Escape the Room – Findet Sherlock Holmes

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(Kinder-) Geburtstag im Escape-Room

Herr Sohn hat im Winter Geburtstag und möchte natürlich nicht bis zum Sommer mit einer entsprechenden Party warten. Somit zerbrechen wir uns als Eltern jedes Jahr den Kopf, wie wir die Feier gestalten, da das Wetter nicht immer kalkulierbar ist. Zudem auch die Gast-Kinder in den letzten Jahren nicht zwingend begeistert waren, wenn sie völlig vermatscht von einer Schnitzeljagden heim kehrten.

Da wir große Krimi-Fans sind, wollen wir dieses Jahr einmal einen Escape-Room testen. Schnell ist ein Raum in der Nähe mit einem passenden Motto gefunden. Wir lieben Sherlock Holmes – insbesondere die neuen modernen Staffeln mit Benedict Cumberbatch. Somit buchen wir in Mainz bei Exit Experience den Raum Sherlock.

Quelle: exit experience – der SHERLOCK

Die Geschichte

“Es ist das Jahr 1895 AD, Sherlock Holmes ist während dem wohl größten Auftrag seiner Karriere zur Aufdeckung eines Komplotts einer Geheimabteilung des Scotland Yards scheinbar spurlos verschwunden. Dr. Watson beauftragte Euch als letzte Hoffnung damit, das Rätsel seines Verschwindens zu lösen, bevor er gewaltsam von Scotland Yard hinter Gittern gebracht wurde. Ihr wurdet als Junior Detektive unwissentlich in ein gefährliches und abgekartetes Spiel hineingezogen, das Euer Ende bedeuten könnte. Die Spuren führten Euch zurück zu Holmes’ geheimen Versteckplatz, das Gebäude wurde jedoch von Elite-Einheiten der Scotland Yard umzäunt und Ihr habt nur noch 60 Minuten Zeit, um zu entwischen und die Wahrheit herauszufinden! ” Quelle https://www.exit-experience.de/

Eine Kurze Einweisung mit einem persönlichen Brief erhalten wir vor Beginn des Spiels in einem passenden Ambiente.

Und dann geht es los…..


Wir gelangen über einen langen Flur

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Leben retten ist kinderleicht

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Leben retten, im Notfall handeln können – egal ob unsere Mitmenschen oder wir selbst im Straßenverkehr / beim Wandern verunfallen oder in lebensbedrohliche Situationen kommen – für uns als Vielfahrer, Weltenbummler, Outdoor-Freaks ein Rand-Thema, welches aber so wichtig ist!
Heute mal ein Beitrag rund um das Thema Herz-Kreislauf-Stillstand und die Nutzung eines AEDs für die Reanimation.

Herz-Kreislauf-Stillstand ist eine der häufigsten Todesursachen

In Deutschland erleiden im Jahr Ca. 50.000 – 70.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Zunächst treten schwere Herzrhythmusstörungen auf, denen binnen weniger Minuten der Herzstillstand folgt. Die betroffenen Personen verlieren das Bewusstsein und ihre normale Atmung setzt aus. 

Dann zählt jede Minute. Denn das Gehirn beginnt nach nur drei bis fünf Minuten ohne Sauerstoff, Schaden zu erleiden.

Eine Überlebenschance gibt es nur, wenn unverzüglich mit Gegenmaßnahmen begonnen wird. Denn mit jeder Minute, die das Herz stillsteht, sinkt die Überlebenschance der betroffenen Person um zehn Prozent.

Zwar sind viele Bürger bereit im Notfall zu helfen, doch nur jeder Fünfte traut sich zu, überlebensnotwendige Maßnahmen bei Unfallopfern einzuleiten. Es herrscht auf Grund von Unkenntnis eine hohe Unsicherheit bei der Versorgung von Notfällen. Noch größer ist die Unsicherheit  im Umgang mit den an vielen Orten verfügbaren Defibrillatoren.  Diese werden oft gar nicht genutzt, obgleich es in Deutschland mittlerweile flächendeckend rund 80.000 Geräte gibt, welche entscheidend dazu beitragen, dass eine Reanimation gelingt. Gekennzeichnet sind die Geräte mit diesem Symbol:

Durch den Einsatz von Defibrillatoren wird ein Herzflimmern / zu schneller Herzschlag unterbrochen und so die Wiederbelebung mit der Herzdruckmassage erst möglich.

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Making Van Gogh

Making Van Gogh –  die Ausstellung des Jahres

Ganz aufgeregt höre ich im Radio im letzten Jahr einen Beitrag über die Ausstellung im Städel Museum Frankfurt.

“Im Zentrum der Ausstellung steht die Entstehung des „Mythos van Gogh“ um 1900 sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Gezeigt werden mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. Den Kern bilden 50 zentrale Werke von Vincent van Gogh aus allen Schaffensphasen. Es ist die umfangreichste Präsentation mit Werken des Malers seit fast 20 Jahren in Deutschland.” (Städel Museum)

Und es werden nicht nur Werke von Van Gogh gezeigt, sondern auch 70 Werke seiner Zeitgenossen wie Dix,  Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker oder Gabriele Münter als auch Peter August Böckstiegel, Theo von Brockhusen, Heinrich Nauen oder Elsa Tischner-von Durant.

Ganz klar, da muss man hin. Wann sonst kann so viele Werke auf einmal sehen?

Tickets und Anreise

Tickets gibt es online, jedoch nicht für Familien und auch die Führungen und Zeitfenstertickets sind rasch ausverkauft, sodass man derzeit eigentlich nur noch direkt an der Kasse Karten kaufen kann.

Da uns die Parksituation in FFM vor Ort bekannt ist, beschließen wir an einem Sonntag in die Stadt zu fahren. Morgens in aller Frühe schläft die Stadt, was die Fahrt recht entspannt gestaltet. Zudem sind um 9:00 Uhr vor dem Städel  in der Museumsuferstraße noch freie Plätze zu finden.


Wer keinen dieser Plätze bekommt, muss in eines der nahe gelegenen Parkhäuser und läuft dann rund 500 Meter und gelangt zu Fuß über eine der Brücken an das Museumsufer. ACHTUNG! Genug Bargeld mitnehmen, um das Parkhaus zu zahlen. Mein letzter Stand ist, dass nicht alle Parkhäuser Kartenzahlung akzeptieren. Ca. 20-25 Euro sollte man dabei haben.

Wir stehe um 9:30 Uhr vor dem Museum und haben Glück. Die Schlange ist noch nicht allzu lang. Nach rund 20 Minuten halten wir unser Ticket in der Hand mit dem wir in das Museum hinein gelangen. ACHTUNG: Die Schlange draußen kann sehr lang sein und wenn man Pech hat, steht man über eine Stunde lang im Regen.

 

Die Ausstellung

Was soll man sagen – man kommt her, um die Bilder einmal live zu sehen und sich von der Technik und der Tiefe der Farben beeindrucken zu lassen. Auf Drucken kann man diese nicht erfassen.

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Norwegische Zimtschnecken – Urlaubsfeeling für zu Hause

Wer durch Skandinavien reist, wird über kurz oder lang an Zimtschnecken Skillingsboller, Kanelboller oder auch Canelsnurrer nicht vorbeikommen, denn die Skandinavier lieben sie und somit gibt es die Zimtschnecken fast überall zu kaufen. Hierbei gibt es zahlreiche Varianten. Jedes Land und jede Region hat so ihre eigene Interpretation von der Zimtschnecke.

Rezept für norwegische Zimtschnecken

Nach einigen Recherchen und Experimentieren habe ich ein Rezept für Zimtschnecken gefunden, welches unserer Lieblingsvariante aus Norwegen am nächsten kommt. Ich möchte Euch das Rezept nicht vorenthalten, denn die Zimtschnecken sind zu Hause schnell zubereitet, halten sich in der Keksdose recht lange frisch und sind eine gerne gesehene Abwechslung auf der Kaffeetafel. Jeder der Zimt mag, wird diese Zimtschnecken lieben!

Gerade in der kalten Jahreszeit sorgt der Zimt für ein echtes Winterfeeling und bei uns für eine kleine gedankliche Auszeit mit Erinnerungen an Norwegen. Für uns ein wenig Urlaubsfeeling im Alltag.

Zutaten für die Zimtschnecken

Für ungefähr 12 -14 Zimtschnecken in der Größe eines Bierdeckels, benötigt Ihr einen klassischen Hefeteig als Basis. Dieser wird mit einer Füllung bestrichen, mit der Ihr nicht geizen solltet, denn diese macht den Geschmack und ist leider nicht ganz kalorienarm.

Hefeteig:

  • 100 g weiche Butter
  • 350 – 400 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel Hefe frisch
  • 100 g Zucker
  • 2 -3 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 600 g Mehl

Füllung:

  • 75-150 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 2-5 Esslöffel frischen scharfen, aromatischen Zimt
  • etwas Wasser kalt

Bei der Füllung nicht an Butter und frischen würzigen Zimt sparen. Durch das Fett bekommen die Zimtschnecken erst ihren Geschmack.

Topping:

  • 3 – 5 Esslöffel Zucker oder Hagelzucker für die Optik

Zubereitung

Ihr bereitet den Hefeteig wie gewohnt zu. Zuerst setzt Ihr mit der Hefe, der warmen Milch und dem Zucker einen Vorteig an. Nach ca. 15 Minuten mischt Ihr das Mehl unter und verknetet alle Zutaten zu einem glatten Teig.

Den Teig lasst Ihr ca. 45 Minuten gehen.

Dann walzt Ihr den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck aus, welches ungefähr die Länge des Backblechs hat und 10 – 15 cm breit ist. Der Teig sollte ca. 0,5 cm dick sein.

Ihr mischt nun die Füllung zusammen. Seid nicht zu sparsam mit der Butter und dem Zimt. Durch die Butter und den Zimt wird die Zimtschnecke schön saftig und bekommt den einmalig guten Geschmack. Die Füllung streicht Ihr auf die Teigplatte. Dabei lasst Ihr an der langen Seite ca. 1 cm frei.

Rollt nun die Platte auf. Das Ende ohne Füllung bestreicht Ihr mit Wasser, damit das Ende an der Schnecke kleben bleibt und sich die Schnecke nicht öffnet.

Ihr habt es fast geschafft. Jetzt von der Teigrolle ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und diese mit ausreichend Abstand auf das Backblech setzen. Ein wenig in Form bringen und dann ab in den Backofen.

Für 15-20 Minuten bei rund 200 Grad goldgelb backen.

Für die Optik die fertigen Schnecken noch mit Hagelzucker oder Zucker bestreuen. Die Schnecken hübsch auf einer Tortenplatte anrichten und warm oder kalt genießen. Am besten natürlich mit einem alkoholfreien finnischen Glögi. Das Rezept findet Ihr auch hier im Blog.

Über Euer Feedback zu den norwegischen Zimtschnecken unter diesem Beitrag würde ich mich freuen. Natürlich dürft Ihr den Blogbeitrag auch teilen.

PS: Das Rezept kann bestens auch von jüngeren Kindern erlernt und umgesetzt werden, da man außer einer Rührschüssel, den Händen und einem Nudelholz keine weiteren mechanischen Hilfsmittel benötigt.
Die Schnecken können mit Backpapier getrennt rund zwei Wochen kühl in einer Keksdose aufbewahrt werden.

Und noch mehr Rezepte…

Ihr mögt noch andere Urlaubsmitbringselrezepte testen? Wie wäre es mit einer englischen Tee Time und frischen englischen Scones oder alkoholfreien finnischen Glögi? Unter der Rubrik Kulinarisches werdet Ihr fündig.

 

Fennek 4 Fire – Edelstahlrost für unterwegs

Outdoorzeit ist Lagerfeuerzeit

Wir lieben das Outdoorleben und zu einem gemütlichen Abend gehört für uns das Kochen auf dem offenen Feuer.

Diese Vorliebe teilen wir scheinbar mit den Skandinaviern, denn diese halten an fast jedem Rastplatz eine Feuerstelle bereit. Was gibt es besseres,  als einen frischen Lachs mit ein paar Kräutern und frischer Zitrone zu grillen?

Da Aluschalen unterwegs oft zerknicken, Alufolie reißt und das mitgeführte Grillrost vom heimischen Grill oft nicht genug Stand hat oder zu tief im Feuer liegt, haben wir nach einer stabilen, langlebigen, umweltschonenden, Abfall reduzierenden und qualitativ hochwertigen Lösung gesucht – und wir haben Sie gefunden. Den mobilen Grillrost von FENNEK.*

Diesen haben wir uns von unseren Freunden zum Geburtstag gewünscht. Ganz herzlichen Dank!!! Ihr seid spitze und habt damit unsere nächsten Grillabende gerettet.  Und hier ist es nun, das gute Stück. Da es aktuell draußen alles andere als gemütlich ist, hier  ein paar Bilder aus dem Wohnzimmer.

Der FENNEK 4 FIRE*  besteht aus gerade mal 4 Teilen, welche sich schnell zusammen stecken und nach der Nutzung auch wieder demontieren lassen. Das ist kinderleicht.

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Finnischer alkoholfreier Glögi – das Getränk für die kalte Jahreszeit

Wer im Herbst im nördlichen Norwegen und der Finnmark unterwegs ist, wird unweigerlich konfrontiert mit langen dunklen und kalten Nächten. Unterwegs mit Kindern und der Familie sollte man  hier gut gerüstet sein, damit die lange Zeit auf den rund 10 qm des Kastenwagens zu aller Zufriedenheit überstanden und ein voller Erfolg wird.

Vom Schneesturm in Finnland überrascht…

Gerade bei Schnee und Kälte hält Speise und Trank die Seele beisammen. Daher darf an den langen Spiele- und Videoabenden ein entsprechendes Heißgetränk nicht fehlen. Natürlich alkoholfrei, da Kälte und Alkohol nicht wirklich eine gute Kombination sind und schließlich auch die Kinder mittrinken dürfen.

Rezept für finnischen Glögi

Bei unseren Streiftouren durch finnische Supermärkte sind wir auf unseren Favoriten den alkoholfreien Glögi aus dem Hause Marli (Granini) gestoßen.

Bild kopiert von https://www.marli.fi/glogi

So weit es der Stauraum im Lotti-Mobil zuließ, haben wir uns mit diesem Getränk eingedeckt – leider zu wenig, wie wir zurück in Deutschland feststellen mussten. Denn hier gibt es dieses Getränk einfach nicht. Der Glögi wird ausschließlich für den skandinavischen Markt produziert.

Aber wir haben noch eine Packung in den Alltag gerettet. Somit können wir anhand der Zutatenliste, einigen Testläufen und dem Vergleich mit dem Original das Rezept herausbekommen.

Zutaten

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Der erste Beitrag über meine Reiseblog!

Mein erstes Interview – mit Katja Hein von Hin-Fahren

Ihhhh ich freue mich ja so!!!!! Der erste Bericht über  meine Familie, mich und unseren Reiseblog!

Die Geschichte zum Interview

Katja Hein und Ihren Blog Hin-Fahren.de habe ich vor rund einem Jahr auf Facebook kennengelernt. Ich war gerade bei der Urlaubsplanung unserer ersten Norwegenreise und habe Katja mehrere Löcher in den Bauch gefragt, die gerade aus dem hohen Norden zurück kam.

Seitdem tauschen wir uns regelmäßig aus über spannende Reiseziele und das Bloggerleben.

Im November war es dann endlich so weit und wir haben uns persönlich kennengelernt. Katja wohnt ganz in der Nähe und da wir einfach kein wetterfestes Ziel in Rheinhessen ausmachen konnten habe ich Katja kurzerhand zu Kaffee und frischen Apfelkuchen eingeladen.

Bild könnte enthalten: Innenbereich

Jetzt fehlt nur noch Katja.

Heraus gekommen sind viele spannende Gemeinsamkeiten und das Interview mit mir und meiner Familie. Ich bin total begeistert, was Katja da alles über uns zusammen geschrieben hat und natürlich auch ziemlich stolz, dass Katja mich als Blogger- & Kastenneuling interviewt und mir und meiner Familie so viel Platz auf Ihrem Blog gewidmet hat. Danke Dir, liebe Katja!

Ich bin mir sicher, dass Katja und ich uns noch häufiger in der nächsten Zeit sehen werden. Es gibt ja noch so viel zu bequatschen.

Das Interview findet Ihr auf Katjas Blog HIN-FAHREN. 
Unter der Rubrik Camperporträt veröffentlicht Katja regelmäßig neue Geschichten rund um Camper.
Natürlich gibt es auch hier viele Tipps rund um den Kasten und viele Reiseziele mit gut recherchierten Informationen. Katja liebt Frankreich, natürlich Norwegen und seit diesem Jahr lässt Portugal Ihr Herz höher schlagen.

PS: Und der Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur – an dieser Stelle könnte jetzt ein Bild von Katja und ihrem Kasten stehen, wenn ich daran gedacht hätte eines zu machen. Dafür gibt es im Beitrag von Katja ein aktuelles Bild von uns beiden.

 

Irgendwo im Nirgendwo – Kätkävaaran Luontopolku Path

Verschollen in Finnland

Ehrlich, es kommt selten vor, dass ich keine Ahnung habe, wo ich mich gerade befinde. Aber irgendwie haben wir uns in Finnland auf der Suche nach einem Schlafplatz in der Dunkelheit auf den Schotterstraßen total “verfahren”. Ich konnte das Gebiet in dem wir gerade standen auf rund 200 qkm eingrenzen.

Egal – den genauen Standort konnte man auch am nächsten Morgen ermitteln – jetzt erst einmal Lagerfeuer an und lecker Lachs grillen….

Als wir dann am Morgen bei Licht den Schlafplatz genauer anschauen konnten, stellten wir fest, dass wir an einem von der EU geförderten Wanderweg in der Nähe von Kätkävaara im Pisavaara Strict Nature Reserve übernachtet hatten der auf einer Strecke von rund 2 km sogar für Rolli-Fahrer geeignet ist. Und das mitten in der Wildnis!!!!

Ihr findet den Wanderparkplatz unter den Koordinaten: GPS N66 Grad 13 Minuten 41.310 Sekunden O24 Grad 58 Minuten 58.242 Sekunden

Natürlich haben wir uns es nicht nehmen lassen die Strecke von 7 km zu laufen. Der Weg ist gut gekennzeichnet. Am Tag kann man sich an den Pfosten mit roten Kappen orientieren. Sobald die Dunkelheit eintritt, sollte man eine Taschenlampe dabei haben. In den Bäumen hängen reflektierende Stäbe.

Kätkävaaran Luontopolku Path

Der Weg führt über Holzstege, Holztreppen und Steinfelder. Natürlich auch mit guter Steigung hoch aufs Fjell. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich. Bei Regen werden die Stege sehr rutschig, sodass wir den Weg ausschließlich für trockene Tage empfehlen können.

Direkt am See und mit dem Rolli erreichbar gibt es eine voll ausgestattete, überdachte Grillstelle. Für Kinder gibt es hier viel zu entdecken. z.B. das Tipi im Wald.

Auf der Hälfte des  langen Weges in der Nähe vom Aussichtsturm gibt es eine Schutzhütte. Hier kann man ebenfalls Rast machen und ein Feuer anzünden. Die nächste Rast bietet sich oben auf dem Fjell an. Der Platz ist bizarr und erinnert fast an eine Mondlandschaft. Das Holzdeck lädt zu einem Picknick und zum Sonnen ein.

Wer den Turm hinauf kraxelt findet in den leicht mit Flechten überzogenen grauen Steinen je nach Wetterlage die Polarlichter wieder, die sich im Stein zu verewigen scheinen. Natürlich ist dieser Platz auch bestens geeignet, um die echten Polarlichter zu beobachten.

Immer wieder gibt es zwischendrin Gelegenheit zum Rasten und Feuer machen, so dass die Strecke auch für Kinder ab ca. 5 Jahren gut geeignet ist. Dann sollte man jedoch einen ganzen Tag einplanen. Wir waren rund drei Stunden gemütlich unterwegs.

Besonders schön sind die vielen Infotafeln, welche über die Fauna und Tierwelt informieren, aber auch über geologische Besonderheiten und die Brandrodung, mit der hier gegen Waldbrände vorgegangen wird. Natürlich wandert man auch durch ein entsprechendes abgebranntes Gebiet. Wir waren am Anfang etwas erschrocken, doch nach kurzer Zeit konnten wir dank der Tafeln erkennen, wie wichtig diese Rodungen nicht nur für die Holzwirtschaft, sondern auch die Tiere und Pflanzen ist.

Hier noch ein paar Impressionen….

Zusammen fassend können wir dem Kätkävaaran Luontopolku Path 5***** vergeben. Der Weg ist super gekennzeichnet, abwechslungsreich und informativ. Zudem besticht er durch die wechselnden Landschaften und spannenden Ausblicke.

Aurora Borealis – die Magie des Nordens

Ein Traum wird wahr!

Seit Jahren treibt mir jeder Beitrag im TV über die Nordlichter die Tränen in die Augen, so sehr rührt mich dieses Himmelsphänomen an. Verständlich also, dass ich es unbedingt selbst erleben möchte. Nach einigen Vorbereitungen soll in diesem Jahr zumindest die Gelegenheit geschaffen werden, dieses Schauspiel zu erleben.

Wo findet man die Polarlichter?

Generell kann man theoretisch auch in Deutschland und sogar in Griechenland Polarlichter sehen. Dies ist aber eher die Ausnahmen und sehr selten der Fall.
Der beste Ort um auf der nördlichen Halbkugel Polarlichter zu sehen, ist jenseits des Polarzirkels, also nördlich von dem  Breitenkreis  66° 33′ 55″. Dies hängt zum einen mit den physikalischen Gegebenheiten zusammen, unter welchen die Nordlichter entstehen. Zum anderen ist es jenseits des Polarzirkels so dunkel, dass man die Lichter hier am besten sehen kann.

Ich habe mich für Norwegen entschieden, da ich das Land sehr mag und mir parallel die Finnmark im Herbst anschauen wollte. Da der Norden Norwegens recht dünn besiedelt ist und der Winter sehr früh einkehrt, bietet es sich an Standorte zu wählen, welche bewohnter und einfach zu erreichen sind. Die Küstenregion im Westen ist eine gute Wahl, da diese länger eisfrei und gut zu erreichen ist. Gute Standorte sind zum Beispiel Tromsö und Bodo. Aber auch die Lofoten und Vesteralen bieten sich an, wenn man es etwas einsamer mag. Generell sind alle Orte geeignet, so lange sie im  Polarlichtoval liegen.

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Mehr Licht fürs Lotti-Mobil

Hilfe!!!! Wer hat das Licht aus gemacht?

Wer in den nordischen Ländern unterwegs war, weiß, dass der eine oder andere Tunnel so viel Licht schluckt, dass selbst das beste Fernlicht wie eine kleine Kerze im Wald wirkt und man nicht in der Lage ist die schwarze Fahrbahn von der Granitwand zu unterscheiden, weil zudem auch auf Fahrbahnmarkierungen gerne mal verzichtet wurde. Hinzu kommt, dass es im Winter nur kurz hell ist (wenn überhaupt) und so mancher Waldweg undurchdringbar erscheint.

Daher ist es für die nordischen Länder in der dunklen Jahreszeit jenseits des Polarzirkels ein Muss, für zusätzliche Beleuchtung zu sorgen, wenn man nicht früher oder später im Graben landen oder einen Elch rammen möchte. So gut wie alle Fahrzeuge, welche uns im Norden Norwegens begegneten, sind daher mit zusätzlichen Leuchten ausgestattet.

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