Apfelglück mit Döppekooche

Dieses Wochenende steht bei Freunden die Apfelernte auf dem Programm. Getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ packen wir zwei Tage mit an und helfen bei der Ernte und der anschließenden Verarbeitung.

Erst einmal die Äpfel für das Apfelmus ernten.

Wer den ganzen Tag an der frischen Luft arbeitet, braucht natürlich auch eine kleine Stärkung zur Mittagszeit. Was gibt es da besseres als bodenständige Hausmannskost, welche sich auch noch gut vorbereiten lässt und es auch nicht zu übel nimmt, wenn die Erntehelfer nicht pünktlich am Tisch sitzen? Wir werden von unseren Freunden mit Döppekooche aus dem gusseisernen Topf verwöhnt.

Dazu gibt es natürlich selbst gemachten Apfelmus von den eigenen Bäumen. Einfach kann sooooo gut sein. Der Döppekooche wird mit Sicherheit einer meiner Favoriten werden, zumal er sich auch problemlos mit dem Dutch Oven zu breiten lässt.

Etwas farblos aber super lecker!

Zutaten für Döppekooche

Im Prinzip ist der Döppekooche nichts anderes als Reibekuchen für Faule und die Herstellung des Teigs ist identisch. Für 4 Portionen benötigt man:

2500 g Kartoffeln
3 Zwiebeln
3 Eier
250 g durchwachsenen Speck oder Blutwurst
Salz & Pfeffer
Öl

Zubereitung Döppekooche

Die rohen Kartoffeln nicht zu fein reiben und eine Weile austropfen lassen. Dann die Masse mit den geriebenen Zwiebeln, den Eiern, Speck, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Topf ordentlich einölen und die Masse hinein geben.

Das Ganze dann ca. 2-3 Stunden bei 220 Grad im Backofen stehen lassen, bis die Masse am Boden und an den Wänden braun ansetzt und sich eine Kruste bildet. Nach ca. einer Stunde den Deckel vom Topf nehmen, damit sich auch oben eine schöne Kruste bilden kann.

Dazu gibt es ganz Rheinländisch Rübenkraut oder selbst gemachtes Apfelmus.

Lasst es Euch schmecken!