von 0 auf 4444 – Auf dem Weg nach Florli

Unsere Norwegenreise nähert sich dem Ende und so steuern wir in der letzten Woche wieder den Lysefjord an, um das Projekt von 0 auf 4444 zu vollenden.

Wir fahren vom Norden kommend bei Ardal ab und biegen die kleine einspurige Straße nach Songesand in den Süden ab. Der Weg führt uns durch Heidelandschaften vorbei an kleinen Seen und tobenden Bächen.

Wer diesen Weg wählt, sollte maximal einen Kastenwagen besitzen. Die Straßen und Kurven sind zum Teil sehr eng, nicht einsehbar und bei Gegenverkehr gibt es im ersten Drittel der Straße keine Ausweichbuchten. Auch für Gespanne dürfte die Straße aufgrund der Neigung und Steigung eine Herausforderung sein.

Im mittleren Abschnitt der Strecke wird es freundlich und übersichtlich.

Erster Blick auf die Stufen von Florli

An einem kleinen Rastplatz hoch oben auf dem Plateau erhalte ich einen ersten Blick auf die Treppe in Florli und mir wird zum ersten Mal flau im Magen, bei dem Gedanken, dass ich da hoch laufen möchte. Zum ersten Mal überkommen mich Zweifel, ob ich das wirklich will, denn das ist ganz schön hoch und steil.

 

Der Weg nach Florli gestaltet sich nicht ganz so trivial, da Florli ausschließlich zu Fuß und mit der Fähre zu erreichen ist. Autos sind dort nicht erwünscht und auch nicht wirklich nützlich, da es dort keine Straße gibt. Daher ist es sinnvoll sich vorher Gedanken zu machen, wie man die Zeit dort verbringen möchte.
Florli selbst bietet für Zelte eine kleine Wiese, sowie ein paar Betten in der Jugendherberge. Mittlerweile kann man auch eines der wenigen Häuser buchen. Wer hier nicht übernachten möchte, kann in Songesand auf einem neuen kleinen Campingplatz übernachten und für den Treppenlauf mit der Fähre als Fußgänger hinüberfahren. Dies ist mit Abstand die günstigste und einfachste Variante.

Da wir mit Kind unterwegs sind und nicht klar ist, inwieweit die Tour für Kinder geeignet ist (und dann leider auf Grund eines Muskelfaserrisses dann auch nicht gelaufen werden darf), klären wir bereits sehr früh im Vorfeld mit den Besitzern von Florli ab, ob wir das Lotti-Mobil mit  nehmen dürfen.  Wir dürfen für zwei Nächte am Anleger von Florli stehen. Das erleichtert uns das Vorhaben ungemein, da wir nicht noch ein Zelt und Kram zum Übernachten mit nehmen müssen. Auch nimmt es uns den Druck zwischen zwei Fähren die Strecke laufen zu müssen, damit das Kind im Zweifel nicht die Nacht alleine auf der anderen Fjordseite verbringen muss. Somit steuern wir unmittelbar den Anleger von Songesand an. Gemäß dem uns bekannten Fahrplan soll unsere Fähre gleich kommen.

Links liegen gelassen

Die Fähre kommt auch keine 5 Minuten später – aber sie hält nicht am Anleger und macht auch ansonsten keinerlei Anstalten uns mitzunehmen. Auch andere Touristen sind etwas irritiert. Fahren doch sonst immer die Fähren alle Stellen an. Was also stimmt hier nicht? Wir studieren den Fährplan und werden so langsam die Vermutung nicht los, dass man hier im Lysefjord die Fähren bestellen muss – quasi Ruffähre, damit man eingesammelt wird. Aber wie bitte order ich diese Fähren? Per Formular hatte ich das bereits aus Deutschland versucht, aber die Buchung verworfen, da die Termine zu unsicher waren. Zudem war das Formular sehr unübersichtlich.

Nach einigem hin und her dann die Information, dass es am Tag 4 Fährverbindungen gibt. Zwei Fährverbindungen von der staatlich geförderten Linie und zwei von einer privaten Fähre. Da uns die kleine staatlich geförderte Fähre gerade links liegen lassen hat, war für heute nur noch die private Fähre eine Option für uns. Eine entsprechende Telefonnummer für die Buchung der Fähre konnte uns eine schwedische Touristin geben, welche hier sofort einen Ansprechpartner erreichen konnte. Auf deutsche Handynummern scheint dieser Anbieter eher keine Lust zu haben. Wir stecken 15 Minuten in der Warteschleife fest, ohne dass sich etwas tut.

Wir haken innerlich diese Fähre  für heute Nachmittag schon einmal ab und versuchen die staatliche geförderte Fähre zu erreichen. Hier scheint für die nächsten Tage alles ausgebucht zu sein. Sollten wir so kurz vor dem Ziel an einer Überfahrt scheitern? Während ich mich noch einmal in die Warteschleife der privaten Fähre hänge, läuft Herr Mann über den Anleger und trifft einen Einheimischen. Er kommt mit ihm ins Gespräch und siehe da – der Gesprächspartner ist super hilfsbereit, ruft den Kapitän der privaten Fährgesellschaft direkt an und ordert ihn an den Anleger. Gespannt sehen wir den Fjord hinauf. Wird die Eid uns einsammeln?

Während ich gespannt nach der Eid Ausschau halte, werde ich das Gefühl nicht los, dass mich irgendwer beobachtet…… Ich richte den Blick auf das Wasser vor mir. Dort steht keine 25 Meter vor mir ein Seehund im Wasser und guckt mich interessiert an. Vermutlich hat er noch nie so einen verzweifelten und aufgeregten Touri gesehen.

Die EID rettet unseren Tag

Und dann kommt sie tatsächlich, die Eid und legt an. Und da wir es geschafft haben sie zu ordern, kommen auch alle anderen Touris in den Genuss der gewünschten Überfahrten nach Lysebotn. Die waren gleichfalls ein wenig an der Buchung verzweifelt und hatten wie wir geglaubt, dass man einfach zusteigen könne, wie bei den gefühlten 60 Fähren zuvor auch.

Und so stehen wir auf der Fähre und sind super erleichtert, dass unser Projekt jetzt doch zu gelingen scheint. Auf dem Schiff vereinbaren wir noch mit dem Kapitän, dass er uns bitte wieder mit zurücknimmt, wenn wir am Dienstag winkend am Anleger von Florli stehen und wir keine Buchung bis dahin hinbekommen sollten.

Keine 10 Minuten später sind wir in Florli. Wie es weiter geht mit Florli und dem Projekt von 0 auf 4444 könnt Ihr im nächsten Beitrag lesen. Wenn Ihr uns ein wenig auf der Norwegenreise begleiten wollt, dann schaut doch einfach in das Tagebuch hinein. Hier erhaltet Ihr auch erste Tipps für die Planung Eurer Norwegenreise.

Wie buche ich die Fähre durch den Lysefjord?

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, dann bucht die Fähre online. Dann könnt Ihr auch gleich sehen, wann Ihr die Möglichkeit für die Rückfahrt habt, nicht dass Ihr in Florli fest sitzt. Die Fährgesellschaft Kolumbus wird durch den Staat subventioniert und kostet nur einen Bruchteil der privaten Fähre The Fjord AS. Wir haben für die kleine Strecke nach Florli mit The Fjord AS um die 90 Euro gezahlt. Die viel längere Strecke nach Lysebotn hat mit Kolumbus hingegen gerade mal 25 Euro gekostet.

Welche Anbieter für Euch in Frage kommt, wenn Ihr zum Beispiel von Lauvik nach Lysebotn übersetzen wollt, um Euch die Autofahrerei zu sparen, hängt auch von Eurer Größe ab. Die staatlichen Fähren sind sehr klein und haben nur bei rechtzeitiger Buchung Platz.

Die Fahrt mit Kolumbus macht richtig Spaß und Ihr solltet die Fahrzeuge verlassen und auf die Brücke hochgehen. Der Katamaran kann bis zu 40 Knoten schnell werden und es ist fantastisch wie schnell und präzise der Kapitän sein Schiff beherrscht. Zudem ist die Fahrt durch den Fjord zutiefst beeindruckend.

Was muss man noch wissen?

Wer den Lysefjord auf dem Seeweg erkunden möchte, sollte rückwärts fahren können. Die Boote werden rückwärts angefahren bzw. man muss rückwärts wieder herunterrollen. Dabei sind die Gangways nicht sehr breit.

Besonders große und/oder schwere Gespanne können nicht mitgenommen werden. Daher bitte rechtzeitig informieren, ob Ihr die Voraussetzungen erfüllt.

Auch gibt es ein No-Go für Fahrzeuge mit zu geringer Bodenfreiheit. Die Ausfahrtrampe sorgt nur zu gerne dafür, dass Fahrzeuge mit Wassertanks oder Trittstufen komplett aufsetzen und sich fest fahren. Wer rauf darf, entscheidet die Crew vor Ort.

Reisevorbereitungen Norwegen – Literatur, Karten und Links

„Nur wer umherschweift, findet neue Wege.“
Norwegisches Sprichwort

 

Auch, wenn wir gerne umherschweifen und uns treiben lassen, ohne eine grobe Vorbereitung geht fast gar nichts, zumindest nicht, wenn man ganze
6 Wochen Reisezeit mit rund 12.000 –  15.000 km vor sich hat und zu der arbeitenden Bevölkerung gehört. Da muss doch ein wenig vor gearbeitet und der eine oder andere Kunde auf sein Schicksal vorbereitet werden. Zu Hause sollten alle Tiere, der Garten und das Haus versorgt sein. Wir haben Glück, dass durch die Firma immer jemand da ist und wir tolle Nachbarn haben, die auch mal die Katze streicheln.

Unsere Reise hat neben der Dauer und der Länge noch eine kleine Besonderheit. Wir fahren in zwei großen Etappen jeweils zu Dritt im kleinen Kasten mit nur knapp 5,60m Länge. Da sind Stauraum und Zuladung neben der Zeit ein weiteres knapp bemessenes Gut. Auf der ersten Strecke begleiten mich mein Vater und Herr Sohn. In Tromsö gibt es einen Männertausch. Mein Vater wird uns hier verlassen und dafür Herr Mann weiter mitfahren. Somit gibt es verschiedene Packlisten und es muss im Voraus überlegt werden, wer wann was einpackt und mitbringt oder mitnimmt. Zudem brauchen wir Aktivitäten, die für alle Altersgruppen von 11 bis 67 geeignet sind.

Literatur zur groben Orientierung

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich brauche immer ein wenig Literatur und handfestes Material, um mich mit einem Land ein wenig vertraut zu machen. Einen guten Einstieg in die Besonderheiten des Landes Norwegen bieten uns zwei Bücher:

Hier überzeugt besonders die Reisekarte, da diese einen sehr guten Überblick über die Touristischen attraktiven Reiserouten und das gesamte Land gibt ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Im Buch selbst sind die Regionen sehr gut beschrieben. Der Süden ausführlicher als der Nord-Osten. Für einen Einstieg perfekt!

Da wir uns auch zu Fuß und gerne auf Nebenwegen bewegen und der Ansicht sind, dass man alleine auf das Navi gestützt zu viele schöne kleine Ecken verpasst, haben wir zudem einmal eingekauft und uns mit einem Satz Landkarten eingedeckt. Diese werden wir auch noch einmal im Winter benötigen, da hier die gesperrten Pässe und Straßen aufgelistet sind und die Wege für Schneefahrzeuge eingezeichnet wurden. Wir haben uns für den Satz von Kümmerly & Frey * entschieden. In Summe sind das mit Schweden und Dänemark 6 oder 7 Karten in einem sehr feinen Maßstab. Den Atlas fanden wir nicht so praktisch, da die Seiten schnell raus reißen und es zum Teil keine Überschneidungen der Karten gibt, sodass Wegstücke im Bereich der Heftung fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zudem hat sich das gute alte Tourset vom ADAC bewährt. Hier bekommt man Landesinfos, eine grobe Planung der gewünschten Tour und vieles mehr. Das Tourset ist für Mitglieder kostenlos.

 

Wer absolut auf Navigation abfährt und alles ganz genau planen möchte, kann zum Beispiel die kostenlose Software BaseCamp nutzen. Hier lassen sich auch viele Attraktionen und Wegmarken finden und Routen und Wanderungen planen.  Ich finde die Karte ab und an ganz hilfreich, um zu sehen, wo Wanderwege lang führen. Die Daten können dann auch auf das Navi übertragen werden. Da wir uns oft vor Ort überraschen und treiben lassen ist die genaue Art der Planung eher nicht für uns geeignet.

 

Die kostbaren Dinge, die ein Mensch sammeln kann, sind nicht Gold und Edelsteine. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen und die kleinen Muscheln vom Strand.

 

Online Links für noch mehr Freude beim Vorbereiten

Natürlich gibt es auch ein paar wunderbare Onlinelinks, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte.

https://www.visitnorway.de/
ist die offizielle Seite von Norwegen auf der Ihr alle Attraktionen, Hotels, Zeltplätze, Traumrouten etc. findet. Ihr habt die Möglichkeit die von Euch gewünschten Punkte in einer Merkliste zu speichern und Euch dann auf einer Übersichtskarte anzeigen zu lassen, wo Ihr diese findet. Damit lässt sich eine erste Reiseplanung vornehmen.

Auf dem Nordlandblog von Sirko und Cornelia findet ihr Informationen über das Land, für das ihr Herz schlägt. Der Blog ist professionell und Sirko und Cornelia geben auch gerne Auskunft, wenn Ihr spezielle Fragen habt, welche auf der Seite nicht beantwortet werden.

Auch Katja ist begeistert von dem kühlen Norden. Ihr könnt Katja auf dem Blog Hin-fahren wo es schön ist folgen.

Und dann einfach der Nase nach….

Abenteuer beginnt, wo Pläne enden.

Gerne könnt Ihr uns auf unserem Weg folgen. Weitere Infos findet Ihr auf unserem Blog unter der Rubrik Norwegen 2019.  
Dort könnt Ihr auch erfahren, wie es mit meinem Projekt von 0 auf 4444 oder der längsten Holztreppe der Welt weiter geht und ob ich es schaffen werde die Stufen in Florli zu bezwingen.

 

Die Links zu den Produkten die wir verwenden und mit * gekennzeichnet wurden, sind Affiliate Links. Die Nutzung dieser Links ist für Euch mit keinem Nachteil verbunden. Mehr zu diesen Links könnt Ihr hier lesen.

Ein neues Zuhause für Mr. Basilikum

Ein neues Zuhause für Mr. Basilikum

Auf unseren Fahrten begleitet uns stets Mr. Basilikum. Er erfreut sich im Kasten bester Gesundheit und peppt jede Campingküche mit seinen grünen, aromatischen Blättern auf. Aber es gibt da ein kleines Problem. Mr. Basilikum steht eigentlich immer im Weg herum und wird permanent hin und her geräumt.
Während der Fahrt fährt er gesichert im Waschbecken vom Waschraum mit. Sobald wir stehen, wandert er auf den Tisch. Nachts dann raus, wenn es die Temperaturen zulassen.

Also muss endlich eine praktikablere Lösung her bei der Mr. Basilikum nicht permanent das Badezimmer oder die Spüle belagert, aber auch so mobil ist, dass er mal rausgesetzt werden kann.

Die Lösung ist super simpel

Neben dem Herd an der Wand zum Bad ist noch ein Plätzchen frei. Für ein Regal reicht es jedoch nicht, da dieses ansonsten die Abzugshaube und den Deckel vom Herd blockieren würde. Eine bewegliche Lösung muss somit her.

Vier Ösenschrauben, zwei Rundholzstäbe und die formschönen und leichten Hängeblumentöpfe der Serie „loft urban green wall“ aus dem Hause Elho *   erfüllen genau alle Anforderungen. Die Gefäße sind auf die Größe von Pflanztöpfen abgestimmt. Mit einem Haken an der Rückseite sind sie schnell in die Holzstangen eingehängt und durch die leicht abgeflachte Form wackeln sie auch nicht beim Fahren hin und her, wie es ein runder Topf machen würde. Zudem gibt es sie in zwei neutralen Farben, die sich überall einpassen. Weiß matt und Mausgrau matt.

Ich kaufe gleich auch noch den Doppeltopf von „loft urban green wall“ *. Hier findet auch noch ein wenig Kleinkram seinen Platz bzw. Zwiebeln, Obst und sonstiges Gemüse, welches bei der Fahrt nicht mehr im Spülbecken mitfahren soll.


Ich hoffe die Lösung gefällt Euch und ist auch eine Idee für Eure Platzprobleme im Reisemobil.

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Pyrotechniker für 1. Tag

Ein Jugendtraum geht in Erfüllung!

Was man als Jugendlicher nicht alles werden möchte – bei mir stand der Pyrotechniker eine Zeit lang ganz oben auf der Liste der Traumberufe. Leider konnte oder wollte mir aber damals niemand verraten, was man machen muss, um Pyrotechniker zu werden. Somit schwingt bei jedem Feuerwerk immer auch ein wenig Wehmut mit, über eine mögliche verpasste Chance.

Vor zwei Jahren hat mir mein Mann nun diesen Jugendtraum erfüllt und mir einen Tag als Pyrotechniker zum Geburtstag geschenkt. Leider musste in 2018 zweimal hintereinander der Termin wegen Unwetter und einmal wegen Trockenheit verschoben werden. An diesem Wochenende sollte es aber glücken. Ein Tag als Pyrotechniker unter der Anleitung von dem motivierten Team von EVENTservice Mario Bachmeier. 

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung konnte es auch schon losgehen. Rund zehn Personen machten sich auf zu unserem Zielort in Stahlhofen. Hier durften wir das Feuerwerk für die hiesige Kirmes zusammen basteln.

Damit der Zündfunke überspringt

Pyrotechniker dürfen in BRD nur noch fertige von der BAM zugelassene Produkte kombinieren und kreativ zusammen stellen. Mit Pulver und Chemie hantiert hier schon lange niemand mehr selbst, was natürlich der Sicherheit aller beteiligten Personen dient. Immerhin kann so ein Geschoss eine Kraft von rund vier Tonnen frei setzen. Da sollte maximale Sicherheit an erster Stelle stehen.
Somit bedienen wir uns aus einem Fundus aus vorgefertigten Kugelbomben und Batterien der Kategorie II bis IV. Die Produkte der Kategorie II sind frei verkäuflich. Damit an Silvester nichts passiert, sind diese mit einem langsamen Zünder ausgestattet. Dieser ist für uns zu langsam. Also werden diese Zünder modifiziert.

Alle Batterien mit elektrischen Zündern versehen und Mörser und Fächer mit Kugelbomben unserer Wahl befüllt und entsprechend verkabelt.

Hier wird auch noch einmal unser Wissen in E-Technik gefordert.

Parallelschaltung oder Reihenschaltung? Welche Lösung passt zu unserem Vorhaben?

Choreografie für Anfänger

Da wir als Anfänger nur begrenzt Ahnung haben, welche Effekte wie wirken,  ist für uns der einfachste Weg, die Effekte nach ihrer Höhe zu strukturieren. Natürlich ist uns auch eine gewisse Dynamik wichtig. Das Ende soll möglichst imposant werden.

Die Experten unterstützen unsere Planung und ergänzen die hohen Effekte noch mit niedrigen Effekten, so dass das Ganze am Ende ein hübsches Bild ergibt.

Wir stellen alle Effekte erst einmal in der Wiese in die gewünschte Reihenfolge, beschriften diese entsprechend unserem Abbrennplan.

Als die Choreografie steht, verteilen wir die Effekte so, dass sie auch auf der Kirmes gut zur Geltung kommen.

Kabelsalat

Die Effekte werden noch am Boden gesichert und die Mörser zu Paketen zusammen geschraubt.


Und dann geht es ans verkabeln und durchmessen von unserem Werk.

Einer hat den Überblick – dank unseres Abbrennplans und der Nummerierung der Effekte.


Dank moderner Technik lassen sich schlechte Verbindungen ausfindig machen. Bei unserer Installation gibt es eine Fehlermeldung. Ein Kabel hatte sich gelockert.

Das Finale

Die Ungeduld wächst. Die Installation steht und ist „scharf“. Sobald die Sonne untergegangen ist, starte unser Feuerwerk, an dem wir ab 16:00 Uhr bis 21:30 Uhr gearbeitet haben. Wird alles klappen? Wird es uns und den Besuchern der Kirmes gefallen? Und dann fällt der Startschuss!

Was für ein Glück war auch der Fotograph Markus Salzmann vor Ort. Somit wurde unser Werk gebührend abgelichtet. Ihr erreicht Markus Salzmann und sein Unternehmen Casa Magica Fotografie im www unter folgender Adresse www.fotografie-im-westerwald.de und auf Face Book.

Applaus für die Feuerwerker

Und es läuft durch – unser selbst gestaltetes Feuerwerk und wird ein Erfolg bei den Besuchern. Aus der Ferne vernehmen wir des Künstlers Gage, den Applaus. Das macht uns stolz und glücklich.

Doch bevor wir noch ein Bierchen trinken dürfen, ruft die Pflicht. Das Feuerwerk muss zurückgebaut und der Platz sorgfältig gereinigt werden.

Zum Schluss sind wir wohl alle glücklich und zufrieden. Ein wirklich gelungener und grandioser Tag in einem tollen Team. Wir danken Mario, Patricia, Jan und Patrick für diesen wundervollen Tag! Er wird uns sicherlich immer in Erinnerung bleiben.

Wenn Ihr selbst so einen Tag als Pyrotechniker erleben wollt, dann meldet Euch doch bei Mario uns seinem Team und richtet einen herzlichen Gruß aus.

Wir sagen für heute tschööö mit ö und genießen eine ruhige Nacht im Lotti-Mobil auf der frisch gemähten Wiese.

 

 

von 0 auf 4444 – Meilenstein Nr. 1 ist erreicht


Von 0 auf 4444 – Gestern war es nach 4 Monaten Training endlich so weit – Meilenstein Nr. 1 ist erreicht und ich habe auf der Endlostreppe die 4500 Stufen in drei Stunden gemeistert. *total stolz bin*

Somit ist der Aufstieg nach Florli gesichert. Jetzt bleiben noch 8 Wochen, um noch ein wenig an der Ausdauer zu arbeiten und auch den Abstieg (noch mal 3-4 Stunden) zu sichern. Denn dafür hätte gestern die Energie nicht mehr gereicht.

4500 Stufen, entsprechen so ungefähr 270 Stockwerken. Somit bin ich jetzt in der Lage wirklich alle Hochhäuser dieser Welt zu erklimmen 😉

Ich wünsche Euch ein tolles langes WE! Vielleicht greift ihr ja auch mal wieder nach den Turnschuhen

PhoeniX-Reisemobilhafen Bad Windsheim

Auch wenn ich gerne frei stehe, manchmal lohnt es sich doch einen festen Stellplatz anzufahren, insbesondere dann, wenn er so hübsch und gut gelegen ist, wie der PhoeniX-Reisemobilhafen in Bad Windsheim.

Der PhoeniX-Reisemobilhafen

Nennt sich selbst das zu Hause für alle Reisemobile und ist tatsächlich bestens ausgestattet. Alle Plätze sind geschottert, die Zuwege geteert. Es gibt neben der üblichen Infrastruktur (Dusche, WC, Abwasser, Wasser, Strom) einen zentralen Versammlungsplatz, schöne Wege und große Stellplätze.


Ich hätte mich bei meiner Ankunft am Abend beinahe zwischen zwei bereits stehende Fahrzeuge gestellt, weil die Plätze so groß bemessen waren, dass ich erst dachte, das sein  noch eine offizielle Lücke. Somit hat man mit einem kleinen Fahrzeug auch ausreichend Abstand zu den weißen Riesen und auch die Chance ein wenig Sonne ab zu bekommen.

Mit einem Klick gelangt ihr zu der Homepage des Reisemobilhafens.

11 Euro für die Nacht sind nicht zu viel, wenn man bedenkt, welche Attraktionen einem direkt in Laufweite winken.

Attraktionen in Laufweite

Die Hauptattraktion ist sicherlich die Franken-Therme mit dem Salzwassersee, welcher einen Auftrieb bietet, den man nur im Toten Meer hat. Ertrinken fast unmöglich. Ein wirkliches Erlebnis, wenn man beim Sprung in den See direkt wie ein Korken nach oben ploppt.

Daneben befindet sich der Klettergarten, der Jung und Alte einlädt eine andere Perspektive einzunehmen.

Die Altstadt ist einfach pittoresk und bietet sich zum Bummeln und Verweilen an. Hatte ich erwähnt, dass die Franken verdammt gut kochen und es überall wirklich gute Qualität zum angemessenen Preis gibt? Sehr gut essen kann man in gemütlichem modernen Ambiente im Genusswerk Franken. Dieses befindet sich direkt neben dem Stellplatz. Hier gibt es auch einen kleinen Laden mit Spezialitäten wie Brot, Würste, Liköre….
Die Weinstube Drei Kronen bietet moderne fränkische Küche. Hier kocht der Inhaber auf Sterne Niveau zum fairen Preis. Die Kombinationen sind spannend. Beste Qualität paart sich hier mit asiatischem Einschlag – eine wahre Genussexplosion!  Die Auswahl an Weinen und anderen erlesenen Getränken ist groß. Man merkt, hier wird richtig mit Liebe und Hingabe gezaubert.

Fazit PhoeniX-Reisemobilhafen

Der Stellplatz lohnt sich, wenn man mal etwas mehr Kultur um sich herum haben möchte. Als ich dort war, war es trotz 80% Auslastung Mux Mäuschen still. Das dürfte am Klientel liegen, welches die Ruhe eines Kur Ortes genießen möchte. Morgens um 8:00 Uhr war ich wohl die Einzige, die schon wach und wieder reisebereit war. Hier wird ausgeschlafen. Kein Wunder, denn der Abend in der Therme kann lang werden.

England 2018 – Tag 8 – Mousehole & das Sea Salts & Sail Festival

Wer unten an der Küste lang fährt, der wird unweigerlich auf den kleinen Ort Mousehole stoßen. Alleine der Name übt einen derartigen Reiz auf uns Deutsche aus, dass die meisten hin fahren – egal was der Ort zu bieten hat. Und was soll ich sagen, der Ort macht seinen Namen alle Ehre. Es ist ein Mauseloch- ein super süßes Mauseloch.

Die Straßen sind eng und verwinkelt mit vielen Sackgassen, da der Ort am Hang gelegen ist. Wer hier mit einem größeren Fahrzeug durch fahren möchte, kommt schnell an seine Grenze. Breiter als 2 Meter sollte das Reisemobil nicht sein und am besten auch nicht länger als 6 Meter. Wir sind nur knapp 5,60 lang und hatten zum Teil beim Rangieren so unsere Probleme.

Ein paar Parkplätze gibt es  im Hafen. Diese sind jedoch  für einen Kasten zu kurz. Besser ist es, wenn ihr durch den Ort fahrt, der Landstraße folgt und oben am Hang außerhalb des Ortes gegenüber vom Sportplatz parkt und dann zurück lauft. Hier unbedingt Keile unter legen!

Der Ort ist niedlich. Die verwinkelten Gassen und an den Hang gelehnten kleinen Häuschen haben ihren eigenen Charme. Es gibt viele versteckte Geschäfte und Galerien, welche Kunst und qualitativ hochwertige Deko anbieten. Das meiste davon im maritimen Stil. Wenn man durch die kleinen Gassen wandelt, findet man an jeder Ecke nette Eindrücke und kann die heimische Architektur bewundern.

Wir hatten an diesem Tag besonderes Glück. In Mousehole findet das Sea Salts & Sail maritime Festival statt.

Alles war bunt beflaggt und die Gassen mit Menschen gefüllt. Am Hafen gab es zahlreiche Stände, Live Musik und Essen. Somit wurden wir von einer perfekten Kulisse empfangen. Doch seht selbst.

Wir bummeln die Promenade entlang, fiebern mit den Teilnehmern des Segelwettkampfes und bestaunen die Segelschiffe. Hier kann man bei schönstem Wetter die Seele baumeln und zur Musik treiben lassen. Einfach ein zauberhafter Ort.

Da es auch heute wieder sehr warm ist, beschließen wir am späten Mittag weiter zu fahren Richtung Lands End. Wir wollen noch ein wenig wandern gehen und suchen zudem noch einen Stellplatz für die Nacht. Denn hier ist definitiv heute kein Platz für uns und den Kasten.

Folgt uns doch einfach auf unserer weiteren Reise entlang Englands Küste. Eine Übersicht über die Reiseziele findet Ihr hier: England 2018

Von 0 auf 4444 – Erste Begegnung mit der Endlostreppe

Heute habe ich den ersten Termin mit der Endlostreppe im Fitnessstudio. Ich bin total gespannt, wie dieses Training werden wird, zumal ich immer noch nicht ganz fit bin und es zu Hause dank Erkältung Nr. 3 kaum von dem einem in den anderen Stock (22 Stufen) schaffe.

Der eine oder andere wird schon wissen, was es mit dem Training auf sich hat. Ich habe das für mich große Ziel, die längste Holztreppe der Welt mit 4444 Stufen zu bezwingen. Mehr dazu in meinem Beitrag von 0 auf 4444 – Florli und die längste Holztreppe der Welt

Erstes Training im Fitnessstudio – noch bin ich guter Dinge

Die Treppe ruft

Beim ersten Check-In werde ich mit einem stylischen gelben Transponder und meiner persönlichen Getränkeflasche ausgestattet. Rasch ziehe ich mich um, denn die Treppe ruft und Holger wartet schon auf mich, um mich in das Wunderwerk der Technik einzuweisen. So wirklich viele Optionen gibt es derzeit für mich nicht. Schließlich will ich ja einfach nur auf Menge Stufen trainieren. Somit kann ich die Geschwindigkeit variieren und den Laufstil (wie auch schon auf der Kirchentreppe).

Beim ersten Test checken wir noch einmal den Puls. Der ist dank Erkältung jenseits von Gut und Böse. Wir einigen uns darauf, dass ich heute nur einen kleinen Testlauf mache und nicht übertreibe.
Der freie Zugang zur Getränkebar erweist sich schon nach kurzem Training als ausgesprochen Vorteilhaft. Denn schon nach 5 Minuten muss ich unabhängig von der Einschränkung durch die Erkältung feststellen, dass Crosstrainer, Laufband und Step-Gymnastik im Vergleich zur Endlostreppe Kindergeburtstag sind!
Die Treppenhöhe hat es mit 20.6 cm in sich (normale Treppen haben im Schnitt 14 – 17 cm Höhe in BRD) und in meinem Fall ist es nicht so sehr die Belastung der Muskeln, welche mir zu schaffen macht, sondern tatsächlich die Kondition. Alle 5-8 Stockwerke muss ich eine Pause einlegen. Somit laufe ich mich Etappenweise bis zum 30. Stockwerk hoch. Bereits heute habe ich den Verdacht, dass es eine Hassliebe wird zwischen mir und der Endlostreppe.

Wer trainiert denn hier?

Entgegen meiner Erwartungen trainieren hier ganz normale Leute. Viele haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Model-Typen sind eher nicht zu finden und auch unter den ganz jungen Sportlern scheinen alle einfach nur Spaß an der Bewegung zu haben. Ein nettes Miteinander. Zu meinem Erstaunen ist die Altersgruppe 60+ besonders stark vertreten. Das freut mich sehr zu sehen, dass man auch im Alter fit das Leben genießen kann, wenn man rechtzeitig was für sich und seinen Körper tut.

Während ich mich zum letzten Mal für heute auf die Treppe begebe und die letzten 5 Stockwerke unter Einsatz meines Lebens erklimme, kommt sie da doch noch um die Ecke. Der Alptraum aller übergewichtigen Trainierenden . Ich glaube, mehr muss man dazu nicht schreiben. Mausi hat auf jeden Fall nichts Besseres zu tun als demonstrativ die Endlostreppe neben mir zu nutzen. Natürlich perfekt gestylt, leichtfüßig ohne auch nur einen Tropfen Schweiß zu verlieren….. Nun ja was soll ich sagen. Ihr Einsatz war genau 5 Minuten lang und endete knapp nach meinem Zusammenbruch bei Stockwerk 30. Mausi, du kannst dir sicher sein, wir treffen uns wieder – bei Stockwerk 270!

Der gesicherte Indikator für bergauf ist immer ein roter Kopf. Ich kann es einfach nicht ändern. Das war schon früher so, sehr zur Belustigung aller Anwesenden.

Fazit vom ersten Training auf der Endlostreppe

Das Training ist im Gegensatz zum normalen Treppen auf und ab steigen super anstrengend. Insbesondere die Kondition wird mich noch einige Nerven kosten. Immerhin habe ich heute den Pflock bei 500 Stufen eingerammt und werde hier jetzt bei jedem Training weiter aufbauen. Hoffentlich geht das mit dem Aufbau der Kondition schneller als ich es derzeit annehme. Ansonsten werden das lange 16 Wochen.

Fazit erstes Training

Für heute reich es mir aber. Ich gehe jetzt schön baden und dann ab ins Bett. Erkältung auskurieren. Wie es weitergeht, könnt ihr hier oder auf FB verfolgen.

Ich freue mich auf jede Motivation in Form eines Kommentars durch Euch!
Bis die Tage!
Eure Alexandra

 

Von 0 auf 4444 – Flørli und die längste Holztreppe der Welt

Von 0 auf 4444 – lautet mein neues Projekt für dieses Jahr. Eine echte Herausforderung, da ich nicht gerade  unter Idealgewicht leide. Je nach Rechnung dürfte ich locker 30 kg zu viel mit mir herum schleppen. Somit staunt die Familie nicht schlecht über meine Ambitionen. Hinzu kommt, dass  es um meine Kondition im Bereich Bergauf als Niederrheiner und geborener Flachländer noch nie sonderlich gut bestellt war (ganz unabhängig vom Gewicht – es gab auch mal dünne Zeiten).

Wie alles begann

Wir planen Urlaub. Dieses Jahr steht Norwegen auf dem Programm. Da Herr Sohn mitfährt, sind einige populäre Ziele nicht wirklich erreichbar, wie die Trollzunge. Somit suchen wir nach Kinder geeigneten Zielen und durchforsten diverse Medien nach attraktiven Zielen. Und da ist es das Ziel (vermutlich nicht Kinder geeignet), das mich einfach fuchst – die Flørli Treppen.

Quelle https://www.florli.no/

Die Wanderung ist recht einfach beschrieben. Man wandert 4444 Stufen (eigentlich sind das 4500 aber 4444 vermarktet sich besser ) auf eine Höhe von 780 Metern und einer Länge von rund 1400 Metern von einem Wasserkraftwerk hoch zum Stausee. Zurück geht es über ein Steinfeld und Waldwegen. Die Herausforderung: Es gibt bei 500 Stufen einen Ausstieg für Familien und ansonsten gibt es kein Zurück mehr.

Quelle https://de.fjordnorway.com/aktivitaten/wandern/florli-treppen-und-rallarstien-p1801993

Ich lese mich durch die Berichte. Scheinbar haben selbst drahtige Bergsteiger so ihre Probleme mit der Treppe. Das widerspricht aber irgendwie den Angaben, dass die Treppe angeblich in 1,5 Stunden gut zu bewältigen ist. Ich frage mich weiter durch. Halbwegs gut trainierte Männer geben 6 Stunden für den Aufstieg an. Der Betreiber des 4444 ist der Ansicht, dass der Aufstieg in 3 Stunden ohne Pause machbar sei. Nun gut – der läuft das vermutlich schon vorm Frühstück schnell mal rauf. Gibt ja sonst nicht viel zu unternehmen in Florli. Das Fazit: dass Ganze muss eine Sache des richtigen Trainings sein. Ich lese mich also in das Treppensteigen ein. Aber so richtig sind meine Zweifel noch nicht beseitigt.

Den Profi fragen

Wenn Du etwas neues Wagst, dann frage den Profi, der das was Du vor hast schon geschafft hat. Ich kontaktiere Thomas Dold und löchre ihn mit meinen Fragen. Er ist Spitzensportler und hat bereits 44 Siege im Treppenlaufen errungen. Netter Weise meldet er sich nach wenigen Stunden bei mir und gibt mir den einen oder anderen Tipp. Nach dem Austausch mit ihm scheint das Ziel machbar.

Der erste Testlauf

Auf dem Land ist es so eine Sache mit den Treppenhäusern. Die längste Treppe, die ich hier in unmittelbarer Nähe finden kann ist die Treppe zur Kirche hoch. Immerhin 13 Stufen am Stück.

Ich mache einen ersten Testlauf und schaue, wie weit ich komme. 540 Stufen sind die Ausgangsbasis. Ich rechne mir mein Trainingspensum hoch. Jede Woche 200 Stufen mehr und ich schaffe es bis zum Sommer an mein Ziel.  Hatte ich erwähnt, dass ich vor Muskelkater fast gestorben wäre. Am nächsten Tag war das Laufen kaum möglich und auch den Rest der Woche hatte ich Freude. Zwei Tage später stand „Bergtraining“ an. Der Hausberg ruft. Mit dem Muskelkater eine echte Qual. Das zweite Training mit über 700 Stufen ging spurlos an mir vorbei. Mein Vorhaben scheint also durchaus im möglichen Rahmen zu liegen….

Sport, Sport, Sport

Angespornt von dem neuen Ziel, habe ich mein Bewegungspensum deutlich in den letzten Wochen erhöht. Bisher habe ich versucht einmal in der Woche Nordic Walking zu betreiben. Das wird jetzt je nach Wetter und Lust ergänzt von einem lockeren Kraft- und Koordinationstraining im Sportverein und einer wöchentlichen Tour auf den Hausberg mit meinem Mann. Und dann jede Woche einmal Treppen steigen. Das Ganze geht immer noch nach Lust und Laune und ohne wirklich festen Trainingsplan. Nebenher habe ich noch einen Beruf als Unternehmensberater und so recht sind die Trainings nicht zu planen, wenn man Kundentermine hat, die weiter weg sind.

Ich brauche mehr Treppen!

Bis jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich mehr Treppen brauche. Die Kirchentreppe ist zwar recht nett, aber nach 13 Stufen kommt jedes Mal der Weg zurück und der bedeutet Entlastung für die Kondition und Belastung für die Knie. Somit suche ich nach neuen Gebäuden. Der Vermieter des höchsten Hauses im Ort mit Aufzug verweigert mir die Unterstützung für die nächsten 6 Wochen. Danke für die Nachbarschaftshilfe! Somit suche ich immer noch nach netten Wegen, Gebäuden und Trainingsmöglichkeiten in der unmittelbaren Nähe. Die Familie und Job müssen ja schließlich auch noch gebührend berücksichtigt werden und lange Fahrten zum Sport sind da kontraproduktiv.

Nach einigem Suchen habe ich ein Sportstudio mit einer Endlostreppe gefunden. Nächste Woche werde ich dort vorbei fahren und mir die Konditionen anhören. Für diese Woche muss ich leider aussetzen. Mich hat eine Erkältung ans Bett gefesselt. Die Zeit nutze ich und kreiere mir ein Motivationsshirt.

Wie es weiter geht? Das könnt Ihr hier auf diesem Blog und auf der Seite Quality-Time-For.me auf FB nachlesen.

 

 

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