehr und an Supermarktkassen zum Besten geben. Wer entschleunigen möchte, ist in Cornwall und dem Dartmoor bestens aufgehoben.

Reisevorbereitung England – Sightseeing Pässe die sich lohnen

Sightseeing Pässe als Basis für die Urlaubsplanung

Wer in England nicht nur die bekannte Sehenswürdigkeiten ansteuern möchte, ist gut beraten sich bei Visit Britain  die Sightseeing-Pässe anzuschauen.

Die bekanntesten sind die Kurzmitgliedschaften bei National Trust und English Heritage. Das sind quasie die beiden Denkmalschutzverbände in England und vergleichbar mit unserem deutschen Denkmalschutz. Beide Verbände haben eine Liste erstellt, welche Sehenswürdigkeiten sie verwalten. Somit kann man entlang seiner Reiseroute immer wieder das eine oder andere nette Kleinod besichtigen (oft irgendwelche alten Steine und Formationen oder kleine nette Bauwerke), welche zum Teil Eintrittsfrei sind.

Mit Sightseeing-Pässen sparen

Wer mit Familie unterwegs ist und die großen Sehenswüdigkeiten auf der Reiseroute stehen hat, sollte sich ausrechnen, ob er nicht sogar einen der Pässe kauft. Immerhin kosten Sehenswürdigkeiten wir Dover Castel, Tintagel oder Stonehenge zwischen 35 und 70 Euro für zwei Erwachsene mit Kind. Die Sightseeing-Pässe sind jedoch schon für 70 Euro für eine Familie zu haben. Somit rechnen sich diese relativ schnell.

Vergleichen und dann planen

Die beiden Pässe decken zum Teil die gleichen großen Sehenswürdigkeiten ab, doch dann unterscheiden sie sich relaiv schnell. Die einen legen Wert auf Gärten, während die anderen sich scheinbar mehr auf alte Siedlungen und Steine in der Landschaft sowie Schlösser und Burgen spezialisiert haben. Beide Anbieter haben Karten und Listen mit allen Sehenswürdigkeiten, so dass man hier schon vorab schauen kann, was man sehen möchte. Die Sehenswürdigkeiten sind alle im Internet dokumentiert. Je nachdem wie viel Zeit man hat, lohnen sich ggf. auch beide Pässe.

Und noch mehr Pässe

Neben den Sightseeing-Pässen gibt es natürlich auch einen Gourmet-Passs, London-Pass, drei-Schlösser-Pass, Schottland-Pass, Musical-Pass…….

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Planen Eures Urlaubs! Wenn Euch die Seite gefällt, dann hinterlasst einen Kommentar.

Weitere Reiseberichte und Tipps zum Urlaub erhaltet Ihr hier auf dieser Seite.

Eure Alexandra

Landschaftspark Duisburg-Nord

Landschaftspark Duisburg-Nord

Als Ruhrpottperle (so werde ich seit gestern von Herrn Sohn gerufen) zieht es mich natürlich immer wieder in die alte Heimat zurück. Für mich gibt es nichts beeindruckenderes als die Industrielanschaft und das was der Mensch als unscheinbares Wesen hier so erschaffen hat.

Während der Pott bei vielen noch als ausgesprochen hässlich in Erinnerung ist, muss ich hier mal Stellung beziehen. In den letzten Jahren hat sich die einst graue Region richtig gemausert – an vielen Stellen spannende Freiflächen geschaffen, welche zum Verweilen und Staunen einladen. So auch der Landschaftspark Duisburg-Nord.

Übernachten wo einst der Hochofen qualmte

Der Landschaftspark verfügt über einen großen Parkplatz mit Entsorgungsstation. Wir parken etwas weiter hinten an einer ruhigen Stelle und hoffen, dass uns die Nacht niemand weckt. Im Hintergrund die bunt beleuchteten Schlote der Hütte.

Da wir den Tag viel gefahren sind, suchen wir heute Abend nur noch das Restaurant am Parkeingang auf. Hier gibt es leckere Speisen. Solides Handwerk zu fairen Preisen. Das Ambiente draußen auf der Terrasse einfach umwerfend.

Morgens um 6:00 ist die Welt noch in Ordnung

Nach einer ruhigen Nacht, werfen wir Herrn Sohn zeitig raus. Das stößt wenig auf Begeisterung, aber wir sind der Ansicht, dass es früh morgens einfach am schönsten ist, wenn der Park noch menschenleer und der Tag ganz jung ist. Noch vor dem Frühstück steuern wir die Hütte an und klettern den Hochofen hinauf.

Die Aussicht ist einfach großartig – das muss auch Herr Sohn zugeben.

Zurück geht es vorbei an der Kletterwand (wird natürlich ausgiebig beklettert), der Konzertbühne, dem Spielplatz, dem Koksspeicher der so langsam von der Natur zurück erobert wird, der Tauchbasis und dem Tauchbecken….

Und auf einmal hat auch Herr Sohn die Zeit vergessen und nur das Grummeln in der Magengegend lässt uns zum Kasten zurück kehren. Das Frühstück wartet.

Der Landschaftspark bietet noch viel mehr tolle Attraktionen – ich würde sagen: Fahrt einfach mal hin. landschaftspark-duisburg-nord

 

Kurztrip in die Eifel – Wilder Kermeter und Wilder Weg

Kurztrip in die Eifel – Teil II

Heute morgen erwachen wir zwischen alten Apfelbäumen mit Blick auf den Vulkan im schönen Wershofen.

Nach einem leckeren Frühstück bei unseren Freunden auf dem Hof starten wir zum nächsten Ziel, welches ich mir zum bevorstehenden Muttertag aussuchen durfte. Dem wilden Weg im Nationalpark Eifel.

Wilder Weg – ein Urwald entsteht

Nach großem Protest von Herrn Sohn und einem weiteren Versuch vom Schrauber das Reiseziel zu ändern, kommen wir eine knappe Stunde später am Zielparkplatz an. Hier zeigt sich der Nationalpark von seiner wilden und Familien freundlichsten Seite. Vor uns liegen knapp 9,7 km leicht begehbarer, spannender und unterhaltsamer Wanderweg, welche komplett barrierefrei geplant wurde und sogar für Rolli-Fahrer nutzbar ist.

Wir laufen zuerst den Wilden Weg, welcher bereits nach den ersten 50 Metern volle Zustimmung von allen Familienmitgliedern erhält.

Über einen breiten Holzsteg lassen sich mit Hilfe von verschiedenen Anschauungsmaterialien Informationen über den Urwald sammeln. Alle Themen gibt es zum Anfassen, hören und in einfacher Sprache. Gut gestaltete Tafeln und Audiobeiträge lassen keine lange Weile aufkommen.


Es gibt Orte zum Verweilen, zahlreiche Liegeplätze und hinter wirklich jeder weiteren Wegbiegung bietet sich eine neue Überraschung. Das Highlight bildet am Ende der Kletter-Trail. Herr Sohn läuf diesen heute gleich drei Mal. Rollstuhlfahrer können unter den Kletterstämmen her fahren.

Wilder Kermeter ganz zahm

Dem Wilden Weg schließt sich der wilde Kermeter an. Neben dem breiten befestigten Sandweg kann man parallel einen gewachsenen Waldweg entlang wandern. Auch hier gibt es viele tolle Informationen zum Wald und dem Rursee. Das Highlight hier ist der Aussichtspunkt Kermeter mit einem tollen Blick über einen Teil des Sees.

Hier oben bietet es sich an bei einem Picknick zu verweilen. Es gibt mehrere große Tische. Zurück geht es dann stetig Berg auf durch den Urwald. Auch hier lässt sich wieder einiges entdecken.

Wir geben diesem Wanderweg 5*****. Ein tolller Ort für Jung und Alt, den man mit viel Muße auf sich wirken lassen sollte.

Übernachtet haben wir ganz in der Nähe…..

Mehr zu lesen gibt es hier:

Kurztrip in die Eifel – Nürburgring

Kurztrip in die Eifel – Monschau und Umgebung

Landvergnügen…

Gerade per Post angekommen – der neue Stellplatzführer für das Jahr 2018.

Mit der gekauften Vignette kann man für 24 Stunden kostenlos bei einem Gastgeber stehen. Gastgeber sind in der Regel landwirtschaftliche Betriebe.

Ich bin schon sehr gespannt, was uns alles erwartet und werde in der Rubrik Schöne Orte / Zeltplätze in den kommenden Wochen berichten.

Ruine Wildenstein ruft mit zauberhafter Aussicht

Heute locken die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und der Frühling scheint endgültig Einzug zu erhalten. Somit liegt es nahe, raus zu gehen und ein wenig Sonne zu tanken. Das Ziel: Dannenfels mit dem schönen Donnersberg.

Runde 2 – Ruine Wildenstein

Die Entscheidung fällt für den Rundweg 2 mit moderaten 8km Strecke, welcher uns zur Ruine Wildenstein führen wird.  Ein toller Ort mit schöner Fernsicht und einzigartiger Vegetation. Ein Misch aus knorpeligen Bäumen, Heide, schroffen Felsen und Heidelbeeren so weit das Auge reicht.

Aber zuerst einmal checken wir den Cache auf dem Dampfnudelfelsen. Unsere letzten Mitbringsel haben neue Besitzer gefunden. Wir nehmen heute nichts mit.

Weiter geht es durch den Mischwald bergauf. Und dann auf einmal wird der Weg ganz anders. Der Waldboden wird durch einen steinigen Weg abgelöst. Die Bäume sind niedrig und knorrig. Es kommen kleine Kiefern hinzu. ein wenig erinnert mich das Stück an einen Weg am Meer. Auf den sonnigen Felsen wärmen sich die ersten Echsen.

Wir laufen in der Sonne und an der einen oder anderen Stelle ist die warme Thermik zu spüren, welche heute auch schon die ersten Paraglider nutzen.

Ruine Wildenstein – kleine Klettertour für Kinder

Die Ruine bietet neben der schönen Bank die Möglichkeit ein wenig zu klettern und ein kleines Picknick in den alten Mauern zu machen. Nichts spektakuläres, aber für Kinder neben den Chaches eine nette Abwechslung. Im Spätsommer lockt die Gegend um die Ruine zum Beerensammeln. Wer hier den Weg 2 verlässt und unterhalb der Bank nach rechts abbiegt kommt runter ins Tal und kann hier dem zauberhaft, wilden Bach folgen. Eine tolle Tour an heißen Tagen. Das sind dann aber noch mal knapp 6 km mehr, die man dann bezwingen muss. Und der Rückweg geht dann sportlich konstant bergauf. Wir folgen heute jedoch wie geplant Weg 2 – kraxeln wieder den Hügel hoch und folgen der Markierung.

Weiter geht es dann durch permanent wechslende Landschaften. Mal wird man begleitet von einem dichten Märchenwald, welcher ahnen lässt, dass da irgendwo in der Tiefe die Knusperhexe wohnt. Dann wieder wird der Weg gesäumt von Meterhohen alten Buchen. Hier finden wir auch die ersten Blüten des Jahres, welchen sich ihren Weg ans Licht bahnen.

Während ich Blümchen ablichte, lassen es sich die Männer nicht nehmen Stöckeweitwurf zu trainieren. Der Berg fällt zu unserer rechten so stark ab, dass es sich förmlich anbietet irgendwas herab zu schmeißen. Als sie sich endlich ausgetobt haben, gehts weiter.

Nach rund 5 km gelang man noch einmal an einen wunderschönen Aussichtspunkt. Das ist mit Abstand mein Lieblingsort. Hier ist es irgendwie so ruhig und der Misch aus Heide, kantigen, kahlen Felsen, knorrigen Bäumen, Weite sorgt für eine ganz eigenwillige Spannung. Zudem ist die Bank einfach super. Man kann hier selbst als Erwachsener die Beine baumeln lassen.

Das letzte Stück führt wieder über einen weichen Waldweg zurück zum Ausgangspunkt.

Das Dorfcafe ist das Ziel

Natürlich muss jede Wanderung mit Kindern ein größeres Ziel verfolgen. Neben dem Geocache und der Ruine ist zum Abschluß eine heiße Schokolade genau der richtige Ansporn. Wir genießen im Dorfcafe in der ersten Frühlingssonne eine leckere Kanne Tee und den wohl besten Kuchen weit und breit, bevor wir wieder nach Hause fahren.

Die genaue Wegbeschreibung und noch weitere Routen findet ihr hier auf der Seite des Ortes Dannenfels.

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