Aktuell können wir leider nicht ans Meer – somit fahren wir alternativ an eine Stelle in Rheinhessen, an der es einmal Meer gab. Unvorstellbar, da ausgerechnet Rheinhessen über so gut wie keine Seen und größere Gewässer verfügt und in einer Weinregion wie dieser auch wirklich gar nichts nach Meer aussieht. Aber glauben wir den Wissenschaftlern, dann sah das hier mal ganz anders aus.

Strandpfad der Sinne

Der Strandpfad der Sinne gibt einen spannenden Einblick in die frühe Geschichte der Region. Hierzu wird man rund 30 Mio. Jahre zurückversetzt und erfährt anhand zahlreicher informativer Tafeln, wie es hier mal ausgesehen hat.

Der Strandpfad der Sinne ist ein rund 1,6 km langer sandiger Weg, welcher leicht zu begehen ist. Die Steigung ist mit rund 36 Höhenmetern sehr gering. Normales Schuhwerk ist ausreichend. Auch barfuß gehen ist möglich. Trotz der geringen Höhe erhält man jedoch viele schöne Ausblicke auf die umliegende Region. Für die Runde braucht man gemütliche 30 Minuten, wenn man nicht an einer der zahlreichen Sitzgelegenheiten verweilt und die Seele baumeln lässt.

Alle paar Meter wird man mit neuen Informationen versorgt, und für Kinder gibt es was zum Klettern und zu erkunden. Das nahe gelegene Kieswerk lässt erahnen, dass hier mal viel weicher Sand lag und man kann sogar die Abbruchkante erkennen.