Schlagwort: Erste-Hilfe

Leben retten ist kinderleicht

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Leben retten, im Notfall handeln können – egal ob unsere Mitmenschen oder wir selbst im Straßenverkehr / beim Wandern verunfallen oder in lebensbedrohliche Situationen kommen – für uns als Vielfahrer, Weltenbummler, Outdoor-Freaks ein Rand-Thema, welches aber so wichtig ist!
Heute mal ein Beitrag rund um das Thema Herz-Kreislauf-Stillstand und die Nutzung eines AEDs für die Reanimation.

Herz-Kreislauf-Stillstand ist eine der häufigsten Todesursachen

In Deutschland erleiden im Jahr Ca. 50.000 – 70.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Zunächst treten schwere Herzrhythmusstörungen auf, denen binnen weniger Minuten der Herzstillstand folgt. Die betroffenen Personen verlieren das Bewusstsein und ihre normale Atmung setzt aus. 

Dann zählt jede Minute. Denn das Gehirn beginnt nach nur drei bis fünf Minuten ohne Sauerstoff, Schaden zu erleiden.

Eine Überlebenschance gibt es nur, wenn unverzüglich mit Gegenmaßnahmen begonnen wird. Denn mit jeder Minute, die das Herz stillsteht, sinkt die Überlebenschance der betroffenen Person um zehn Prozent.

Zwar sind viele Bürger bereit im Notfall zu helfen, doch nur jeder Fünfte traut sich zu, überlebensnotwendige Maßnahmen bei Unfallopfern einzuleiten. Es herrscht auf Grund von Unkenntnis eine hohe Unsicherheit bei der Versorgung von Notfällen. Noch größer ist die Unsicherheit  im Umgang mit den an vielen Orten verfügbaren Defibrillatoren.  Diese werden oft gar nicht genutzt, obgleich es in Deutschland mittlerweile flächendeckend rund 80.000 Geräte gibt, welche entscheidend dazu beitragen, dass eine Reanimation gelingt. Gekennzeichnet sind die Geräte mit diesem Symbol:

Durch den Einsatz von Defibrillatoren wird ein Herzflimmern / zu schneller Herzschlag unterbrochen und so die Wiederbelebung mit der Herzdruckmassage erst möglich.

Ich packe meinen Rucksack – gut vorbereitet – sicher wandern

Outdooraktivitäten kommen immer mehr in Mode und viele Urlauber, welche im Alltag eher nicht aktiv in Wald, Moor und Bergen unterwegs sind versuchen sich auf einmal an populären Wanderrouten.
Auch, wenn Ziele wie der Preikestolen oder Kjerag in Norwegen beliebte und gut ausgeschilderte Routen sind, sie bleiben tückisch und Touristen vergessen nur zu gerne, dass die Natur hier das Sagen hat. Wer nicht vorbereitet ist, spielt mit seiner Gesundheit oder gar mit dem eigenen Leben und dem seiner Familie.
Jährlich finden mehrere Touristen den Weg nicht mehr nach Deutschland zurück, weil sie tödlich verunglücken. Die Berge (egal in welchem Land dieser Welt) und Moore sind kein Spielplatz. Hier herrscht die Natur und die ist nicht barmherzig.

Damit Eure Ausflüge egal unter welchen externen Bedingungen immer sicher sind und am Ende ein gelungenes Abenteuer, hier ein paar Aspekte, welche Ihr beachten solltet.

Ausrüstung

Wir sind keine Fanatiker, die immer das neueste Equipment mit sich führen – im Gegenteil, wir setzen auf bewährte Ausrüstung. Macht Euch bereits lange vor dem Urlaub mit der Euch erwartenden Umgebung vertraut und fragt erfahrene Outdoorfreaks, welche Ausrüstung entsprechend des Gebiets und des Wetters mitgeführt werden muss. Testet diese Ausrüstung vorher im Fachgeschäft und dann auf kleinen Touren. Im Notfall müsst ihr mit der Ausrüstung vertraut sein.

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