Mehr Licht fürs Lotti-Mobil

Hilfe!!!! Wer hat das Licht aus gemacht?

Wer in den nordischen Ländern unterwegs war, weiß, dass der eine oder andere Tunnel so viel Licht schluckt, dass selbst das beste Fernlicht wie eine kleine Kerze im Wald wirkt und man nicht in der Lage ist die schwarze Fahrbahn von der Granitwand zu unterscheiden, weil zudem auch auf Fahrbahnmarkierungen gerne mal verzichtet wurde. Hinzu kommt, dass es im Winter nur kurz hell ist (wenn überhaupt) und so mancher Waldweg undurchdringbar erscheint.

Daher ist es für die nordischen Länder in der dunklen Jahreszeit jenseits des Polarzirkels ein Muss, für zusätzliche Beleuchtung zu sorgen, wenn man nicht früher oder später im Graben landen oder einen Elch rammen möchte. So gut wie alle Fahrzeuge, welche uns im Norden Norwegens begegneten, sind daher mit zusätzlichen Leuchten ausgestattet.

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Kuschelig & warm in den Winter

Von Frostbeulen getestet….

Mit dem Kasten oder dem Zelt im Herbst unterwegs zu sein, stellt den Reisenden vor eine wesentliche Herausforderung: So wenig Material wie möglich mitzunehmen, da Gewicht und Platz Mangelware sind. Dabei muss das Mitgenommene maximal flexibel zu kombinieren sein. Ich habe mal zusammen gestellt, was uns in Funktion und Qualität überzeugt.

Dabei dürften sich jetzt insbesondere die Rubensdamen freuen – denn es gibt Hosen für Euch Mädels!!!!!

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Ich packe meinen Rucksack – gut vorbereitet – sicher wandern

Outdooraktivitäten kommen immer mehr in Mode und viele Urlauber, welche im Alltag eher nicht aktiv in Wald, Moor und Bergen unterwegs sind versuchen sich auf einmal an populären Wanderrouten.
Auch, wenn Ziele wie der Preikestolen oder Kjerag in Norwegen beliebte und gut ausgeschilderte Routen sind, sie bleiben tückisch und Touristen vergessen nur zu gerne, dass die Natur hier das Sagen hat. Wer nicht vorbereitet ist, spielt mit seiner Gesundheit oder gar mit dem eigenen Leben und dem seiner Familie.
Jährlich finden mehrere Touristen den Weg nicht mehr nach Deutschland zurück, weil sie tödlich verunglücken. Die Berge (egal in welchem Land dieser Welt) und Moore sind kein Spielplatz. Hier herrscht die Natur und die ist nicht barmherzig.

Damit Eure Ausflüge egal unter welchen externen Bedingungen immer sicher sind und am Ende ein gelungenes Abenteuer, hier ein paar Aspekte, welche Ihr beachten solltet.

Ausrüstung

Wir sind keine Fanatiker, die immer das neueste Equipment mit sich führen – im Gegenteil, wir setzen auf bewährte Ausrüstung. Macht Euch bereits lange vor dem Urlaub mit der Euch erwartenden Umgebung vertraut und fragt erfahrene Outdoorfreaks, welche Ausrüstung entsprechend des Gebiets und des Wetters mitgeführt werden muss. Testet diese Ausrüstung vorher im Fachgeschäft und dann auf kleinen Touren. Im Notfall müsst ihr mit der Ausrüstung vertraut sein.

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Von 0 auf 4444 – Stairway to heaven

Es gibt ihn tatsächlich, den Stairway to heaven. Mit 4444 (eigentlich 4500) Stufen ist die Treppe in Florli die längste Holztreppe der Welt. Und heute stehe ich endlich am Fuße dieser Treppe.

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von 0 auf 4444 – Auf dem Weg nach Florli

Unsere Norwegenreise nähert sich dem Ende und so steuern wir in der letzten Woche wieder den Lysefjord an, um das Projekt von 0 auf 4444 zu vollenden.

Wir fahren vom Norden kommend bei Ardal ab und biegen die kleine einspurige Straße nach Songesand in den Süden ab. Der Weg führt uns durch Heidelandschaften vorbei an kleinen Seen und tobenden Bächen.

Wer diesen Weg wählt, sollte maximal einen Kastenwagen besitzen. Die Straßen und Kurven sind zum Teil sehr eng, nicht einsehbar und bei Gegenverkehr gibt es im ersten Drittel der Straße keine Ausweichbuchten. Auch für Gespanne dürfte die Straße aufgrund der Neigung und Steigung eine Herausforderung sein.

Im mittleren Abschnitt der Strecke wird es freundlich und übersichtlich.

Erster Blick auf die Stufen von Florli

An einem kleinen Rastplatz hoch oben auf dem Plateau erhalte ich einen ersten Blick auf die Treppe in Florli und mir wird zum ersten Mal flau im Magen,

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Reisevorbereitungen Norwegen – Literatur, Karten und Links

„Nur wer umherschweift, findet neue Wege.“
Norwegisches Sprichwort

 

Auch, wenn wir gerne umherschweifen und uns treiben lassen, ohne eine grobe Vorbereitung geht fast gar nichts, zumindest nicht, wenn man ganze
6 Wochen Reisezeit mit rund 12.000 –  15.000 km vor sich hat und zu der arbeitenden Bevölkerung gehört. Da muss doch ein wenig vor gearbeitet und der eine oder andere Kunde auf sein Schicksal vorbereitet werden. Zu Hause sollten alle Tiere, der Garten und das Haus versorgt sein. Wir haben Glück, dass durch die Firma immer jemand da ist und wir tolle Nachbarn haben, die auch mal die Katze streicheln.

Unsere Reise hat neben der Dauer und der Länge noch eine kleine Besonderheit. Wir fahren in zwei großen Etappen jeweils zu Dritt im kleinen Kasten mit nur knapp 5,60m Länge. Da sind Stauraum und Zuladung neben der Zeit ein weiteres knapp bemessenes Gut. Auf der ersten Strecke begleiten mich mein Vater und Herr Sohn. In Tromsö gibt es einen Männertausch. Mein Vater wird uns hier verlassen und dafür Herr Mann weiter mitfahren. Somit gibt es verschiedene Packlisten und es muss im Voraus überlegt werden, wer wann was einpackt und mitbringt oder mitnimmt. Zudem brauchen wir Aktivitäten, die für alle Altersgruppen von 11 bis 67 geeignet sind.

Literatur zur groben Orientierung

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich brauche immer ein wenig Literatur und handfestes Material, um mich mit einem Land ein wenig vertraut zu machen. Einen guten Einstieg in die Besonderheiten des Landes Norwegen bieten uns zwei Bücher:

Hier überzeugt besonders die Reisekarte, da diese einen sehr guten Überblick über die Touristischen attraktiven Reiserouten und das gesamte Land gibt ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Im Buch selbst sind die Regionen sehr gut beschrieben. Der Süden ausführlicher als der Nord-Osten. Für einen Einstieg perfekt!

Da wir uns auch zu Fuß und gerne auf Nebenwegen bewegen und der Ansicht sind, dass man alleine auf das Navi gestützt zu viele schöne kleine Ecken verpasst, haben wir zudem einmal eingekauft und uns mit einem Satz Landkarten eingedeckt. Diese werden wir auch noch einmal im Winter benötigen, da hier die gesperrten Pässe und Straßen aufgelistet sind und die Wege für Schneefahrzeuge eingezeichnet wurden. Wir haben uns für den Satz von Kümmerly & Frey * entschieden. In Summe sind das mit Schweden und Dänemark 6 oder 7 Karten in einem sehr feinen Maßstab. Den Atlas fanden wir nicht so praktisch, da die Seiten schnell raus reißen und es zum Teil keine Überschneidungen der Karten gibt, sodass Wegstücke im Bereich der Heftung fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zudem hat sich das gute alte Tourset vom ADAC bewährt. Hier bekommt man Landesinfos, eine grobe Planung der gewünschten Tour und vieles mehr. Das Tourset ist für Mitglieder kostenlos.

 

Wer absolut auf Navigation abfährt und alles ganz genau planen möchte, kann zum Beispiel die kostenlose Software BaseCamp nutzen. Hier lassen sich auch viele Attraktionen und Wegmarken finden und Routen und Wanderungen planen.  Ich finde die Karte ab und an ganz hilfreich, um zu sehen, wo Wanderwege lang führen. Die Daten können dann auch auf das Navi übertragen werden. Da wir uns oft vor Ort überraschen und treiben lassen ist die genaue Art der Planung eher nicht für uns geeignet.

 

Die kostbaren Dinge, die ein Mensch sammeln kann, sind nicht Gold und Edelsteine. Es sind die Erinnerungen, die Erfahrungen und die kleinen Muscheln vom Strand.

 

Online Links für noch mehr Freude beim Vorbereiten

Natürlich gibt es auch ein paar wunderbare Onlinelinks, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte.

https://www.visitnorway.de/
ist die offizielle Seite von Norwegen auf der Ihr alle Attraktionen, Hotels, Zeltplätze, Traumrouten etc. findet. Ihr habt die Möglichkeit die von Euch gewünschten Punkte in einer Merkliste zu speichern und Euch dann auf einer Übersichtskarte anzeigen zu lassen, wo Ihr diese findet. Damit lässt sich eine erste Reiseplanung vornehmen.

Auf dem Nordlandblog von Sirko und Cornelia findet ihr Informationen über das Land, für das ihr Herz schlägt. Der Blog ist professionell und Sirko und Cornelia geben auch gerne Auskunft, wenn Ihr spezielle Fragen habt, welche auf der Seite nicht beantwortet werden.

Auch Katja ist begeistert von dem kühlen Norden. Ihr könnt Katja auf dem Blog Hin-fahren wo es schön ist folgen.

Und dann einfach der Nase nach….

Abenteuer beginnt, wo Pläne enden.

Gerne könnt Ihr uns auf unserem Weg folgen. Weitere Infos findet Ihr auf unserem Blog unter der Rubrik Norwegen 2019.  
Dort könnt Ihr auch erfahren, wie es mit meinem Projekt von 0 auf 4444 oder der längsten Holztreppe der Welt weiter geht und ob ich es schaffen werde die Stufen in Florli zu bezwingen.

 

Die Links zu den Produkten die wir verwenden und mit * gekennzeichnet wurden, sind Affiliate Links. Die Nutzung dieser Links ist für Euch mit keinem Nachteil verbunden. Mehr zu diesen Links könnt Ihr hier lesen.

Ein neues Zuhause für Mr. Basilikum

Ein neues Zuhause für Mr. Basilikum

Auf unseren Fahrten begleitet uns stets Mr. Basilikum. Er erfreut sich im Kasten bester Gesundheit und peppt jede Campingküche mit seinen grünen, aromatischen Blättern auf. Aber es gibt da ein kleines Problem. Mr. Basilikum steht eigentlich immer im Weg herum und wird permanent hin und her geräumt.
Während der Fahrt fährt er gesichert im Waschbecken vom Waschraum mit. Sobald wir stehen, wandert er auf den Tisch. Nachts dann raus, wenn es die Temperaturen zulassen.

Also muss endlich eine praktikablere Lösung her bei der Mr. Basilikum nicht permanent das Badezimmer oder die Spüle belagert, aber auch so mobil ist, dass er mal rausgesetzt werden kann.

Die Lösung ist super simpel

Neben dem Herd an der Wand zum Bad ist noch ein Plätzchen frei. Für ein Regal reicht es jedoch nicht, da dieses ansonsten die Abzugshaube und den Deckel vom Herd blockieren würde. Eine bewegliche Lösung muss somit her.

Vier Ösenschrauben, zwei Rundholzstäbe und die formschönen und leichten Hängeblumentöpfe der Serie „loft urban green wall“ aus dem Hause Elho *   erfüllen genau alle Anforderungen. Die Gefäße sind auf die Größe von Pflanztöpfen abgestimmt. Mit einem Haken an der Rückseite sind sie schnell in die Holzstangen eingehängt und durch die leicht abgeflachte Form wackeln sie auch nicht beim Fahren hin und her, wie es ein runder Topf machen würde. Zudem gibt es sie in zwei neutralen Farben, die sich überall einpassen. Weiß matt und Mausgrau matt.

Ich kaufe gleich auch noch den Doppeltopf von „loft urban green wall“ *. Hier findet auch noch ein wenig Kleinkram seinen Platz bzw. Zwiebeln, Obst und sonstiges Gemüse, welches bei der Fahrt nicht mehr im Spülbecken mitfahren soll.


Ich hoffe die Lösung gefällt Euch und ist auch eine Idee für Eure Platzprobleme im Reisemobil.

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Pyrotechniker für 1. Tag

Ein Jugendtraum geht in Erfüllung!

Was man als Jugendlicher nicht alles werden möchte – bei mir stand der Pyrotechniker eine Zeit lang ganz oben auf der Liste der Traumberufe. Leider konnte oder wollte mir aber damals niemand verraten, was man machen muss, um Pyrotechniker zu werden. Somit schwingt bei jedem Feuerwerk immer auch ein wenig Wehmut mit, über eine mögliche verpasste Chance.

Vor zwei Jahren hat mir mein Mann nun diesen Jugendtraum erfüllt und mir einen Tag als Pyrotechniker zum Geburtstag geschenkt. Leider musste in 2018 zweimal hintereinander der Termin wegen Unwetter und einmal wegen Trockenheit verschoben werden. An diesem Wochenende sollte es aber glücken. Ein Tag als Pyrotechniker unter der Anleitung von dem motivierten Team von EVENTservice Mario Bachmeier. 

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung konnte es auch schon losgehen. Rund zehn Personen machten sich auf zu unserem Zielort in Stahlhofen. Hier durften wir das Feuerwerk für die hiesige Kirmes zusammen basteln.

Damit der Zündfunke überspringt

Pyrotechniker dürfen in BRD nur noch fertige von der BAM zugelassene Produkte kombinieren und kreativ zusammen stellen. Mit Pulver und Chemie hantiert hier schon lange niemand mehr selbst, was natürlich der Sicherheit aller beteiligten Personen dient. Immerhin kann so ein Geschoss eine Kraft von rund vier Tonnen frei setzen. Da sollte maximale Sicherheit an erster Stelle stehen.
Somit bedienen wir uns aus einem Fundus aus vorgefertigten Kugelbomben und Batterien der Kategorie II bis IV. Die Produkte der Kategorie II sind frei verkäuflich. Damit an Silvester nichts passiert, sind diese mit einem langsamen Zünder ausgestattet. Dieser ist für uns zu langsam. Also werden diese Zünder modifiziert.

Alle Batterien mit elektrischen Zündern versehen und Mörser und Fächer mit Kugelbomben unserer Wahl befüllt und entsprechend verkabelt.

Hier wird auch noch einmal unser Wissen in E-Technik gefordert.

Parallelschaltung oder Reihenschaltung? Welche Lösung passt zu unserem Vorhaben?

Choreografie für Anfänger

Da wir als Anfänger nur begrenzt Ahnung haben, welche Effekte wie wirken,  ist für uns der einfachste Weg, die Effekte nach ihrer Höhe zu strukturieren. Natürlich ist uns auch eine gewisse Dynamik wichtig. Das Ende soll möglichst imposant werden.

Die Experten unterstützen unsere Planung und ergänzen die hohen Effekte noch mit niedrigen Effekten, so dass das Ganze am Ende ein hübsches Bild ergibt.

Wir stellen alle Effekte erst einmal in der Wiese in die gewünschte Reihenfolge, beschriften diese entsprechend unserem Abbrennplan.

Als die Choreografie steht, verteilen wir die Effekte so, dass sie auch auf der Kirmes gut zur Geltung kommen.

Kabelsalat

Die Effekte werden noch am Boden gesichert und die Mörser zu Paketen zusammen geschraubt.


Und dann geht es ans verkabeln und durchmessen von unserem Werk.

Einer hat den Überblick – dank unseres Abbrennplans und der Nummerierung der Effekte.


Dank moderner Technik lassen sich schlechte Verbindungen ausfindig machen. Bei unserer Installation gibt es eine Fehlermeldung. Ein Kabel hatte sich gelockert.

Das Finale

Die Ungeduld wächst. Die Installation steht und ist „scharf“. Sobald die Sonne untergegangen ist, starte unser Feuerwerk, an dem wir ab 16:00 Uhr bis 21:30 Uhr gearbeitet haben. Wird alles klappen? Wird es uns und den Besuchern der Kirmes gefallen? Und dann fällt der Startschuss!

Was für ein Glück war auch der Fotograph Markus Salzmann vor Ort. Somit wurde unser Werk gebührend abgelichtet. Ihr erreicht Markus Salzmann und sein Unternehmen Casa Magica Fotografie im www unter folgender Adresse www.fotografie-im-westerwald.de und auf Face Book.

Applaus für die Feuerwerker

Und es läuft durch – unser selbst gestaltetes Feuerwerk und wird ein Erfolg bei den Besuchern. Aus der Ferne vernehmen wir des Künstlers Gage, den Applaus. Das macht uns stolz und glücklich.

Doch bevor wir noch ein Bierchen trinken dürfen, ruft die Pflicht. Das Feuerwerk muss zurückgebaut und der Platz sorgfältig gereinigt werden.

Zum Schluss sind wir wohl alle glücklich und zufrieden. Ein wirklich gelungener und grandioser Tag in einem tollen Team. Wir danken Mario, Patricia, Jan und Patrick für diesen wundervollen Tag! Er wird uns sicherlich immer in Erinnerung bleiben.

Wenn Ihr selbst so einen Tag als Pyrotechniker erleben wollt, dann meldet Euch doch bei Mario uns seinem Team und richtet einen herzlichen Gruß aus.

Wir sagen für heute tschööö mit ö und genießen eine ruhige Nacht im Lotti-Mobil auf der frisch gemähten Wiese.

 

 

von 0 auf 4444 – Meilenstein Nr. 1 ist erreicht


Von 0 auf 4444 – Gestern war es nach 4 Monaten Training endlich so weit – Meilenstein Nr. 1 ist erreicht und ich habe auf der Endlostreppe die 4500 Stufen in drei Stunden gemeistert. *total stolz bin*

Somit ist der Aufstieg nach Florli gesichert. Jetzt bleiben noch 8 Wochen, um noch ein wenig an der Ausdauer zu arbeiten und auch den Abstieg (noch mal 3-4 Stunden) zu sichern. Denn dafür hätte gestern die Energie nicht mehr gereicht.

4500 Stufen, entsprechen so ungefähr 270 Stockwerken. Somit bin ich jetzt in der Lage wirklich alle Hochhäuser dieser Welt zu erklimmen 😉

Ich wünsche Euch ein tolles langes WE! Vielleicht greift ihr ja auch mal wieder nach den Turnschuhen

PhoeniX-Reisemobilhafen Bad Windsheim

Auch wenn ich gerne frei stehe, manchmal lohnt es sich doch einen festen Stellplatz anzufahren, insbesondere dann, wenn er so hübsch und gut gelegen ist, wie der PhoeniX-Reisemobilhafen in Bad Windsheim.

Der PhoeniX-Reisemobilhafen

Nennt sich selbst das zu Hause für alle Reisemobile und ist tatsächlich bestens ausgestattet. Alle Plätze sind geschottert, die Zuwege geteert. Es gibt neben der üblichen Infrastruktur (Dusche, WC, Abwasser, Wasser, Strom) einen zentralen Versammlungsplatz, schöne Wege und große Stellplätze.


Ich hätte mich bei meiner Ankunft am Abend beinahe zwischen zwei bereits stehende Fahrzeuge gestellt, weil die Plätze so groß bemessen waren, dass ich erst dachte, das sein  noch eine offizielle Lücke. Somit hat man mit einem kleinen Fahrzeug auch ausreichend Abstand zu den weißen Riesen und auch die Chance ein wenig Sonne ab zu bekommen.

Mit einem Klick gelangt ihr zu der Homepage des Reisemobilhafens.

11 Euro für die Nacht sind nicht zu viel, wenn man bedenkt, welche Attraktionen einem direkt in Laufweite winken.

Attraktionen in Laufweite

Die Hauptattraktion ist sicherlich die Franken-Therme mit dem Salzwassersee, welcher einen Auftrieb bietet, den man nur im Toten Meer hat. Ertrinken fast unmöglich. Ein wirkliches Erlebnis, wenn man beim Sprung in den See direkt wie ein Korken nach oben ploppt.

Daneben befindet sich der Klettergarten, der Jung und Alte einlädt eine andere Perspektive einzunehmen.

Die Altstadt ist einfach pittoresk und bietet sich zum Bummeln und Verweilen an. Hatte ich erwähnt, dass die Franken verdammt gut kochen und es überall wirklich gute Qualität zum angemessenen Preis gibt? Sehr gut essen kann man in gemütlichem modernen Ambiente im Genusswerk Franken. Dieses befindet sich direkt neben dem Stellplatz. Hier gibt es auch einen kleinen Laden mit Spezialitäten wie Brot, Würste, Liköre….
Die Weinstube Drei Kronen bietet moderne fränkische Küche. Hier kocht der Inhaber auf Sterne Niveau zum fairen Preis. Die Kombinationen sind spannend. Beste Qualität paart sich hier mit asiatischem Einschlag – eine wahre Genussexplosion!  Die Auswahl an Weinen und anderen erlesenen Getränken ist groß. Man merkt, hier wird richtig mit Liebe und Hingabe gezaubert.

Fazit PhoeniX-Reisemobilhafen

Der Stellplatz lohnt sich, wenn man mal etwas mehr Kultur um sich herum haben möchte. Als ich dort war, war es trotz 80% Auslastung Mux Mäuschen still. Das dürfte am Klientel liegen, welches die Ruhe eines Kur Ortes genießen möchte. Morgens um 8:00 Uhr war ich wohl die Einzige, die schon wach und wieder reisebereit war. Hier wird ausgeschlafen. Kein Wunder, denn der Abend in der Therme kann lang werden.

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