Fennek 4 Fire – Edelstahlrost für unterwegs

Outdoorzeit ist Lagerfeuerzeit

Wir lieben das Outdoorleben und zu einem gemütlichen Abend gehört für uns das Kochen auf dem offenen Feuer.

Diese Vorliebe teilen wir scheinbar mit den Skandinaviern, denn diese halten an fast jedem Rastplatz eine Feuerstelle bereit. Was gibt es besseres,  als einen frischen Lachs mit ein paar Kräutern und frischer Zitrone zu grillen?

Da Aluschalen unterwegs oft zerknicken, Alufolie reißt und das mitgeführte Grillrost vom heimischen Grill oft nicht genug Stand hat oder zu tief im Feuer liegt, haben wir nach einer stabilen, langlebigen, umweltschonenden, Abfall reduzierenden und qualitativ hochwertigen Lösung gesucht – und wir haben Sie gefunden. Den mobilen Grillrost von FENNEK.*

Diesen haben wir uns von unseren Freunden zum Geburtstag gewünscht. Ganz herzlichen Dank!!! Ihr seid spitze und habt damit unsere nächsten Grillabende gerettet.  Und hier ist es nun, das gute Stück. Da es aktuell draußen alles andere als gemütlich ist, hier  ein paar Bilder aus dem Wohnzimmer.

Der FENNEK 4 FIRE*  besteht aus gerade mal 4 Teilen, welche sich schnell zusammen stecken und nach der Nutzung auch wieder demontieren lassen. Das ist kinderleicht.

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Finnischer alkoholfreier Glögi – das Getränk für die kalte Jahreszeit

Wer im Herbst im nördlichen Norwegen und der Finnmark unterwegs ist, wird unweigerlich konfrontiert mit langen dunklen und kalten Nächten. Unterwegs mit Kindern und der Familie sollte man  hier gut gerüstet sein, damit die lange Zeit auf den rund 10 qm des Kastenwagens zu aller Zufriedenheit überstanden und ein voller Erfolg wird.

Vom Schneesturm in Finnland überrascht…

Gerade bei Schnee und Kälte hält Speise und Trank die Seele beisammen. Daher darf an den langen Spiele- und Videoabenden ein entsprechendes Heißgetränk nicht fehlen. Natürlich alkoholfrei, da Kälte und Alkohol nicht wirklich eine gute Kombination sind und schließlich auch die Kinder mittrinken dürfen.

Rezept für finnischen Glögi

Bei unseren Streiftouren durch finnische Supermärkte sind wir auf unseren Favoriten den alkoholfreien Glögi aus dem Hause Marli (Granini) gestoßen.

Bild kopiert von https://www.marli.fi/glogi

So weit es der Stauraum im Lotti-Mobil zuließ, haben wir uns mit diesem Getränk eingedeckt – leider zu wenig, wie wir zurück in Deutschland feststellen mussten. Denn hier gibt es dieses Getränk einfach nicht. Der Glögi wird ausschließlich für den skandinavischen Markt produziert.

Aber wir haben noch eine Packung in den Alltag gerettet. Somit können wir anhand der Zutatenliste, einigen Testläufen und dem Vergleich mit dem Original das Rezept herausbekommen.

Zutaten

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Der erste Beitrag über meine Reiseblog!

Mein erstes Interview – mit Katja Hein von Hin-Fahren

Ihhhh ich freue mich ja so!!!!! Der erste Bericht über  meine Familie, mich und unseren Reiseblog!

Die Geschichte zum Interview

Katja Hein und Ihren Blog Hin-Fahren.de habe ich vor rund einem Jahr auf Facebook kennengelernt. Ich war gerade bei der Urlaubsplanung unserer ersten Norwegenreise und habe Katja mehrere Löcher in den Bauch gefragt, die gerade aus dem hohen Norden zurück kam.

Seitdem tauschen wir uns regelmäßig aus über spannende Reiseziele und das Bloggerleben.

Im November war es dann endlich so weit und wir haben uns persönlich kennengelernt. Katja wohnt ganz in der Nähe und da wir einfach kein wetterfestes Ziel in Rheinhessen ausmachen konnten habe ich Katja kurzerhand zu Kaffee und frischen Apfelkuchen eingeladen.

Bild könnte enthalten: Innenbereich

Jetzt fehlt nur noch Katja.

Heraus gekommen sind viele spannende Gemeinsamkeiten und das Interview mit mir und meiner Familie. Ich bin total begeistert, was Katja da alles über uns zusammen geschrieben hat und natürlich auch ziemlich stolz, dass Katja mich als Blogger- & Kastenneuling interviewt und mir und meiner Familie so viel Platz auf Ihrem Blog gewidmet hat. Danke Dir, liebe Katja!

Ich bin mir sicher, dass Katja und ich uns noch häufiger in der nächsten Zeit sehen werden. Es gibt ja noch so viel zu bequatschen.

Das Interview findet Ihr auf Katjas Blog HIN-FAHREN. 
Unter der Rubrik Camperporträt veröffentlicht Katja regelmäßig neue Geschichten rund um Camper.
Natürlich gibt es auch hier viele Tipps rund um den Kasten und viele Reiseziele mit gut recherchierten Informationen. Katja liebt Frankreich, natürlich Norwegen und seit diesem Jahr lässt Portugal Ihr Herz höher schlagen.

PS: Und der Unterschied zwischen einem Profi und einem Amateur – an dieser Stelle könnte jetzt ein Bild von Katja und ihrem Kasten stehen, wenn ich daran gedacht hätte eines zu machen. Dafür gibt es im Beitrag von Katja ein aktuelles Bild von uns beiden.

 

Irgendwo im Nirgendwo – Kätkävaaran Luontopolku Path

Verschollen in Finnland

Ehrlich, es kommt selten vor, dass ich keine Ahnung habe, wo ich mich gerade befinde. Aber irgendwie haben wir uns in Finnland auf der Suche nach einem Schlafplatz in der Dunkelheit auf den Schotterstraßen total „verfahren“. Ich konnte das Gebiet in dem wir gerade standen auf rund 200 qkm eingrenzen.

Egal – den genauen Standort konnte man auch am nächsten Morgen ermitteln – jetzt erst einmal Lagerfeuer an und lecker Lachs grillen….

Als wir dann am Morgen bei Licht den Schlafplatz genauer anschauen konnten, stellten wir fest, dass wir an einem von der EU geförderten Wanderweg in der Nähe von Kätkävaara im Pisavaara Strict Nature Reserve übernachtet hatten der auf einer Strecke von rund 2 km sogar für Rolli-Fahrer geeignet ist. Und das mitten in der Wildnis!!!!

Ihr findet den Wanderparkplatz unter den Koordinaten: GPS N66 Grad 13 Minuten 41.310 Sekunden O24 Grad 58 Minuten 58.242 Sekunden

Natürlich haben wir uns es nicht nehmen lassen die Strecke von 7 km zu laufen. Der Weg ist gut gekennzeichnet. Am Tag kann man sich an den Pfosten mit roten Kappen orientieren. Sobald die Dunkelheit eintritt, sollte man eine Taschenlampe dabei haben. In den Bäumen hängen reflektierende Stäbe.

Kätkävaaran Luontopolku Path

Der Weg führt über Holzstege, Holztreppen und Steinfelder. Natürlich auch mit guter Steigung hoch aufs Fjell. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich. Bei Regen werden die Stege sehr rutschig, sodass wir den Weg ausschließlich für trockene Tage empfehlen können.

Direkt am See und mit dem Rolli erreichbar gibt es eine voll ausgestattete, überdachte Grillstelle. Für Kinder gibt es hier viel zu entdecken. z.B. das Tipi im Wald.

Auf der Hälfte des  langen Weges in der Nähe vom Aussichtsturm gibt es eine Schutzhütte. Hier kann man ebenfalls Rast machen und ein Feuer anzünden. Die nächste Rast bietet sich oben auf dem Fjell an. Der Platz ist bizarr und erinnert fast an eine Mondlandschaft. Das Holzdeck lädt zu einem Picknick und zum Sonnen ein.

Wer den Turm hinauf kraxelt findet in den leicht mit Flechten überzogenen grauen Steinen je nach Wetterlage die Polarlichter wieder, die sich im Stein zu verewigen scheinen. Natürlich ist dieser Platz auch bestens geeignet, um die echten Polarlichter zu beobachten.

Immer wieder gibt es zwischendrin Gelegenheit zum Rasten und Feuer machen, so dass die Strecke auch für Kinder ab ca. 5 Jahren gut geeignet ist. Dann sollte man jedoch einen ganzen Tag einplanen. Wir waren rund drei Stunden gemütlich unterwegs.

Besonders schön sind die vielen Infotafeln, welche über die Fauna und Tierwelt informieren, aber auch über geologische Besonderheiten und die Brandrodung, mit der hier gegen Waldbrände vorgegangen wird. Natürlich wandert man auch durch ein entsprechendes abgebranntes Gebiet. Wir waren am Anfang etwas erschrocken, doch nach kurzer Zeit konnten wir dank der Tafeln erkennen, wie wichtig diese Rodungen nicht nur für die Holzwirtschaft, sondern auch die Tiere und Pflanzen ist.

Hier noch ein paar Impressionen….

Zusammen fassend können wir dem Kätkävaaran Luontopolku Path 5***** vergeben. Der Weg ist super gekennzeichnet, abwechslungsreich und informativ. Zudem besticht er durch die wechselnden Landschaften und spannenden Ausblicke.

Aurora Borealis – die Magie des Nordens

Ein Traum wird wahr!

Seit Jahren treibt mir jeder Beitrag im TV über die Nordlichter die Tränen in die Augen, so sehr rührt mich dieses Himmelsphänomen an. Verständlich also, dass ich es unbedingt selbst erleben möchte. Nach einigen Vorbereitungen soll in diesem Jahr zumindest die Gelegenheit geschaffen werden, dieses Schauspiel zu erleben.

Wo findet man die Polarlichter?

Generell kann man theoretisch auch in Deutschland und sogar in Griechenland Polarlichter sehen. Dies ist aber eher die Ausnahmen und sehr selten der Fall.
Der beste Ort um auf der nördlichen Halbkugel Polarlichter zu sehen, ist jenseits des Polarzirkels, also nördlich von dem  Breitenkreis  66° 33′ 55″. Dies hängt zum einen mit den physikalischen Gegebenheiten zusammen, unter welchen die Nordlichter entstehen. Zum anderen ist es jenseits des Polarzirkels so dunkel, dass man die Lichter hier am besten sehen kann.

Ich habe mich für Norwegen entschieden, da ich das Land sehr mag und mir parallel die Finnmark im Herbst anschauen wollte. Da der Norden Norwegens recht dünn besiedelt ist und der Winter sehr früh einkehrt, bietet es sich an Standorte zu wählen, welche bewohnter und einfach zu erreichen sind. Die Küstenregion im Westen ist eine gute Wahl, da diese länger eisfrei und gut zu erreichen ist. Gute Standorte sind zum Beispiel Tromsö und Bodo. Aber auch die Lofoten und Vesteralen bieten sich an, wenn man es etwas einsamer mag. Generell sind alle Orte geeignet, so lange sie im  Polarlichtoval liegen.

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Mehr Licht fürs Lotti-Mobil

Hilfe!!!! Wer hat das Licht aus gemacht?

Wer in den nordischen Ländern unterwegs war, weiß, dass der eine oder andere Tunnel so viel Licht schluckt, dass selbst das beste Fernlicht wie eine kleine Kerze im Wald wirkt und man nicht in der Lage ist die schwarze Fahrbahn von der Granitwand zu unterscheiden, weil zudem auch auf Fahrbahnmarkierungen gerne mal verzichtet wurde. Hinzu kommt, dass es im Winter nur kurz hell ist (wenn überhaupt) und so mancher Waldweg undurchdringbar erscheint.

Daher ist es für die nordischen Länder in der dunklen Jahreszeit jenseits des Polarzirkels ein Muss, für zusätzliche Beleuchtung zu sorgen, wenn man nicht früher oder später im Graben landen oder einen Elch rammen möchte. So gut wie alle Fahrzeuge, welche uns im Norden Norwegens begegneten, sind daher mit zusätzlichen Leuchten ausgestattet.

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Kuschelig & warm in den Winter

Von Frostbeulen getestet….

Mit dem Kasten oder dem Zelt im Herbst unterwegs zu sein, stellt den Reisenden vor eine wesentliche Herausforderung: So wenig Material wie möglich mitzunehmen, da Gewicht und Platz Mangelware sind. Dabei muss das Mitgenommene maximal flexibel zu kombinieren sein. Ich habe mal zusammen gestellt, was uns in Funktion und Qualität überzeugt.

Dabei dürften sich jetzt insbesondere die Rubensdamen freuen – denn es gibt Hosen für Euch Mädels!!!!!

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Ich packe meinen Rucksack – gut vorbereitet – sicher wandern

Outdooraktivitäten kommen immer mehr in Mode und viele Urlauber, welche im Alltag eher nicht aktiv in Wald, Moor und Bergen unterwegs sind versuchen sich auf einmal an populären Wanderrouten.
Auch, wenn Ziele wie der Preikestolen oder Kjerag in Norwegen beliebte und gut ausgeschilderte Routen sind, sie bleiben tückisch und Touristen vergessen nur zu gerne, dass die Natur hier das Sagen hat. Wer nicht vorbereitet ist, spielt mit seiner Gesundheit oder gar mit dem eigenen Leben und dem seiner Familie.
Jährlich finden mehrere Touristen den Weg nicht mehr nach Deutschland zurück, weil sie tödlich verunglücken. Die Berge (egal in welchem Land dieser Welt) und Moore sind kein Spielplatz. Hier herrscht die Natur und die ist nicht barmherzig.

Damit Eure Ausflüge egal unter welchen externen Bedingungen immer sicher sind und am Ende ein gelungenes Abenteuer, hier ein paar Aspekte, welche Ihr beachten solltet.

Ausrüstung

Wir sind keine Fanatiker, die immer das neueste Equipment mit sich führen – im Gegenteil, wir setzen auf bewährte Ausrüstung. Macht Euch bereits lange vor dem Urlaub mit der Euch erwartenden Umgebung vertraut und fragt erfahrene Outdoorfreaks, welche Ausrüstung entsprechend des Gebiets und des Wetters mitgeführt werden muss. Testet diese Ausrüstung vorher im Fachgeschäft und dann auf kleinen Touren. Im Notfall müsst ihr mit der Ausrüstung vertraut sein.

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Von 0 auf 4444 – Stairway to heaven

Es gibt ihn tatsächlich, den Stairway to heaven. Mit 4444 (eigentlich 4500) Stufen ist die Treppe in Florli die längste Holztreppe der Welt. Und heute stehe ich endlich am Fuße dieser Treppe.

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von 0 auf 4444 – Auf dem Weg nach Florli

Unsere Norwegenreise nähert sich dem Ende und so steuern wir in der letzten Woche wieder den Lysefjord an, um das Projekt von 0 auf 4444 zu vollenden.

Wir fahren vom Norden kommend bei Ardal ab und biegen die kleine einspurige Straße nach Songesand in den Süden ab. Der Weg führt uns durch Heidelandschaften vorbei an kleinen Seen und tobenden Bächen.

Wer diesen Weg wählt, sollte maximal einen Kastenwagen besitzen. Die Straßen und Kurven sind zum Teil sehr eng, nicht einsehbar und bei Gegenverkehr gibt es im ersten Drittel der Straße keine Ausweichbuchten. Auch für Gespanne dürfte die Straße aufgrund der Neigung und Steigung eine Herausforderung sein.

Im mittleren Abschnitt der Strecke wird es freundlich und übersichtlich.

Erster Blick auf die Stufen von Florli

An einem kleinen Rastplatz hoch oben auf dem Plateau erhalte ich einen ersten Blick auf die Treppe in Florli und mir wird zum ersten Mal flau im Magen,

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