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Eine Stadt im Weihnachtsfieber

Eine Stadt im Weihnachtsfieber – oder Straßburg im Lichtermeer.

Mit Weihnachten verbinden die meisten Leute Weihnachtsmärkte, Glühwein und ein wenig Deko. Meistens beschränkt auf wenige Tage / Wochenenden im Jahr. Wer einmal staunen möchte, der sei eingeladen den französischen Nachbarn zu besuchen. Denn hier findet er eine Stadt im Weihnachtsfieber.

In Straßburg hat sich die komplette Innenstadt fein gemacht und wirklich alle machen mit. Man könnte meinen, dass es gar einen Wettstreit gibt.

Komm mit mir in eine zauberhafte Welt

Sobald die Dunkelheit anbricht, versinkt eine Stadt im Weihnachtsfieber. Es funkelt und blinkt an jeder Ecke. Selbst die Spitze des Münsters glitzert mit 1000 kleinen Lichtlein.

Die Gassen und Läden sind geschmückt und es lohnt sich in die eine oder andere Hofeinfahrt hineinzuschauen. Doch schaut selbst:

Kulinarisch immer eine Reise wert

Auch kulinarisch hat die Stadt so einiges zu bieten. Denn wenn die Franzosen eines können, dann Genuss und qualitativ gute Lebensmittel.

So verwundert es wohl wenig, dass wir immer wieder in einem der kleinen Speziallädchen verschwunden sind, um uns etwas Proviant mitzunehmen.

Wie kommt man hin?

Als Deutscher kommt man am besten mit der Straßenbahn nach Straßburg. Straßburg unterhält eine Umweltzone, sodass man vorher eine Vignette kaufen müsste, welche Geld kostet. Da die halbe Stadt in der Weihnachtszeit abgesperrt ist, lohnt sich die Anreise mit der Tram. Startpunkt ist die Tramstelle vor dem Hauptbahnhof in Kehl. Parken kann man hinter dem Hauptbahnhof auf dem Parkplatz der alten Kaserne bzw. an der Moschee. Man läuft durch die Bahnhofsunterführung und sieht dann auch schon die Haltestelle. Für rund 8,50 Euro erhält man als Familie mit einem Kind ein Tagesticket, mit dem man dann auch wieder zurückfahren kann. Achtung entwerten nicht vergessen.

Wo kann ich schlafen?

Kehl hat in ca. 1 km Laufweite zum Bahnhof einen Stellplatz für Reisemobile. Ihr findet diesen unter dem Namen Stellplatz am Wasserturm. Für 8 Euro a 24 Stunden kann man hier stehen und sich gegen kleines Taschengeld auch mit Strom und Frischwasser versorgen.  Von hier aus kann man gut zum Gelände der Gartenschau oder in die Altstadt von Kehl laufen. Das Schwimmbad ist ebenfalls in der Nähe.

Fazit: Fahrt mal hin! Wirklich wunderschön hier!

 

England 2018 – Tag 4 – Auf der Spur von Napoleons Soldaten & Mad Axeman

Das Dartmoor ruft!

Klare Ansage – hier sollte man schnell sein

Gut erholt fahren wir heute vom The Star Inn rein in das Dartmoor. Ich liebe das Moor mit seiner rauen ursprünglichen Art. Schroffe Felsen werden von Farn überwuchert. Es gibt feuchte Wiesen, Heideflächen und dazwischen immer wieder halbwilde Tiere. Nicht umsonst dient das Dartmoor als Kulisse für den einen oder anderen Bestseller. Bereits die 5 Freunde im Nebel von Enid Blyton lehrten mich das Fürchten und Gruseln. Der Hund von Baskerville nach Sir Arthur Conan Doyle hat  bis heute seinen Reiz nicht verloren. Hinzu kommen diverse gruselige Geschichten die sich um das Moor ranken. Wen wundert es. Hier trieben die Jahrhunderte durch Schmuggler ihr Unwesen und das Moor war zudem ein sicherer Zufluchtsort mit seine zahlreichen Minen für Verbrecher jeglicher Colour. Auch heute ist das Moor nicht ganz ungefährlich.

Wer im Dartmoor mit dem PKW unterwegs ist, hat hier keine Gefahr zu fürchten. Kritisch und sogar gefährlich ist das Moor für Spaziergänger und Wanderer. Das Wetter hier schlägt rasch um und innerhalb von Minuten kann man sich in der Weite nicht mehr orientieren. Hierzu später mehr.

Unser Ziel heute bei bestem Wetter ist das Prison Museum in dem kleinen Örtchen Princetown. Dieses ist mitten im Moor gelegen. Der Ort besteht aus ein paar Häusern, einer Kirche sowie dem alles dominierenden über 200 Jahre alten Gefängnisses. Die Gebäude erheben sich grau und massiv über dem Ort und sind schon von weitem zu sehen. Waren vor 200 Jahren hier bis zu 6000 Kriegsgefangene (in erster Linie französische Soldaten und später amerikanische Soldaten) unter erbärmlichsten Verhältnissen untergebracht, so beherbergen die Mauern jetzt nur noch eine geringe Anzahl an Gefangenen, welche weitaus bessere Lebensbedingungen vorfinden.

Auf der Spur von Napoleons Soldaten & Mad Axeman

Die Geschichte des Gefängnisses ist ein Kuriosum an sich. Ursprünglich hatte hier ein wohlhabender Mensch das Land gekauft, um es landwirtschaftlich zu nutzen. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass das Moor so in dieser Form nicht nutzbar war. Der Boden zu feucht und durchsetzt von Steinen und Felsen. Welch ein Glück, dass es durch die Napoleonischen Kriege um 1800 zu so vielen Kriegsgefangenen kam, dass diese nicht länger auf den Schiffen entlang der Südküste inhaftiert werden konnten und ein anderer Platz für die Gefangenen gefunden werden musste. Somit wurde das Gefängnis im Moor geplant. Besonders grotesk: Die Gefangenen durften ihr Gefängnis selbst erbauen.

Die heutige Struktur und landwirtschaftliche Nutzung des Moors haben die Einheimischen in der Tat den Soldaten zu verdanken. Diese wurden tagsüber den Landwirten als Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt und durften Mauern errichten, Flächen von Steinen befreien, Wege anlegen.

Später dann diente das Gefängnis zahlreichen Halunken und Schurken als Zwischenquartier. Einer von Ihnen ist Frank Michel auch als Mad Axeman bekannt. Er hatte das Gemüt eines Kindes aber die Kraft eines Stieres. Von klein an war er immer wieder in Diebstähle verwickelt. Ab dem 17ten Lebensjahr verbrachte er den größten Teil seines Lebens im Gefängnis. Hier war er sehr geschätzt, wegen seiner Art und er hatte Privilegien, welche sonst kaum einer hatte. Leider ließ er sich zur Flucht anstiften, was in England Wochen lang zu einer Pressemeldung nach der anderen führte.

The Dartmoor Prison Museum

Eingang zum Gefängnis

Wir erreichen gegen Mittag das Dartmoor Prison Museum. Familien sind hier herzlich willkommen und bereits im Eingangsbereich versinken wir in der Welt des Gefängnisses. Es gibt eine Ausstellung, welche die Geschichte klein und fein an allerhand Exponaten vorstellt. Es wird vom Bau berichtet. Eine Vitrine zeigt Ausbruchswerkzeuge. Man kann in einer Musterzelle Platz nehmen, erfährt mehr über den Alltag im Gefängnis und natürlich werden uns die prominentesten Gäste vorgestellt. Hierunter auch Prince Charles und der berühmte Mad Axeman. 

Besonders schön: für die Kinder gibt es ein Quiz, welches uns Erwachsene sprachlich zum Teil an unsere Grenzen brachte. Mit der Hilfe des Personals konnten wir dennoch alle Fragen beantworten und am Ende einen kleinen Preis erhalten.

Wir hatten hier sehr viel Spaß. Für den Besuch sollte man ca. 2 Stunden einplanen. Gerade für das Rätsel muss man viel lesen, was sich aber lohnt!

Fahrt durchs Dartmoor

Wir verlassen Princetown und setzen unsere Reise durch das Dartmoor fort. Unser Übernachtugsziel ist Tintagel. Somit durchqueren wir heute das Moor vom Osten nach Westen in seiner kompletten Breite.

Während das Land seit Wochen keinen Regen gesehen hat und die Wiesen ausgedorrt sind, ist es im Moor sehr grün. Gerade, wenn man weit hinein wandert, ist die Fläche geprägt von Farn und Kniehöhen Gräsern, kleinen Büschen und knorpeligen Bäumen, welche nicht sehr hoch werden. Ich liebe die Weite und Stille im Moor und gehe hier auch gerne wandern. Allerdings sollte man hier unbedingt eine echte Wanderkarte mitnehmen, auf welcher die alten Steine eingetragen sind. Schnell kommt man mit dem GPS an seine Grenzen. Es gibt keine festen Wege. Hier folgt man den Spuren der Tiere, welche sich aber regelmäßig verschieben. Alternativ geht es Kilometer lang Querfeld ein. Neben der Karte benötigt man unbedingt einen Kompass, eine Taschenlampe, eine Trillerpfeife, eine Aludecke als Schutz vor Regen und Kälte und einen Powerriegel / Nüsse. Wasser findet man in bester Qualität ausreichend. Der Nebel kann hier innerhalb von Minute aufziehen und man ist zum Warten verdammt. Das kann sich Stunden hin ziehen. Es wird dringend davon abgeraten sich bei Nebel weiterzubewegen. Das Bild unten gibt Euch eine kleine Idee, was auf Euch zukommt.

Der Wasserspeicher Hochmoor sorgt auch im Hochsommer für gefüllte Bäche.

Immer wieder begegnet man den Schafen der Farmer, welche das Jahr über frei im ganzen Dartmoor herumlaufen dürfen.

Neugierig ohne Ende, aber wehe man kommt ihnen zu nah

Kleiner ist manchmal doch besser

Wer im Dartmoor unterwegs ist, muss mit engen Straßen rechnen. Oft sind diese nur knapp 2 Meter breit, jedoch von beiden Seiten zu befahren. Die Straßen sind in der Regel von hohen Hecken gesäumt, in welche man rein fahren muss, wenn Gegenverkehr naht. Der Engländer ist ziemlich tiefenentspannt und setzt auch gerne mal über mehrere Kilometer zurück. Zeit scheint hier relativ und ich habe keine Idee, warum ausgerechnet die Engländer die Pünktlichkeit für sich verbuchen. Problematisch sind die schmalen Brücken und Gassen in den Dörfern. Wer hier zu lang und / oder zu breit ist, hat ein echtes Problem. Idealmaße für einen Kastenwagen sind in der Breite 1,95 Meter und in der Länge maximal 6,00 Meter, 3,5 t Gewicht. Die Höhe spielt eher eine untergeordnete Rolle. Wer breiter, länger oder schwerer ist, wird in den ländlichen Gebieten in England keine Freude am Fahren haben und sollte sich auf die breiten Hauptstraßen konzentrieren. Auch hier ist eine gute Karte ratsam, aus welcher hervorgeht, wie breit die Straße ist.

Der VW LT ist in England der meist gefahrene Transporter und hier quasi in seinem Element.

Wir verlassen für heute das Dartmoor, nicht ohne uns noch einmal von den Tieren dort und der unglaubliche Weite zu verabschieden.

Manchmal hat man Glück und es sind einfach alle da.

Die Fahrt geht weiter nach Tintagel. Folgt uns doch einfach weiter auf unserer Reise. Hier kommt Ihr zu einer Übersicht von unseren einzelnen Stationen.

Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing

Schnelle Herbstküche!

Quality-time-for.me bedeutet für mich auch im Alltag gutes Essen ohne viel Aufwand und Tamtam. Da darf es auch gerne mal schneller gehen. Schließlich hat man neben Job und Familie nicht ewig Zeit und Lust sich in der Küche zu verewigen. Aktuell bin ich Strohwitwe – somit sinkt die Motivation etwas Richtiges zu kochen noch ein wenig mehr gegen null. Aber immer nur Brot ist auch langweilig.
Daher hier mal ein leckeres Abendessen mit den Dingen, die ich so in Haus und Garten finden konnte. Heraus gekommen ist ein Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing.
Zubereitungsdauer 15 Minuten.
Wie immer ein live Bild aus dem echten Leben ohne Fooddesign.

Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing

Zutaten:

 
  • Gebratenes karamellisiertes Entrecôte oder ein anderes schönes Stück vom Rind (nach dem Braten mit frischen schwarzen Pfeffer würzen),
  • Ziegenkäse mit Honig in Sesam gerollt und kurz angebraten,
  • Salat bestehend aus Spinat-, Rucola- und Rote Beete- Blättern (gibt es bereits fertig zu kaufen, wenn man nur kleine Mengen braucht und kein Markt in Reichweite ist),
  • Feigen  & Birnen
  • frischen Basilikum
  • rote Kresse
  • Dazu ein frisches, fruchtiges Dressing aus Himbeeren.
 
Lasst es Euch schmecken!
Über Kommentare freue ich mich natürlich wie immer.

Apfelglück mit Döppekooche – Eifelleben

Apfelglück mit Döppekooche

Dieses Wochenende steht bei Freunden die Apfelernte auf dem Programm. Getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ packen wir zwei Tage mit an und helfen bei der Ernte und der anschließenden Verarbeitung.

Erst einmal die Äpfel für das Apfelmus ernten.

Wer den ganzen Tag an der frischen Luft arbeitet, braucht natürlich auch eine kleine Stärkung zur Mittagszeit. Was gibt es da besseres als bodenständige Hausmannskost, welche sich auch noch gut vorbereiten lässt und es auch nicht zu übel nimmt, wenn die Erntehelfer nicht pünktlich am Tisch sitzen? Wir werden von unseren Freunden mit Döppekooche aus dem gusseisernen Topf verwöhnt.

Dazu gibt es natürlich selbst gemachten Apfelmus von den eigenen Bäumen. Einfach kann sooooo gut sein. Der Döppekooche wird mit Sicherheit einer meiner Favoriten werden, zumal er sich auch problemlos mit dem Dutch Oven zu breiten lässt.

Etwas farblos aber super lecker!

Zutaten für Döppekooche

Im Prinzip ist der Döppekooche nichts anderes als Reibekuchen für Faule und die Herstellung des Teigs ist identisch. Für 4 Portionen benötigt man:

2500 g Kartoffeln
3 Zwiebeln
3 Eier
250 g durchwachsenen Speck oder Blutwurst
Salz & Pfeffer
Öl

Zubereitung Döppekooche

Die rohen Kartoffeln nicht zu fein reiben und eine Weile austropfen lassen. Dann die Masse mit den geriebenen Zwiebeln, den Eiern, Speck, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Topf ordentlich einölen und die Masse hinein geben.

Das Ganze dann ca. 2-3 Stunden bei 220 Grad im Backofen stehen lassen, bis die Masse am Boden und an den Wänden braun ansetzt und sich eine Kruste bildet. Nach ca. einer Stunde den Deckel vom Topf nehmen, damit sich auch oben eine schöne Kruste bilden kann.

Dazu gibt es ganz Rheinländisch Rübenkraut oder selbst gemachtes Apfelmus.

Lasst es Euch schmecken!

 

Packliste für den Kasten

Packliste für den Kasten

Obgleich wir schon Campingerfahrung mit dem Zelt haben, stellte sich auch bei uns die Frage, was eigentlich alles mit muss. Hier mal unsere Packliste für zwei Erwachsene und ein Kind. In der Regel ist der Wagen immer so gepackt. Wir laden jedes Mal lediglich Anziehsachen und frische Lebensmittel ein.

Rund ums Fahrzeug

Wasser

Strom

  • Adapter Kasten auf Stromleitung
  • Adapter Stromleitung auf Zapfsäule
  • langes Stromkabel
  • Adapter für 12 V Steckdose mit diversen Steckern für Handy, Tablet und Co
  • Netzteil für Laptop, wenn er denn dabei ist. Normal bleibt der zu Hause
  • Powerbank

Sicherheit

Kochen

Wir kochen auch gerne mal auf dem Lagerfeuer, weswegen wir gusseisernes Kochgeschirr mitnehmen. Besonders lieben wir unseren Dutch Oven, den wir aber nicht immer auf dem offenen Feuer z. B. auf dem Campingplatz betreiben dürfen. Somit müssen wir über die Brikett Variante ausweichen. Wer also nicht grillen möchte, tauscht den Dutch Oven und die gusseisernen Töpfe und Pfanenn gegen leichtes Kochgeschirr – wir bevorzugen Edelstahl. Es können dann auch der Kamin, Handschuhe und der Grill gestrichen werden. Ab der Position Wasserkessel geht´s  normal weiter.

  • Gusseiserne Pfanne
  • Dutch Oven + Handschuh + Deckelheber
  • kleiner Grill zum zusammenklappen als Basis für den Dutch Oven – Achtung, dass ist das super China Billigmodell was auch sofort rostet, aber als Feuerschale für den Dutch Oven ist es voll und ganz ausreichend. Damit gab es bisher nie Probleme auf dem Campingplatz. Ist klein und schmal und passt in jede Lücke.
  • Profibriketts und Anzünder
  • Weber Kamin
  • Grillzange aus Metall um Briketts zu bewegen
  • Gusseiserner kleiner Topf
  • Wasserkessel 1,8 l mit großer Öffnung aus Edelstahl (dann kann man auch mal Milch oder Tee direkt drin machen und er nimmt keinen Geschmack an und lässt sich gut reinigen) Achtet auf den klappbaren Griff, damit er sich gut verstauen lässt.
  • Stapelbare Schüsseln 3 Stück mit Sieb zum Abgießen
  • 3 kleine Dosen mit Klickverschluß für Butter, Käse und Wurst…solten dicht schließen, damit man sie im Kühlschrank oder Schrank auch hochkant stellen kann
  • größere Dosen für Mehl, Zucker, Tee, Kaffee, kleinen Vorrat an Backpulver, Fertighefe, Vanillezucker…
  • Schneidebrett groß und klein aus Kunststoff (da reicht sicher auch ein großes Brett, aber wir schnibbeln als Familie gemeinsam)
  • Holzbrett zum Abstellen vom Kochtopf auf z.B. dem Tisch
  • großes Küchenmesser
  • kleines Schälmesser
  • Brotmesser (etwas Luxus muss sein)
  • Küchenreibe
  • Flaschenöffner mit Korkenzieher
  • Knoblauchpresse
  • Dosenöffner
  • Küchenhelfer mit Kelle, Löffel und Co
  • Holzkochlöffel (wird nicht heiß, wenn man ihn im Topf stehen lässt und brennt im Dutch Oven auch nicht an)
  • Schneebesen
  • Große Schere und kleine Schere (zum basteln bei Schlechtwetter)
  • 3 Teller aus Edelstahl
  • 3 Becher aus Edelstahl
  • 3 kleine Schüsseln aus Edelstahl
  • 3 Bundeswehrbesteck aus Edelstahl
  • 3 „Wein“ Gläser für Saft, Nachtisch
  • Handtücher zum Spülen
  • Spülbürste
  • Spülschwamm
  • Spülmittel
  • faltbare Wanne wenn man doch mal die Infrastruktur des CP nutzt
  • Zewa
  • Müllbeutel
  • Mülleimer

Lebensmittel

Immer an Bord haben wir für spontane Fahrten und schnelles Brot backen:

  • Gewürze wie Salz, Pfeffer schwarz und weiß, Paprika, Kräutermischung, Zimt, italienische Mischung
  • Mehl
  • Zucker
  • Hefeersatz (mit dem Dutch Oven kann man z.B. Brot backen)
  • Backpulver
  • Vanillezucker & ein paar Aromen
  • Müsli (ein ordentliches, was satt macht – nicht so ne Zuckermischung)
  • Honig
  • Tee
  • Kaffee
  • H-Milch
  • Saft
  • Sprudelwasser
  • Kakaopulver
  • Öl zum braten und ein gutes für Salat
  • Essig
  • Ketchup
  • Nudeln, Reis
  • Tomaten passiert
  • Pesto
  • Dose Thunfisch
  • Cracker
  • Nüsse
  • Dauerwurst / Salami
  • Popcorn

Schlafen

Draußen sitzen

  • Picknickdecke isoliert gegen Wasser möglichst klein und leicht, damit man sie auch beim Wandern mitnehmen kann
  • Klappsessel 3 Stück ganz kleine, da man die auch mal mitnehmen kann, wenn man auf den Beginn eines Feuerwerks wartet oder z.B.  den Kasten gegen ein Zweirad eintauscht.
  • Rolltisch 1 Stück (muss im Zweifel auch auf das Motorrad passen)
  • Anti-Mücken-Kerze
  • Anti-Brum oder Insektenschutz vom DM

Sonstiger Kleinkram

  • 2 Zeltheringe / Sandheringe zum Abspannen der Markise
  • Gummihammer oder manchmal geht auch der Spaten je nach Modell
  • 12 Meter stabiles Seil z. B. zum Abspannen der Markise
  • dünnes Seil als Wäscheleine
  • Wäscheklammern
  • Universal Outdoor Klebeband
  • Nähset
  • Waschmittel
  • Stoffbeutel zum Einkaufen oder für den Campingplatz
  • Kehrblech und Handfeger
  • Adapter für Gasflaschen
  • Klapphocker Höhe 40 cm (damit man besser ins Hochbett kommt, wahlweise auch zum Beine hoch legen oder als Tisch nutzbar, wenn man keine Lust hat den Rolltisch aufzubauen)

Outdoor erleben und bewegen

  • Geeignetes Kartenmaterial
  • Tagesrucksack
  • Siggflaschen 3 Stück a 1 l
  • Taschenlampen, Trillerpfeife (im Moor nötig)
  • Aquaschuhe aus Neopren schützen die Füße an steinigen Stränden und in unbekannten Bächen und Flüssen vor Schnitten und komischen Tieren
  • 1,5 l Kunststoffbox mit Klickverschluß für Obst und Co, damit das beim Wandern nicht zerdötscht. Außerdem sammelt man mit Kind immer irgend einen Kram ein, den man nicht lose im Rucksack haben möchte.
  • Blasenpflaster
  • Kleinen Pack Erste-Hilfe mit Pflastern, Stützverband, Kompresse, Zeckenzange, Pinzette
  • Power Nahrung für den Notfall – Nussmischung, Energieriegel
  • Badesachen
  • Funktionshandtücher 3 Stück für den Strand (da bleibt kein Sand drin hängen und die trocknen schneller)
  • Sonnencreme
  • Regenschirme
  • Flipflops / Crogs für den Campingplatz, Dusche und Co

Kleidung nach Wetterlage. Immer mit dabei sind unsere geliebten Hosen aus dem Hause Maier Sports. Da ich ein wenig größer und kräftiger bin, ist das einer der wenigen Anbieter, der hier passende funktionale, langlebige Kleidung liefert. Meine Lieblingshosen sind die Lulaka zum hoch rollen und die Arolla zum zippen. Mit entsprechender Unterwäsche haben mich die Hosen bisher in jede Klimaregion begleitet. Herr Mann hat ebenfalls zwei Hosen aus dem Haus Maier Sports. Herr Sohn < 1,60 hat derzeit noch eine Treckinghose aus dem Hause Jakoo mit Kevlar Besatz an den Knien – ebenfalls zum abzippen. Mit dabei sind bei den langen Urlauben auch ordentliche hohe Wanderschuhe aus dem Hause Meindl, Berghaus, Lowa oder Scarpa sowie Halbschuhe von Brütting. Die Sandalen sind bei uns aus dem Hause Keen mit Zehenschutz. Hier nutzen wir gerne die wasserfesten Schuhe.

Badezimmer

  • Handtuch und  Duschtücher für die Körperhygiene (zusätzlich zu den Mikrofaserhandtüchern für den Strand und Co)
  • Waschlappen
  • Zahnbürsten + Zahncreme + Becher
  • Haarbürsten
  • Nagelset
  • Duschzeug
  • Haargel
  • Damenhygiene
  • Taschentücher
  • WC-Papier (ganz normales aus dem Handel)
  • Hand-Seife
  • Fön (im Notfall auch fürs enteisen nutzbar)

Reiseapotheke

Hier sind wir durch unsere Saharatour recht gut ausgestattet und packen die Sachen gerade bei langen Reisen einfach ein. Es gibt nichts blöderes, als wenn man für Hustensaft in z.B. Österreich ein Rezept von einem Arzt besorgen muss. Die schwarz geschriebenen Dinge sind immer mit an Bord. Die farbig markierten nur bei längeren Reisen.

  • Hygienespray / Desinfektionsspray
  • Pinzette
  • Zeckenzange
  • Pflaster
  • Blasenpflaster
  • Kompresse
  • Verband / Tape
  • Kühlakku
  • Wundspray
  • Antibiotika
  • Augentropfen mit Antibiotika
  • Spülmittel für Augen
  • Schmerzmittel
  • Fieber senkende Mittel
  • Hustensaft
  • Cortisoncreme Dermatop gegen Stiche, Ausschlag, Sonnenallergie
  • Antihystamin bei allergischen Reaktionen
  • Creme / Tabletten gegen Pilze – die Frauen wissen wovon ich rede
  • Smecta Heilerde gegen Erbrechen und Übelkeit haben wir in Marokko sehr zu schätzen gelernt. Geeignet auch für Babys!!! Gibt es in Deutschland nur in der Onlineapotheke zu kaufen.
  • Mittel gegen Durchfall
  • Elektrolyte
  • Einwegspritzen und Nadeln

Was man sonst noch so braucht

  • Spielesammlung & Kartenspiel – Bei uns sind UNO und Kniffel der Dauerrenner.
  • Federball
  • Frisbee
  • Ball
  • Reiseführer
  • Tagebuch
  • Stifte, Bleistift, Radiergummi, Spitzer
  • Bücher
  • Musik auf CD, Stick
  • Stellplatz App
  • Stellplatzführer wie BritStops oder Landvergnügen
  • Navigationssystem und Straßenkarten, Wanderkarten, Tideplan
  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Reisedaten und Ausweise, Tickets auf Cloude gesichert

Winterpaket

Für den Winter haben wir ein wenig nachgerüstet.

Da das Winterzubehör ein wenig Gewicht hat, haben wir alle Stühle und Tische raus geräumt und auch der Dutch Oven wird wohl gegen einen leichteren Topf weichen müssen.

Ich hoffe Ihr konnten noch ein paar Ideen mit nehmen. Ich freue mich natürlich immer über Eure Kommentare.

Wer noch ein paar Anregungen benötigt, was er beim Kauf des Kastens für die Familie beachten sollte erfährt im Beitrag von Katja noch einiges über Ausstattung und Zubehör. Ein Kasten für die Familie unterliegt anderen Anforderungen, als ein Fahrzeug, welches nur von zwei erwachsenen Personen genutzt wird.

Die Links zu den Produkten die wir verwenden sind Affiliate Links. Die Nutzung dieser Links ist für Euch mit keinem Nachteil verbunden. Mehr zu diesen Links könnt ihr hier lesen.

 

 

 

England 2018 – Tag 3 – Das ungezähmte Dartmoor

Das ungezähmte Dartmoor

Einer meiner Lieblingsorte ist das Dartmoor mit seinen Weiten und seinem wilden Charme. Da ich mich 2016 ziemlich in diese Gegend verguckt habe, nutzen wir die Gelegenheit für einen kleinen Abstecher auf unseren Weg in den Westen.
Nach unserem Werkstattmarathon am Vormittag in Salisbury und dem reparierten Lotti-Mobil schaffen wir es heute bis in den östlichen Teil des Hochmoors. Wir möchten den Rest des Tages noch ein wenig die Füße vertreten und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Wir finden ein kleines Waldstück in Liverton und lassen uns von den knorrigen alten Bäumen und dem Farbspiel verzaubern. Die Bäume im Dartmoor sind wirkliche Charaktäre.

Ein herzliches Willkommen im The Star Inn

Übernachten werden wir mit BritStops. Wir werden herzlich vom Team des The Star Inn begrüßt und bestens mit allem versorgt, was das Camperherz begehrt.

The Star Inn

Das Star Inn in wurde vor gerade mal einem Jahr von der sehr jungen Besitzerin übernommen und vollständig saniert. Die Handschrift der Inhaberin ist ein Misch zwischen englischer Tradition und Moderne. Das steht dem Haus ausgesprochen gut und man fühlt sich hier gleich wohl. Hinzu kommt das tolle Personal. Gut gelaunt, kommunikativ, informativ – eben so wie man sich den Pub-Wirt vorstellt.

Wir werden durch das reichhaltige Angebot an Getränken geführt und dürfen, wie es sich in einem guten Pub gehört testen, bevor wir uns für unseren Favoriten entscheiden. Da das Wetter einfach zu gut ist, nutzen wir den Biergarten.

Mit Abstand das beste Pub-Essen auf der Reise

Hier kocht die Chefin selbst. Und auch wenn das englische Pubessen überwiegend aus Burgern, Pommes und Pies besteht, schafft sie es  eine ganz besondere Note zu setzen und Geschmack an die Gerichte zu zaubern. Wir haben hier mit Abstand den besten Burger und den leckersten Kuchen auf unserer Reise genießen dürfen. So sieht gutes, regionales, frisches mit Passion zubereitetes Essen aus!

Das Kinderherz schlägt höher – England das Land der Burger und Pommes

Herr Mann weicht auf Seegetier aus und ich entscheide mich für die Lasagne mit heimischen Rindfleisch

Schoko, Schoko und noch mal Schoko…. mhhhhh

Wir genießen noch ein wenig den Abend. Morgen fahren wir dann durchs Dartmoor und besichtigen das Dartmoor Prison Museum in Princetown.

Wenn Ihr mehr über England erfahren wollt, dann könnt Ihr dem Blog weiter folgen. Wir nehmen Euch die kommenden Tage mit an die Westküste Cornwalls.

 

 

Stress im Staudenbeet – Kiesbeet anlegen

Stress im Staudenbeet

Diesen Sommer waren wir ganze drei Wochen im Urlaub. Obwohl wir einen Natur nahen Garten haben, der an sich wenig Pflege und Wasser benötigt, hat der Jahrhundertsommer mit Temperaturen über 35 Grad und Wochen langer Trockenheit unser großes Staudenbeet in eine Wüste verwandelt. Der Lehmboden hat sich in Beton verwandelt. Schnell wird klar, dass sich die meisten Stauden wohl nicht erholen werden.

Es müssen dringend Blühpflanzen her

Der Gang in die Pflanzenabteilungen der Baumärkte, Gartencenter und den Landhandel lässt mich erschrecken. Es gibt obgleich erst Ende August in den meisten Geschäften keine Spätsommerpflanzen mehr zu kaufen. Hier hatten es die Züchter wohl schon wie bei den Frühlingsblühern zu gut gemeint und die Züchtung zu weit vor verlegt. Jetzt wird es schwierig. Wir haben zahlreiche Insekten, die gerade jetzt Hunger haben und dringend Nahrung benötigen, wie unsere Haus eigenen Wildbienen.

Präriepflanzen und ein Kiesbeet sind die Antwort auf den Klimawandel

Das wird nicht der letzte Sommer sein, der derart trocken ist. Das Gießen kostet bei einem Garten in der Größenordnung einfach zu viel Zeit und letzten Endes ist Wasser einfach zu schade, um in diesen Mengen in die Beete gekippt zu werden. Noch beziehen wir dieses aus der Drainage unseres Hauses und speichern es zwischen. Eher eine Frage der Zeit, bis bei uns nichts mehr ankommt, wenn die Trockenzeiten länger werden. Die Antwort auf den Klimawandel haben wir schnell. Wir brauchen Pflanzen, welche noch besser an die Trockenheit angepasst sind. Neben einigen heimischen Sorten mit Pfahlwurzeln sind das Pflanzen aus dem Süden (insbesondere Kräuter) und Präriepflanzen bzw. Steppenpflanzen. Diese mögen jedoch ein Kiesbeet. Weswegen wir uns dazu entscheiden, unser Beet komplett umzugestalten.

Das sind die Neuen

Das Kiesbeet gestalten

Die Tage wartet einige Arbeit auf uns. Mittlerweile hat der Landhandel 1,7 Tonnen Edelsplitt angefahren. Ich mag das Material. Das hatten wir bereits stellenweise im Kräuterbeet unter den schweren Lehmboden gemischt und als Mulchschicht eingesetzt, damit der Boden nicht so schnell hart wird und eintrocknet. Heute kommt jedoch eine weitaus größere Menge ins Beet. Zwischen 6 und 40 cm darf die Kiesschicht hoch sein. Je nachdem was man pflanzen möchte. Bei uns sind das ca. 10-12 cm Kiesschicht, die eingebacht werden. Wer sich weiter mit dem Thema auseinander setzen möchte kann hier im Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim wunderschöne Pflanzungen erleben und Vorträge genießen.

Gepflanzt werden neben den klassischen Zwiebelpflanzen wie Zierlauch und Narzissen als Stauden und Kleinbüsche: Echinacea, Schafgabe, Katzenminze, Agastache Blue Fortune, Indianernessel, Gartensalbei einmal früh und einmal spät blühend, Salbei, zottiger Zist, Astern in niedrigen Sorten, Thymian in verschiedene Sorten. Stehen bleiben darf auch das Seifenkraut, welches derzeit irgendwo im Boden verschwunden ist und sich eigentlich nicht ausmerzen lässt. Die Akeleien und Kuhschellen dürfen auch bleiben. Als Grundgerüst eine Rose, Gräser und Blauraute (russischer Salbei).

Beet ausräumen

Zuvor wird jedoch das alte Beet ausgeräumt. Bei der geliebten Kermesbeere und der Pfingstrose zögere ich noch. Denn die sind natürlich mit den dicken Knollen perfekt auf den Sommer abgestimmt. Passen aber optisch nicht zu der restlichen Gesellschaft, weswegen sie genauso wie der Winterjasmin einen neuen Platz bekommen werden. Schließlich ist das Beet bis auf ein Grundgerüst aus Gräsern, der Rose, einem Thymian und einer Malve leer.

leeres Beet mit einige Pflanzen als Grundgerüst

Kies einbringen

Wie gut, dass mir mein Mann vor einigen Jahren den Gartenporsche geschenkt hat. Ohne diesen wäre ich jetzt wirklich aufgeschmissen. Die 1,5 Tonnen Splitt finden so innerhalb eines Tages den Bestimmungsort.

Der Gartenporsche

Pflanzen verteilen und einpflanzen

Ich kann es natürlich kaum erwarten die neuen und alten Pflanzen endlich einzupflanzen. Hierzu gibt es zwei Varianten – nach Zufallsprinzip alle Pflanzen in das Beet werfen und kunterbunt zusammen pflanzen. Das ergibt eine luftig leichte Komposition wie in der Natur. Wir entscheiden uns für Variante zwei und bilden kleine Gruppen, da wir bereits in den letzten Jahren gelernt haben, dass die Echinacea nicht mit der Schwarzerle zusammen stehen möchte und sie sich einfach ein paar Meter abseits besser fühlen. Zudem gibt es einige Sonnenanbeter, die auch im lichten Schatten ganz gut gedeihen. Somit versuchen wir mit der Anordnung ein wenig auf die Gegebenheiten einzugehen. Natürlich lassen sich auch die Gartenbewohner das Spektakel nicht entgehen. Es könnte ja noch irgendwo ein Regenwurm abfallen.

Qualitätskontrolle durch die Entis

Wenn der Tag zu Ende geht….

Natürlich habe ich den Ehrgeiz mein Projekt heute zu beenden. Morgen wollen schließlich die ausgesiedelten Pflanzen auch noch einen neuen Standort erhalten und die Apfelernte steht auch noch vor der Tür. Jetzt müssen die neuen Pflänzchen nur noch angegossen werden und wachsen dann hoffentlich im nächsten Sommer schön zusammen. Bis dahin muss man sie natürlich ab und an gießen. Noch reichen die Wurzeln nicht aus. Aber durch den Splitt ist der Wasserverbauch viel geringer, das Wasser direkt bis an die Wurzeln gelangt.

Qualität ist für mich heute definitiv, dass ich am Ende des Tages körperlich genauso geschafft bin, wie die letzten Wochen auf mentaler Ebene und das Körpergefühl nach Wochen wieder stimmig ist.

 

England 2018 – Dartmoor-Cornwall-Devon

England wir kommen!

Endlich ist es so weit – Lotti ist durch den TÜV, gepackt und startklar und irgendwann sitzt auch die Familie im Wagen. Wir starten von der Mitte Deutschlands und legen die Strecke von 600 km bis zur Fähre an einem Stück zurück. Dünkirchen (F) bietet die Möglichkeit der Übernachtung im Infobereich. Somit können wir am nächsten Morgen ganz früh übersetzen und haben noch einen ganzen Tag voller Abenteuer vor uns.

Die Reiseplanung

Wie immer haben wir nur eine ungefähre Idee, was wir alles sehen wollen und lassen uns auch gerne mal überraschen. Letzten Endes haben wir einige Ziele verworfen, weil entweder die Zeit zu knapp war oder das Wetter zu gut oder man einfach nicht jeden alten Stein gesehen haben kann, welcher vermeintlich magische Wirkung hat (das Leben ungemein verlängert oder die Fruchtbarkeit steigert).

Die Rundreise ist geprägt von vielen landschaftlichen Eindrücken und vielen Wanderungen. Am Tag sind wir mindestens 6 km gelaufen. Natürlich geht es in England immer bergauf. Begleitet wurden wir von Sonne, Sonne und Temperaturen weit über 25 Grad. Wie auch in 2016 haben wir keine Idee, wie man England und Regen in einem Atemzug erwähnen kann. Wir hatten viel Spaß und haben auf unserer Reise überwiegend viele nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Besonders schätzen wir an den Engländern die Gelassenheit, welche sie immer wieder im Straßenverkehr und an Supermarktkassen zum Besten geben. Wer entschleunigen möchte, ist in Cornwall und dem Dartmoor bestens aufgehoben.

Dauerbrenner selbst gemachte Limonade

Es gibt nichts Besseres an einem heißen Sommertag

Selbst gemachte Limonade steht bei uns ganz oben auf der Liste der Dinge, die Lebensqualität bringen. Bisher waren bei uns Zitrone und Limette der absolute Renner. In diesem Jahr habe ich Erdbeer-Basilikum ins Rennen gebracht. Wie Ihr sehen könnt, hat die Mischung zumindest bei den Erwachsenen die Nase ganz weit vorne.

Zutaten

600 g Erdbeeren
250 g Zucker
Basilikum frisch ca. 5 Zweige
Eiswürfel
Zwei Flaschen kaltes sprudeliges Mineralwasser

Und so wirds gemacht

Aus dem Zucker und ca. 1-1,5l Wasser einen Läuterzucker herstellen. Dafür den Zucker und das Wasser erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. In die heiße Flüssigkeit gebt Ihr den Basilikum als Ganzes und lasst alles drei- vier Stunden stehen.

Erdbeeren säubern und mit dem Mixer passieren. Wer mag kann hier auch noch ein paar Basilikumblätter hinzu geben. Die Masse kalt stellen. Wen die Kerne der Erdbeeren stören, kann die Masse noch durch ein Sieb passieren.

Wenn der Sirup kalt geworden ist, die Blätter abseien. Und dann entweder Sirup, Erdbeermasse, Eiswürfel in ein großes Gefäß geben und mit Sprudel aufgießen oder einzeln in größeren Gläsern anrichten.

Ich wünsche Euch einen lässigen Sommer mit dieser einmalig leckeren Limonade!

Eure Alexandra

Reisevorbereitung England – Sightseeing Pässe die sich lohnen

Sightseeing Pässe als Basis für die Urlaubsplanung

Wer in England nicht nur die bekannte Sehenswürdigkeiten ansteuern möchte, ist gut beraten sich bei Visit Britain  die Sightseeing-Pässe anzuschauen.

Die bekanntesten sind die Kurzmitgliedschaften bei National Trust und English Heritage. Das sind quasie die beiden Denkmalschutzverbände in England und vergleichbar mit unserem deutschen Denkmalschutz. Beide Verbände haben eine Liste erstellt, welche Sehenswürdigkeiten sie verwalten. Somit kann man entlang seiner Reiseroute immer wieder das eine oder andere nette Kleinod besichtigen (oft irgendwelche alten Steine und Formationen oder kleine nette Bauwerke), welche zum Teil Eintrittsfrei sind.

Mit Sightseeing-Pässen sparen

Wer mit Familie unterwegs ist und die großen Sehenswüdigkeiten auf der Reiseroute stehen hat, sollte sich ausrechnen, ob er nicht sogar einen der Pässe kauft. Immerhin kosten Sehenswürdigkeiten wir Dover Castel, Tintagel oder Stonehenge zwischen 35 und 70 Euro für zwei Erwachsene mit Kind. Die Sightseeing-Pässe sind jedoch schon für 70 Euro für eine Familie zu haben. Somit rechnen sich diese relativ schnell.

Vergleichen und dann planen

Die beiden Pässe decken zum Teil die gleichen großen Sehenswürdigkeiten ab, doch dann unterscheiden sie sich relaiv schnell. Die einen legen Wert auf Gärten, während die anderen sich scheinbar mehr auf alte Siedlungen und Steine in der Landschaft sowie Schlösser und Burgen spezialisiert haben. Beide Anbieter haben Karten und Listen mit allen Sehenswürdigkeiten, so dass man hier schon vorab schauen kann, was man sehen möchte. Die Sehenswürdigkeiten sind alle im Internet dokumentiert. Je nachdem wie viel Zeit man hat, lohnen sich ggf. auch beide Pässe.

Und noch mehr Pässe

Neben den Sightseeing-Pässen gibt es natürlich auch einen Gourmet-Passs, London-Pass, drei-Schlösser-Pass, Schottland-Pass, Musical-Pass…….

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Planen Eures Urlaubs! Wenn Euch die Seite gefällt, dann hinterlasst einen Kommentar.

Weitere Reiseberichte und Tipps zum Urlaub erhaltet Ihr hier auf dieser Seite.

Eure Alexandra

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