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Brotzeit – einfach, lecker, gut! – mit selbst gebackenen Brot

Allen Ernährungstrends zum Trotz lieben wir Brot und eine ordentliche Brotzeit. Ob Süß am Morgen oder herzhaft am Abend.  Brot ist bei uns eine willkommene Alternative, wenn einfach niemand Lust zum Kochen hat oder die Zeit zu knapp ist.

Verärgert hat uns im Zusammenhang mit dem Thema Brot lediglich, dass es immer weniger echte Bäcker gibt, die ihr Handwerk verstehen und dafür sorgen, dass Abwechslung auf den Tisch kommt. Hier auf dem Land wird die Bäckerdichte zudem immer geringer, da diesen die Supermärkte mit den Fertigwaren Konkurrenz machen. Auch finden die Bäcker oft keine Azubis. Früh aufstehen ist halt nicht immer komfortabel.

Ehrlich und ohne Zusatzstoffe

Brot backen ist gar nicht so schwer. Daher backen wir unser Brot für eine gute und abwechslungsreiche Brotzeit immer häufiger auch mal selbst. Das geht dank Home-Office bzw. Büro im Anschluss an das häusliche Umfeld quasi nebenbei. Einzig 15 Minuten müssen für das Anmischen und Kneten investiert werden. Den Rest macht der Backofen.

Ich verzichte bei Brot backen dankend auf einen Brotbackautomaten. Dieser braucht viel zu lange. Zudem ist das Backen hier manchmal etwas kritisch, wenn man sich nicht genau an die Mengen hält oder der Teig mehr aufgeht als gedacht. Da für mich backen und kochen immer auch etwas mit Experimentieren zu tun hat, weiß man nie so genau, was am Ende passiert. Rezepte sind für mich Leitlinien und Ideengeber.
Auch ist bei uns bis heute noch keine Küchenmaschine eingezogen. Somit knete ich per Hand, was auch nicht wirklich schlecht ist, da man ein Gespür für den Teig bekommt.

Zum Brot backen verwende ich normales Mehl über alle Sorten, wie es im Handel erhältlich ist. Wer eine Großfamilie sein Eigen nennt, kann sich überlegen, ob er Getreide in 10 kg Säcken kauft und vorher frisch mahlt. Für uns reicht der normale Kauf im Supermarkt. Achtet aber darauf, dass ihr das Mehl nicht zu lange stehen lasst. So verliert es schon gemahlen einfach zu viele Vitamine.

Das Grundrezept – total simpel

Für den Alltag backe ich ganz gerne mit Vollkorn. Das Brot sättigt länger und hält sehr gut die Feuchtigkeit. Daher hier die Basics für das Kastenbrot.

500 g Weizenvollkornmehl

500 g Dinkelvollkornmehl

Hefe / Alternativ eine gute Trockenhefe

Wasser ca. 200-300 ml

Salz 1 Esslöffel

Ihr setzt wie gewohnt die Hefe mit ein wenig Mehl, Wasser und einen Löffel Zucker an. Alternativ kippt Ihr alle Zutaten zusammen und knetet den Teig ca. 5 Minuten kräftig durch, damit sich alle Klebestoffe im Mehl lösen. Ihr merkt, dass der Teig richtig ist, wenn er sich zu einer festen Kugel formen lässt und kein Mehl mehr an den Fingern klebt oder noch bröselige Teigreste in der Schüssel zu finden sind. Wasser gebe ich nach Bedarf hinzu. Meistens fange ich mit 200 ml an und arbeite mich dann vor. Was noch rein muss, hängt von meiner Kreativität ab.

Den Teig lasst Ihr gehen. Ich stelle ihn hierfür in den Backofen und nutze die Gährstufe. Um so länger Ihr den Teig gehen lasst, desto mehr Stoffe im Getreide werden durch die Hefe fermentiert. Das ist gut, denn so entgeht Ihr dem Blähbauch oder Bauchschmerzen, welche oft nach dem Genuss von Industriebrot auftreten. (hier wirkt Chemie schnell, sodass der Teig nicht mehr gehen muss und der Industriebäcker Zeit spart.) Mehr Infos gibt es unter dem Link.

Im Normalfall steht bei mir der Teig zwischen 2 und 4 Stunden. Zwischendrin knete ich ihn noch mal durch, damit Sauerstoff rein kommt.

Varianten zum Grundrezept

Wenn Ihr einmal verstanden und gefühlt habt, wie sich Euer Teig anfühlen muss, ist Eurer Kreativität beim Brot backen keine Grenze gesetzt. So finden sich bei uns im Brot häufig die Nudeln oder die Kartoffeln vom Vortag wieder. Auch Karotten machen sich ganz fein gerieben sehr gut. Natürlich könnt Ihr auch diverse Körner und Nüsse hineingeben. Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Haferflocken oder Nüsse sind eine leckere Abwechslung.

Wer mag, kann auch mit Gewürzen experimentieren. Achtung manche Gewürze sorgen dafür, dass das Brot unansehnlich grün oder gelb wird. Leider findet die Farbe keine Gegenliebe bei den Familienmitgliedern, obgleich der Geschmack super ist.

Freunde des deftigeren Geschmacks tauschen das Dinkelmehl gegen Roggenvollkornmehl und geben noch etwas Sauerteig hinzu. Da Roggenmehl recht kompakt ist, braucht es meistens auch noch ein Stück Hefe mehr. Hier benötigt Ihr ggf. ein wenig mehr Flüssigkeit. Das merkt Ihr aber spätestens beim nochmaligen Kneten nach einer Stunde. Wer den Roggengeschmack mag, das Brot aber zu kompakt ist – ich knete meistens eine Hand voll feiner Haferflocken mit ein. Das macht das Brot etwas luftiger. Zudem streue ich die Flocken auf den Teig. Dann klebt er nicht so an der Form.

Zusätzlich könnt Ihr auch die Flüssigkeiten austauschen. Anstelle von Wasser schmeckt Buttermilch sehr lecker. Auch Malzbier ist eine Option.

Backen und fertig

Den Teig gebe ich dann in eine geölte Kastenform. 200 Grad ca. 45 Minuten und Euer Brot ist fertig. Wenn Euer Brot schön knusprig werden soll, dann direkt nach dem Backen so lange es heiß ist, das Brot mit einem feuchten Handtuch abtupfen oder mit Wasser einsprühen. Achtung kein kaltes Wasser auf heiße emaillierte Bleche und den Ofen tropfen lassen. Die Emaille kann so Schaden nehmen.

Schade, dass ich hier gerade kein Geruchs-Internet habe. Das ganze Haus duftet nach dem Brot.

Besonderer Hinweis

Wenn Ihr Sauerteig verbackt, dann wird das über kurz oder lang eine normale Kastenform nicht mitmachen und die Beschichtungen werden sich ablösen. Die meisten Formen sind weder auf die Temperatur von 200 Grad noch auf Säuren ausgelegt. Somit solltet Ihr Euch überlegen, ob es denn eine neue Form sein darf. Ich bin jetzt an dem Punkt angekommen und werde Euch gerne demnächst meine Erfahrungen berichten.

So, jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Experimentieren. Bei uns gibt es heute Roggen-Haferflocken-Brot und Haselnussbrot.

Wenn Euch der Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich über Eure Kommentare und natürlich dürft Ihr den Beitrag auch teilen. Mehr Rezepte findet Ihr in der Rubrik „kulinarisches“

 

Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing

Schnelle Herbstküche!

Quality-time-for.me bedeutet für mich auch im Alltag gutes Essen ohne viel Aufwand und Tamtam. Da darf es auch gerne mal schneller gehen. Schließlich hat man neben Job und Familie nicht ewig Zeit und Lust sich in der Küche zu verewigen. Aktuell bin ich Strohwitwe – somit sinkt die Motivation etwas Richtiges zu kochen noch ein wenig mehr gegen null. Aber immer nur Brot ist auch langweilig.
Daher hier mal ein leckeres Abendessen mit den Dingen, die ich so in Haus und Garten finden konnte. Heraus gekommen ist ein Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing.
Zubereitungsdauer 15 Minuten.
Wie immer ein live Bild aus dem echten Leben ohne Fooddesign.

Entrecôte mit Ziegenkäse auf fruchtigem Salat mit Himbeerdressing

Zutaten:

 
  • Gebratenes karamellisiertes Entrecôte oder ein anderes schönes Stück vom Rind (nach dem Braten mit frischen schwarzen Pfeffer würzen),
  • Ziegenkäse mit Honig in Sesam gerollt und kurz angebraten,
  • Salat bestehend aus Spinat-, Rucola- und Rote Beete- Blättern (gibt es bereits fertig zu kaufen, wenn man nur kleine Mengen braucht und kein Markt in Reichweite ist),
  • Feigen  & Birnen
  • frischen Basilikum
  • rote Kresse
  • Dazu ein frisches, fruchtiges Dressing aus Himbeeren.
 
Lasst es Euch schmecken!
Über Kommentare freue ich mich natürlich wie immer.

Apfelglück mit Döppekooche – Eifelleben

Apfelglück mit Döppekooche

Dieses Wochenende steht bei Freunden die Apfelernte auf dem Programm. Getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ packen wir zwei Tage mit an und helfen bei der Ernte und der anschließenden Verarbeitung.

Erst einmal die Äpfel für das Apfelmus ernten.

Wer den ganzen Tag an der frischen Luft arbeitet, braucht natürlich auch eine kleine Stärkung zur Mittagszeit. Was gibt es da besseres als bodenständige Hausmannskost, welche sich auch noch gut vorbereiten lässt und es auch nicht zu übel nimmt, wenn die Erntehelfer nicht pünktlich am Tisch sitzen? Wir werden von unseren Freunden mit Döppekooche aus dem gusseisernen Topf verwöhnt.

Dazu gibt es natürlich selbst gemachten Apfelmus von den eigenen Bäumen. Einfach kann sooooo gut sein. Der Döppekooche wird mit Sicherheit einer meiner Favoriten werden, zumal er sich auch problemlos mit dem Dutch Oven zu breiten lässt.

Etwas farblos aber super lecker!

Zutaten für Döppekooche

Im Prinzip ist der Döppekooche nichts anderes als Reibekuchen für Faule und die Herstellung des Teigs ist identisch. Für 4 Portionen benötigt man:

2500 g Kartoffeln
3 Zwiebeln
3 Eier
250 g durchwachsenen Speck oder Blutwurst
Salz & Pfeffer
Öl

Zubereitung Döppekooche

Die rohen Kartoffeln nicht zu fein reiben und eine Weile austropfen lassen. Dann die Masse mit den geriebenen Zwiebeln, den Eiern, Speck, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Topf ordentlich einölen und die Masse hinein geben.

Das Ganze dann ca. 2-3 Stunden bei 220 Grad im Backofen stehen lassen, bis die Masse am Boden und an den Wänden braun ansetzt und sich eine Kruste bildet. Nach ca. einer Stunde den Deckel vom Topf nehmen, damit sich auch oben eine schöne Kruste bilden kann.

Dazu gibt es ganz Rheinländisch Rübenkraut oder selbst gemachtes Apfelmus.

Lasst es Euch schmecken!

 

Stress im Staudenbeet – Kiesbeet anlegen

Stress im Staudenbeet

Diesen Sommer waren wir ganze drei Wochen im Urlaub. Obwohl wir einen Natur nahen Garten haben, der an sich wenig Pflege und Wasser benötigt, hat der Jahrhundertsommer mit Temperaturen über 35 Grad und Wochen langer Trockenheit unser großes Staudenbeet in eine Wüste verwandelt. Der Lehmboden hat sich in Beton verwandelt. Schnell wird klar, dass sich die meisten Stauden wohl nicht erholen werden.

Es müssen dringend Blühpflanzen her

Der Gang in die Pflanzenabteilungen der Baumärkte, Gartencenter und den Landhandel lässt mich erschrecken. Es gibt obgleich erst Ende August in den meisten Geschäften keine Spätsommerpflanzen mehr zu kaufen. Hier hatten es die Züchter wohl schon wie bei den Frühlingsblühern zu gut gemeint und die Züchtung zu weit vor verlegt. Jetzt wird es schwierig. Wir haben zahlreiche Insekten, die gerade jetzt Hunger haben und dringend Nahrung benötigen, wie unsere Haus eigenen Wildbienen.

Präriepflanzen und ein Kiesbeet sind die Antwort auf den Klimawandel

Das wird nicht der letzte Sommer sein, der derart trocken ist. Das Gießen kostet bei einem Garten in der Größenordnung einfach zu viel Zeit und letzten Endes ist Wasser einfach zu schade, um in diesen Mengen in die Beete gekippt zu werden. Noch beziehen wir dieses aus der Drainage unseres Hauses und speichern es zwischen. Eher eine Frage der Zeit, bis bei uns nichts mehr ankommt, wenn die Trockenzeiten länger werden. Die Antwort auf den Klimawandel haben wir schnell. Wir brauchen Pflanzen, welche noch besser an die Trockenheit angepasst sind. Neben einigen heimischen Sorten mit Pfahlwurzeln sind das Pflanzen aus dem Süden (insbesondere Kräuter) und Präriepflanzen bzw. Steppenpflanzen. Diese mögen jedoch ein Kiesbeet. Weswegen wir uns dazu entscheiden, unser Beet komplett umzugestalten.

Das sind die Neuen

Das Kiesbeet gestalten

Die Tage wartet einige Arbeit auf uns. Mittlerweile hat der Landhandel 1,7 Tonnen Edelsplitt angefahren. Ich mag das Material. Das hatten wir bereits stellenweise im Kräuterbeet unter den schweren Lehmboden gemischt und als Mulchschicht eingesetzt, damit der Boden nicht so schnell hart wird und eintrocknet. Heute kommt jedoch eine weitaus größere Menge ins Beet. Zwischen 6 und 40 cm darf die Kiesschicht hoch sein. Je nachdem was man pflanzen möchte. Bei uns sind das ca. 10-12 cm Kiesschicht, die eingebacht werden. Wer sich weiter mit dem Thema auseinander setzen möchte kann hier im Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim wunderschöne Pflanzungen erleben und Vorträge genießen.

Gepflanzt werden neben den klassischen Zwiebelpflanzen wie Zierlauch und Narzissen als Stauden und Kleinbüsche: Echinacea, Schafgabe, Katzenminze, Agastache Blue Fortune, Indianernessel, Gartensalbei einmal früh und einmal spät blühend, Salbei, zottiger Zist, Astern in niedrigen Sorten, Thymian in verschiedene Sorten. Stehen bleiben darf auch das Seifenkraut, welches derzeit irgendwo im Boden verschwunden ist und sich eigentlich nicht ausmerzen lässt. Die Akeleien und Kuhschellen dürfen auch bleiben. Als Grundgerüst eine Rose, Gräser und Blauraute (russischer Salbei).

Beet ausräumen

Zuvor wird jedoch das alte Beet ausgeräumt. Bei der geliebten Kermesbeere und der Pfingstrose zögere ich noch. Denn die sind natürlich mit den dicken Knollen perfekt auf den Sommer abgestimmt. Passen aber optisch nicht zu der restlichen Gesellschaft, weswegen sie genauso wie der Winterjasmin einen neuen Platz bekommen werden. Schließlich ist das Beet bis auf ein Grundgerüst aus Gräsern, der Rose, einem Thymian und einer Malve leer.

leeres Beet mit einige Pflanzen als Grundgerüst

Kies einbringen

Wie gut, dass mir mein Mann vor einigen Jahren den Gartenporsche geschenkt hat. Ohne diesen wäre ich jetzt wirklich aufgeschmissen. Die 1,5 Tonnen Splitt finden so innerhalb eines Tages den Bestimmungsort.

Der Gartenporsche

Pflanzen verteilen und einpflanzen

Ich kann es natürlich kaum erwarten die neuen und alten Pflanzen endlich einzupflanzen. Hierzu gibt es zwei Varianten – nach Zufallsprinzip alle Pflanzen in das Beet werfen und kunterbunt zusammen pflanzen. Das ergibt eine luftig leichte Komposition wie in der Natur. Wir entscheiden uns für Variante zwei und bilden kleine Gruppen, da wir bereits in den letzten Jahren gelernt haben, dass die Echinacea nicht mit der Schwarzerle zusammen stehen möchte und sie sich einfach ein paar Meter abseits besser fühlen. Zudem gibt es einige Sonnenanbeter, die auch im lichten Schatten ganz gut gedeihen. Somit versuchen wir mit der Anordnung ein wenig auf die Gegebenheiten einzugehen. Natürlich lassen sich auch die Gartenbewohner das Spektakel nicht entgehen. Es könnte ja noch irgendwo ein Regenwurm abfallen.

Qualitätskontrolle durch die Entis

Wenn der Tag zu Ende geht….

Natürlich habe ich den Ehrgeiz mein Projekt heute zu beenden. Morgen wollen schließlich die ausgesiedelten Pflanzen auch noch einen neuen Standort erhalten und die Apfelernte steht auch noch vor der Tür. Jetzt müssen die neuen Pflänzchen nur noch angegossen werden und wachsen dann hoffentlich im nächsten Sommer schön zusammen. Bis dahin muss man sie natürlich ab und an gießen. Noch reichen die Wurzeln nicht aus. Aber durch den Splitt ist der Wasserverbauch viel geringer, das Wasser direkt bis an die Wurzeln gelangt.

Qualität ist für mich heute definitiv, dass ich am Ende des Tages körperlich genauso geschafft bin, wie die letzten Wochen auf mentaler Ebene und das Körpergefühl nach Wochen wieder stimmig ist.

 

Dauerbrenner selbst gemachte Limonade

Es gibt nichts Besseres an einem heißen Sommertag

Selbst gemachte Limonade steht bei uns ganz oben auf der Liste der Dinge, die Lebensqualität bringen. Bisher waren bei uns Zitrone und Limette der absolute Renner. In diesem Jahr habe ich Erdbeer-Basilikum ins Rennen gebracht. Wie Ihr sehen könnt, hat die Mischung zumindest bei den Erwachsenen die Nase ganz weit vorne.

Zutaten

600 g Erdbeeren
250 g Zucker
Basilikum frisch ca. 5 Zweige
Eiswürfel
Zwei Flaschen kaltes sprudeliges Mineralwasser

Und so wirds gemacht

Aus dem Zucker und ca. 1-1,5l Wasser einen Läuterzucker herstellen. Dafür den Zucker und das Wasser erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. In die heiße Flüssigkeit gebt Ihr den Basilikum als Ganzes und lasst alles drei- vier Stunden stehen.

Erdbeeren säubern und mit dem Mixer passieren. Wer mag kann hier auch noch ein paar Basilikumblätter hinzu geben. Die Masse kalt stellen. Wen die Kerne der Erdbeeren stören, kann die Masse noch durch ein Sieb passieren.

Wenn der Sirup kalt geworden ist, die Blätter abseien. Und dann entweder Sirup, Erdbeermasse, Eiswürfel in ein großes Gefäß geben und mit Sprudel aufgießen oder einzeln in größeren Gläsern anrichten.

Ich wünsche Euch einen lässigen Sommer mit dieser einmalig leckeren Limonade!

Eure Alexandra

DIY – Tempomat einbauen beim Kasten

Das einzige was fehlt ist der Tempomat

Lotti ist mit ihren 17 Jahren wirklich gut ausgestattet – das einzige, was zu Schraubers Glück noch fehlt ist ein Tempomat. Frei nach dem Motto selbst ist der Mann durchstöbert er also das Sprinterforum nebst dem restlichen Internet, und kommt schon recht schnell zu dem Ergebnis, dass wir diesen ganz einfach nachrüsten können. (VW und Co hatten da eher keine Lust  oder zu wahnsinns Abwehr-Preisen)

Also bestellt der Schrauber über Ebay einen Einbausatz. Hört sich auch alles ganz einfach an. Hebel einbauen, Kabelstrang an Buchse stecken, frei schalten und fertig.

Das Märchen von der Buchse und dem Stecker

Kurz darauf kommt der Hebel hier mit zahlreichen Kabeln und Schrauben per Post an. Mein Vater ist als alter Bastler gleich dabei und so machen sich die beiden Männer im Winter dran den Tempomaten einzubauen.

Der Hebel (Design Mercedes) findet auch schnell den richtigen Platz – aber das Märchen von der Buchse und dem Stecker bleibt eins. Liebe Schrauber, beim VW LT gab es diese Buchse nie! Dies ist lediglich dem Sprinter vergönnt.

Also fangen der Schrauber und der Techniker an Kabel durch das Fahrzeug zu ziehen und vertängeln diese fachgerecht.

Nach einem Tag Bastelei ist das Werk vollbracht!

Ganz ehrlich – ich habe keine Ahnung, was die Zwei so rauchen, während sie basteln – hauptsache glücklich 😉

Jetzt nur noch frei schalten.

Der erste Weg führt zu unseren beiden Werkstätten hier im Ort. Diesen mangelt es jedoch an der richtigen Software. Also kontalktieren wir die VW-Händler im Umkreis. Von diversen Werkstätten kommt gar keine Rückmeldung – die halten unsere Anfrage schlicht für einen Scherz. Die VW Werkstatt in Alzey ruft glatte 300 Euro für das Freischalten auf (sie müssten ja auch die Kabel alle überprüfen). Die Werkstatt in Egelsbach ist mit knapp 70 Euro moderat dabei, dafür braucht man aber vier Wochen im Voraus einen Termin und wir fahren zudem noch 70 km.

Über das Kastenwagenforum erhalte ich den Tipp mal im VCDS-Forum nachzufragen, ob uns da jemand weiter helfen kann. Ich schreibe die Mitglieder in unserer Nähe an und ja, es meldet sich ziemlich schnell Andi zurück. Gleich am nächsten Abend fahren wir mit unserer Lotti hin.

Wenn es denn so einfach wäre….

Motiviert holt Andi den Laptop, will gerade den Diagnosestecker anschließen und stutzt…. unser VW-LT hat tatsächlich einen runden Stecker aus dem Hause Mercedes. Somit wird es heute nichts mit der Freischaltung. Mit Andis Hilfe finden wir den passenden Adapter und bestellen diesen wie immer über das Netz.

Eine Woche später ist der Stecker da und wir vereinbaren einen neuen Termin mit Andi. Die meiste Zeit nahm bei diesem Termin das Hochfahren des Laptops in Anspruch. Stecker eingestöpselt – Freischaltcode 11463 eingegeben (bei alten Diagnosegeräten Kanal 6 von 255 auf 1 setze) nund freuen!

Wir haben Tempomat!!! –  und das  für umgerechnet 170 Euro, einer Bastelstunde unter Männern, und einem neuen Kontakt im Nachbarort.

 

 

DIY – Papiergirlande basteln

Kleine Bastelei für Zwischendurch

Für mich gehört zum richtigen Urlaubsfeeing einfach eine Girlande. Da wir im Wagen vermehrt Kreise vorfinden, habe ich das Thema auch bei der Girlande aufgegriffen. Eine kleine Bastelei für Zwischendurch.

Zutaten:

festes Papier
Schere
Nähmaschine
Kreisvorlage (Becher oder ähnliches) alternativ Zirkel oder Kreisschneider

Und so wirds gemacht:

  1. Kreise ausschneiden
  2. Kreise nach Gefallen sortieren
  3. mit einem großen geraden Stich mit der Nähmaschine zusammen nähen
  4. aufhängen
  5. freuen!

Zeitaufwand ca. eine Stunde. Ich finde eine schnelle und preiswerte Methode, um den Kasten oder auch eine Party zu dekorieren.

Ich freue mich wie immer über Eure Kommentare unter dem Beitrag!

Mehr  DIY-Ideen rund um den Kastenwagen erhaltet Ihr in der Rubrik Pimp my Womo. Hier erfahrt Ihr, wie ich die Küche neu eingekleidet und den Thermovorhang genäht habe. Zudem macht der neue Teppich unsere Lotti jetzt richtig gemütlich.

Eure Alexandra

Dachschaden beseitigen – neue Dichtung für den Kasten

Leider hatten wir im Winter einen Wassereinbruch. Die Dichtung zwischen Karosserie und GFK-Dach war im Laufe der Jahre porös geworden. Bei dem Dauerregen Ende 2017 nicht wirklich toll. Somit haben wir als Kastenneulinge gleich eine neue Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Dank Kastenwagenforum haben wir schnell alle Tipps beisammen – hier unsere Erfahrungen mit DIY-Anleitung.

Arbeitsmaterialien

  • Teppichmesser, Dremel, scharfe Werkzeuge – wir haben kleine Messer mit verschiedenen Formen zur Holzbearbeitung genommen
  • Gutes glattes Abklebband, welches auch nach ein paar Tagen noch ab geht
  • Sika Primer oder Waschbenzin – es muss halt entfetten
  • Sika flex 221i
  • Sika Glättmittel + kleine Schüssel
  • Einmalhandschuhe im 100er Pack
  • festeres Plastik zum Abziehen
  • Holzspatel vom Hausarzt zum abziehen
  • Küchenrolle zum abwischen
  • Leiter oder Gerüst oder irgend etwas anderes, um einen guten Stand in entsprechender Arbeitshöhe zu haben
  • Einen starken Mann

Alles muss raus

Vorne weg – diese Arbeit macht nicht wirklich Freude und man kann getrost mehrere Stunden einplanen. Am besten verteilt man diese auf mehrere lange Abende, um die Motivation ein wenig zu halten. Vermutlich wird dem eher normal trainierten Menschen nach jedem Abend so ziemlich jeder mögliche und unmögliche Muskel weh tun – aber es ist schaffbar!!!

Mittels Dremel, Teppichmesser und was ihr halt noch so findet, versucht Ihr die alte Dichtmasse so gut es geht heraus zu bekommen. Wie so oft sind leider 98% so fest, dass man manchmal glaubt, den Kampf zu verlieren. Bleibt dran – es nützt alles nichts – das alte Zeug muss raus. Stückeln hilft nicht – schließlich wollt ihr ja nicht in einem Jahr wieder anfangen.

Ein Glück hat der Schrauber bei uns die Nerven für derartige brachiale Arbeiten und widmet sich voller Hingabe begleitet von diversen Schimpfwörtern und Flüchen dieser Arbeit.

Nach nur drei Abenden hat er es aber geschafft und die Masse ist weitestgehend raus. So richtig sauber bekommt man die Rinne jedoch nie.

Arbeitsvorbereitung

Jetzt kommt mein Einsatz – bevor es mit dem SIKA weiter geht reinige ich die Rinne mit Benzin. Die neue Dichtmasse braucht eine gute Angriffsfläche.

Danach klebe ich mit einem breiten Klebeband aus dem Hause Tesa die Kanten ab, an denen die neue Dichtung lang laufen soll. Ich habe das ganz glatte Klebeband genommen, welches man in der Malerabteilung erwerben kann. Das Band ist stabil genug, um später ohne Probleme wieder abgezogen zu werden. Achtet hier auf Qualität, das spart Euch viel Ärger.

abgeklebte Rinne

 

Klebt immer Stück für Stück und nicht in einem durch. Wenn ihr das Band mit der noch nassen Dichtmasse abzieht, müsst ihr es nicht zwischendurch abreißen. Das erspart Euch einige Manscherei. Sika ist einfach nur klebrig und eine Kombi aus altem Kaugummi und Zahnpasta. Ihr seid froh, wenn das Zeug nur da drauf kommt, wo es hin soll.

Als nächstes schneidet Ihr Euch passendes Abziehwerkzeug zurecht. Hierzu könnt Ihr entweder ein festeres Kunststoff z. B. aus einer Lebensmittelverpackung oder Holzspatel vom Hausarzt verwenden. Schneidet Euch gleich mehrere Abzieher zurecht. Ihr könnt diese nur schwer reinigen, so dass es einfacher ist alle paar Meter einen neuen zur Hand zu haben.

Daneben braucht Ihr jetzt noch unenedlich viele Handschuhe – legt sie am besten ganz in Eure Nähe. Die Handschuhe werdet Ihr häufiger tauschen, um die Dichtmasse nicht an ungewollte Orte zu verteilen. Dazu noch Küchenrolle um ggf. daneben gelaufenes Sika direkt zu entfernen.

SIKA-Wetter – Jetzt geht´s los!

Jetzt kann es endlich los gehen. Das Wetter ist gut, die Temperaturen auch nachts über 5 Grad. Ihr seid ausgeschlafen und hoch motiviert und alle Arbeitsmittel liegen griffbereit….

Mein Papa hat mir die Tage noch diese Düse mit Gelenk zugeschickt. Tolle Erfindung. Trägt ungemein zu einer halbwegs komfortablen Arbeitshaltung bei.

Ich arbeite mich Meterweise vorwärts – eben so weit es mit den Paletten unter mir möglich ist. Ihr zieht dann auch direkt die Masse mit dem Spatel ab und formt grob die neue Rinne vor. So lange die SIKA Masse noch feucht ist, solltet Ihr dann auch mit dem SIKA-Glättmittel nacharbeiten. Ich habe den Fehler gemacht und mich erst ums halbe Auto gearbeitet, bevor ich angefangen habe die Masse zu glätten. Da hatte die Masse leider schon angezogen. Daher also auch relativ schnell das Klebeband entfernen. Nach dem Abziehen des Klebebands habe ich noch einmal mit dem Glättmittel die Kanten „angedrückt“.

Bitte immer die Handschuhe anziehen! Das Zeug geht von den Händen wirklich nur schwer wieder ab.

Weiter gehts – Palette schieben – Masse einsprühen – abziehen – glätten – Klebeband entfernen – noch mal glätten  – Palette schieben – Masse einsprühen – abziehen – glätten –  Klebeband entfernen ……

Nach 10 Metern fällt mir die Hand ab und ich bekomme die Kartusche kaum noch gedrückt. Daher muss also der starke Mann für die letzten zwei Meter her ;o)

Nach dem Abziehen sieht das Ergebnis dann so aus. Ich finde es ist ganz gut geworden.

Jetzt können wir nur hoffen, dass es auch wirklich dicht ist. Je nach Temperatur braucht SIKA  Drei bis fünf Tage zum aushärten. Am Wochenende werden wir dann mal den Test wagen.

Feinschliff zum Schluß

Malen nach Zahlen hat sich in diesem Fall bewährt. Herr Sohn ist mit seine 10 Jahren somit in der Lage die Kante der Rinne noch einmal mit Lack nachzuarbeiten und so vor Rost zu schützen. Die Rinne haben wir vorher auf Rost geprüft und entsprechend behandelt. Hier geht es nur noch um die Optik.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig mit diesem Beitrag weiter helfen. Die Arbeiten sind echt anstrengend, aber kein Hexenwerk. Fangt einfach an.

Wenn es Euch gefalle hat, dann freue ich mich über Eure Kommentare!

Hilfe! Wir haben einen Dachschaden!

Wassereinbruch im Kasten

Dass wir manchmal ein wenig ab von der Norm durchs Leben laufen, dürfte der eine oder andere schon mitbekommen haben. Jetzt haben wir aber endgültig und nachweisbar einen Dachschaden. Im nassen Winter lag erst der Schnee dick auf dem Kasten, gefolgt von Tage langen Dauerregen. Leider war das Hochdach an einer Stelle nicht mehr ganz dicht, so dass wir innen auf eine echt nasse Überraschung gestoßen sind.

Die Innenverkleidung auf ca. einem Quadratmeter pitsche nass. Blöd, wenn es sich um Velour handelt. Der hat jetzt leider ein paar Flecken mehr… Als erste Hilfe haben wir mal den Heizlüfter in den Kasten gestellt und parallel ein Pack Luftenfeuchter, welches auch gut seine Dienste geleistet hat. Bereits nach wenigen Tagen war das Säckchen mit der Trockenmasse voll gesogen und musste getauscht werden. Die Schäden durch die Feuchtigkeit haben sich ein Glück in Grenzen gehalten.

Eine neue Dichtung muss her

Nun sind wir auf dem gebiet Neulinge und so leicht macht sich die Panik breit. Wie kann so ein Schaden behoben werden? Wo ist das Problem? Was ist das für ein komisches Band, was man da heraus ziehen kann?

Das Kastenwagenforum gibt fleißig Hilfestellung und schnell stellt sich heraus, dass das Band keine Dichtung und kein Kompriband ist, sondern SIKA flex, welches sich einfach gelöst hat.

Nachdem die benötigten Materialien bestimmt und bestellt sind, macht sich der Schrauber ans Werk. Leider nicht so einfach wie gedacht –  natürlich ist 90% der alten Sika Dichtung steinhart und sitzt bombenfest. Mit diversen Stemmeisen, Bodenmesser etc. werkelt sich mein Mann begleitet von dem einen oder anderen Schimpfwort vorwärts. Nach drei Tagen endlich ist es vollbracht. Die Dachrinne ist frei.

Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht

Bei dem ganzen Aktionismus unseren Kasten so schnell wie möglich reisefit zu machen, haben wir leider übersehen, dass Sika eine Verarbeitungstemperatur von mindestens 5 Grad Plus benötigt. Derzeit nähern wir uns den -10 Grad. Somit steht unsere Baustelle erst einmal still und wir warten auf wärmere Temperaturen.

 

 

Vorhang für die Schiebetür vom Kasten

Innen warm und leise

.. so das Ziel, welches mit dem neuen Vorhang erreicht werden soll. Der originale Vorhang ist nach 17 Jahren nicht mehr so schön und passt auch farblich nicht zum neuen Innendesign. Also soll ein neuer Vorhang her, der a) im Winter die Kälte sicher aussperrt b) im Sommer die Hitze abhält und c) Fahrgeräusche und Außenlärm schluckt.

Daher haben wir uns für einen weichen, schweren Wärmestoff entschieden, der sich wie ein Lodenstoff anfühlt und leicht filzig ist. Diesen möchte ich mit einem Thermofutter kombinieren. Angeblich kann ein Wärmeverlust durch das Fenster von bis zu 80% verhindert und bis zu 46% Heizkosten gespart werden. Im Sommer kann man den Vorhang einfach umdrehen (glänzende Seite nach außen) und die Sommerhitze bleibt draußen.

Der alte Vorgang dient als grobe Vorlage – spannend ist hier der Aufbau der Aufhängung, welche bündig mit der Isolation des Kastens abschließt und so keine Kälte rein kann.

Wärmevorhang nähen Schritt für Schritt

Die Hauptarbeit bereitet der Vorhang aus dem Wärmestoff, da dieser später auch der Träger für den Isolierstoff wird. Da der Lodenstoff nicht ausfranst, reicht es diesen einfach umzunähen, und hinterher die Kante sauber beizuschneiden.

Als nächstes wird das Gardinenband aufgenäht. Der Abstand zur oberen Kante beträgt 4 cm, damit der „Überstand“ hinterher mit der Isolierung des Wagens abschließt.

Unter dem Gardinenband befestigt Ihr ein Klettband (die Hakenseite). An diesem Band wird hinterher der Isolierungsstoff befestigt.

Da die ganzen Bänder auf der Rückseite einfach nicht hübsch aussehen, schneidet Ihr eine Blende zurecht. Ich habe aus dem Lodenstoff einen 15 ca. breiten Streifen geschnitten. Diesen ebenfalls zweimal a 1 cm eingefasst.

Den Streifen legt ihr nun links auf links auf den Hauptvorhang. Er überdeckt nun das Gardinenband und den Klettstreifen.

Fixiert den Streifen auf der ganzen Länge mit Nadeln. Dann näht Ihr knapp zur unteren Kante des Gardinenbandes die Blende auf dem Vorhang fest. Als Ergebnis habt Ihr jetzt zwei hübsche Seiten.

Endspurt!!!

Noch seid Ihr nicht ganz fertig. Damit die obere Kante auch nicht weg knickt, muss hier noch alle ca. 10 cm im oberen bereich der Stoff verbunden werden, so dass Taschen entstehen. Ich habe hierfür einfach den Zickzackstich genommen und das Füßchen ein paar Stiche vor und zurück bewegt.

Jetzt seid Ihr so weit und könnt die Haken einhängen. (die Kreide muss ich noch raus bürsten)

und auf der anderen Seite der Blende habt Ihr nun das Klettband versteckt, so dass ma den Vorhang auch ohne zweite Schicht nutzen kann.

Als nächstes muss der Isolierstoff angepasst werden. Ich lege ihn schon mal ein, um die Maße zu nehmen und zu sehen, wie das Endergebnis wohl werden wird. So ähnlich sollte es dann aussehen….ich finde das Ergebnis schon jetzt ganz schön cool.


Der Isoliervorhang wird ganz normal eingefasst und bekommt dann auf beiden Seiten oben ein Flauschband angenäht, damit Ihr den Vorhang je nach Wetter wenden könnt. Im Sommer glänzende  Seite nach außen. Im Winter soll die glänzende Seite nach innen, damit möglichst wenig Wärme nach außen entweichen kann.

Die richtige Länge messe ich ganz zum Schluß am Fahrzeug aus. Ich möchte den Vorhang so lang wie möglich machen und, wenn irgendwie realisierbar über die ganze Breite der Schiebetür. Das Original hat einen Ausschnitt für den Thekenbereich. Ich würde ihn gerne zwischen Theke und Tür schieben.

Klettband zum wenden

Das untere Ende vom Silberstoff habe ich in den unteren Saum gesteckt. So ist er halbwegs mit dem schweren Lodenstoff verbunden und flattert nicht herum.

Fertiger Vorhang.

So weit für heute. Ich hoffe, Ihr könnt mit der Beschreibung auch Euer Projekt realisieren. Ich freue mich auf Eure Kommentare. Und wenn ihr mehr lesen mögt, dann schaut doch mal unter der Rubrik Pimp my Womo nach weiteren DIY oder unter Kulinarisches nach neuen Rezepten. Wenn Ihr einfach mit uns die Welt erkunden wollt, seid Ihr herzlich eingeladen unseren Touren zu folgen.

Eure Alexandra

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