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DIY – Tempomat einbauen beim Kasten

Das einzige was fehlt ist der Tempomat

Lotti ist mit ihren 17 Jahren wirklich gut ausgestattet – das einzige, was zu Schraubers Glück noch fehlt ist ein Tempomat. Frei nach dem Motto selbst ist der Mann durchstöbert er also das Sprinterforum nebst dem restlichen Internet, und kommt schon recht schnell zu dem Ergebnis, dass wir diesen ganz einfach nachrüsten können. (VW und Co hatten da eher keine Lust  oder zu wahnsinns Abwehr-Preisen)

Also bestellt der Schrauber über Ebay einen Einbausatz. Hört sich auch alles ganz einfach an. Hebel einbauen, Kabelstrang an Buchse stecken, frei schalten und fertig.

Das Märchen von der Buchse und dem Stecker

Kurz darauf kommt der Hebel hier mit zahlreichen Kabeln und Schrauben per Post an. Mein Vater ist als alter Bastler gleich dabei und so machen sich die beiden Männer im Winter dran den Tempomaten einzubauen.

Der Hebel (Design Mercedes) findet auch schnell den richtigen Platz – aber das Märchen von der Buchse und dem Stecker bleibt eins. Liebe Schrauber, beim VW LT gab es diese Buchse nie! Dies ist lediglich dem Sprinter vergönnt.

Also fangen der Schrauber und der Techniker an Kabel durch das Fahrzeug zu ziehen und vertängeln diese fachgerecht.

Nach einem Tag Bastelei ist das Werk vollbracht!

Ganz ehrlich – ich habe keine Ahnung, was die Zwei so rauchen, während sie basteln – hauptsache glücklich 😉

Jetzt nur noch frei schalten.

Der erste Weg führt zu unseren beiden Werkstätten hier im Ort. Diesen mangelt es jedoch an der richtigen Software. Also kontalktieren wir die VW-Händler im Umkreis. Von diversen Werkstätten kommt gar keine Rückmeldung – die halten unsere Anfrage schlicht für einen Scherz. Die VW Werkstatt in Alzey ruft glatte 300 Euro für das Freischalten auf (sie müssten ja auch die Kabel alle überprüfen). Die Werkstatt in Egelsbach ist mit knapp 70 Euro moderat dabei, dafür braucht man aber vier Wochen im Voraus einen Termin und wir fahren zudem noch 70 km.

Über das Kastenwagenforum erhalte ich den Tipp mal im VCDS-Forum nachzufragen, ob uns da jemand weiter helfen kann. Ich schreibe die Mitglieder in unserer Nähe an und ja, es meldet sich ziemlich schnell Andi zurück. Gleich am nächsten Abend fahren wir mit unserer Lotti hin.

Wenn es denn so einfach wäre….

Motiviert holt Andi den Laptop, will gerade den Diagnosestecker anschließen und stutzt…. unser VW-LT hat tatsächlich einen runden Stecker aus dem Hause Mercedes. Somit wird es heute nichts mit der Freischaltung. Mit Andis Hilfe finden wir den passenden Adapter und bestellen diesen wie immer über das Netz.

Eine Woche später ist der Stecker da und wir vereinbaren einen neuen Termin mit Andi. Die meiste Zeit nahm bei diesem Termin das Hochfahren des Laptops in Anspruch. Stecker eingestöpselt – Freischaltcode 11463 eingegeben (bei alten Diagnosegeräten Kanal 6 von 255 auf 1 setze) nund freuen!

Wir haben Tempomat!!! –  und das  für umgerechnet 170 Euro, einer Bastelstunde unter Männern, und einem neuen Kontakt im Nachbarort.

 

 

DIY – Papiergirlande basteln

Kleine Bastelei für Zwischendurch

Für mich gehört zum richtigen Urlaubsfeeing einfach eine Girlande. Da wir im Wagen vermehrt Kreise vorfinden, habe ich das Thema auch bei der Girlande aufgegriffen. Eine kleine Bastelei für Zwischendurch.

Zutaten:

festes Papier
Schere
Nähmaschine
Kreisvorlage (Becher oder ähnliches) alternativ Zirkel oder Kreisschneider

Und so wirds gemacht:

  1. Kreise ausschneiden
  2. Kreise nach Gefallen sortieren
  3. mit einem großen geraden Stich mit der Nähmaschine zusammen nähen
  4. aufhängen
  5. freuen!

Zeitaufwand ca. eine Stunde. Ich finde eine schnelle und preiswerte Methode, um den Kasten oder auch eine Party zu dekorieren.

Ich freue mich wie immer über Eure Kommentare unter dem Beitrag!

Mehr  DIY-Ideen rund um den Kastenwagen erhaltet Ihr in der Rubrik Pimp my Womo. Hier erfahrt Ihr, wie ich die Küche neu eingekleidet und den Thermovorhang genäht habe. Zudem macht der neue Teppich unsere Lotti jetzt richtig gemütlich.

Eure Alexandra

Dachschaden beseitigen – neue Dichtung für den Kasten

Leider hatten wir im Winter einen Wassereinbruch. Die Dichtung zwischen Karosserie und GFK-Dach war im Laufe der Jahre porös geworden. Bei dem Dauerregen Ende 2017 nicht wirklich toll. Somit haben wir als Kastenneulinge gleich eine neue Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Dank Kastenwagenforum haben wir schnell alle Tipps beisammen – hier unsere Erfahrungen mit DIY-Anleitung.

Arbeitsmaterialien

  • Teppichmesser, Dremel, scharfe Werkzeuge – wir haben kleine Messer mit verschiedenen Formen zur Holzbearbeitung genommen
  • Gutes glattes Abklebband, welches auch nach ein paar Tagen noch ab geht
  • Sika Primer oder Waschbenzin – es muss halt entfetten
  • Sika flex 221i
  • Sika Glättmittel + kleine Schüssel
  • Einmalhandschuhe im 100er Pack
  • festeres Plastik zum Abziehen
  • Holzspatel vom Hausarzt zum abziehen
  • Küchenrolle zum abwischen
  • Leiter oder Gerüst oder irgend etwas anderes, um einen guten Stand in entsprechender Arbeitshöhe zu haben
  • Einen starken Mann

Alles muss raus

Vorne weg – diese Arbeit macht nicht wirklich Freude und man kann getrost mehrere Stunden einplanen. Am besten verteilt man diese auf mehrere lange Abende, um die Motivation ein wenig zu halten. Vermutlich wird dem eher normal trainierten Menschen nach jedem Abend so ziemlich jeder mögliche und unmögliche Muskel weh tun – aber es ist schaffbar!!!

Mittels Dremel, Teppichmesser und was ihr halt noch so findet, versucht Ihr die alte Dichtmasse so gut es geht heraus zu bekommen. Wie so oft sind leider 98% so fest, dass man manchmal glaubt, den Kampf zu verlieren. Bleibt dran – es nützt alles nichts – das alte Zeug muss raus. Stückeln hilft nicht – schließlich wollt ihr ja nicht in einem Jahr wieder anfangen.

Ein Glück hat der Schrauber bei uns die Nerven für derartige brachiale Arbeiten und widmet sich voller Hingabe begleitet von diversen Schimpfwörtern und Flüchen dieser Arbeit.

Nach nur drei Abenden hat er es aber geschafft und die Masse ist weitestgehend raus. So richtig sauber bekommt man die Rinne jedoch nie.

Arbeitsvorbereitung

Jetzt kommt mein Einsatz – bevor es mit dem SIKA weiter geht reinige ich die Rinne mit Benzin. Die neue Dichtmasse braucht eine gute Angriffsfläche.

Danach klebe ich mit einem breiten Klebeband aus dem Hause Tesa die Kanten ab, an denen die neue Dichtung lang laufen soll. Ich habe das ganz glatte Klebeband genommen, welches man in der Malerabteilung erwerben kann. Das Band ist stabil genug, um später ohne Probleme wieder abgezogen zu werden. Achtet hier auf Qualität, das spart Euch viel Ärger.

abgeklebte Rinne

 

Klebt immer Stück für Stück und nicht in einem durch. Wenn ihr das Band mit der noch nassen Dichtmasse abzieht, müsst ihr es nicht zwischendurch abreißen. Das erspart Euch einige Manscherei. Sika ist einfach nur klebrig und eine Kombi aus altem Kaugummi und Zahnpasta. Ihr seid froh, wenn das Zeug nur da drauf kommt, wo es hin soll.

Als nächstes schneidet Ihr Euch passendes Abziehwerkzeug zurecht. Hierzu könnt Ihr entweder ein festeres Kunststoff z. B. aus einer Lebensmittelverpackung oder Holzspatel vom Hausarzt verwenden. Schneidet Euch gleich mehrere Abzieher zurecht. Ihr könnt diese nur schwer reinigen, so dass es einfacher ist alle paar Meter einen neuen zur Hand zu haben.

Daneben braucht Ihr jetzt noch unenedlich viele Handschuhe – legt sie am besten ganz in Eure Nähe. Die Handschuhe werdet Ihr häufiger tauschen, um die Dichtmasse nicht an ungewollte Orte zu verteilen. Dazu noch Küchenrolle um ggf. daneben gelaufenes Sika direkt zu entfernen.

SIKA-Wetter – Jetzt geht´s los!

Jetzt kann es endlich los gehen. Das Wetter ist gut, die Temperaturen auch nachts über 5 Grad. Ihr seid ausgeschlafen und hoch motiviert und alle Arbeitsmittel liegen griffbereit….

Mein Papa hat mir die Tage noch diese Düse mit Gelenk zugeschickt. Tolle Erfindung. Trägt ungemein zu einer halbwegs komfortablen Arbeitshaltung bei.

Ich arbeite mich Meterweise vorwärts – eben so weit es mit den Paletten unter mir möglich ist. Ihr zieht dann auch direkt die Masse mit dem Spatel ab und formt grob die neue Rinne vor. So lange die SIKA Masse noch feucht ist, solltet Ihr dann auch mit dem SIKA-Glättmittel nacharbeiten. Ich habe den Fehler gemacht und mich erst ums halbe Auto gearbeitet, bevor ich angefangen habe die Masse zu glätten. Da hatte die Masse leider schon angezogen. Daher also auch relativ schnell das Klebeband entfernen. Nach dem Abziehen des Klebebands habe ich noch einmal mit dem Glättmittel die Kanten „angedrückt“.

Bitte immer die Handschuhe anziehen! Das Zeug geht von den Händen wirklich nur schwer wieder ab.

Weiter gehts – Palette schieben – Masse einsprühen – abziehen – glätten – Klebeband entfernen – noch mal glätten  – Palette schieben – Masse einsprühen – abziehen – glätten –  Klebeband entfernen ……

Nach 10 Metern fällt mir die Hand ab und ich bekomme die Kartusche kaum noch gedrückt. Daher muss also der starke Mann für die letzten zwei Meter her ;o)

Nach dem Abziehen sieht das Ergebnis dann so aus. Ich finde es ist ganz gut geworden.

Jetzt können wir nur hoffen, dass es auch wirklich dicht ist. Je nach Temperatur braucht SIKA  Drei bis fünf Tage zum aushärten. Am Wochenende werden wir dann mal den Test wagen.

Feinschliff zum Schluß

Malen nach Zahlen hat sich in diesem Fall bewährt. Herr Sohn ist mit seine 10 Jahren somit in der Lage die Kante der Rinne noch einmal mit Lack nachzuarbeiten und so vor Rost zu schützen. Die Rinne haben wir vorher auf Rost geprüft und entsprechend behandelt. Hier geht es nur noch um die Optik.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig mit diesem Beitrag weiter helfen. Die Arbeiten sind echt anstrengend, aber kein Hexenwerk. Fangt einfach an.

Wenn es Euch gefalle hat, dann freue ich mich über Eure Kommentare!

Hilfe! Wir haben einen Dachschaden!

Wassereinbruch im Kasten

Dass wir manchmal ein wenig ab von der Norm durchs Leben laufen, dürfte der eine oder andere schon mitbekommen haben. Jetzt haben wir aber endgültig und nachweisbar einen Dachschaden. Im nassen Winter lag erst der Schnee dick auf dem Kasten, gefolgt von Tage langen Dauerregen. Leider war das Hochdach an einer Stelle nicht mehr ganz dicht, so dass wir innen auf eine echt nasse Überraschung gestoßen sind.

Die Innenverkleidung auf ca. einem Quadratmeter pitsche nass. Blöd, wenn es sich um Velour handelt. Der hat jetzt leider ein paar Flecken mehr… Als erste Hilfe haben wir mal den Heizlüfter in den Kasten gestellt und parallel ein Pack Luftenfeuchter, welches auch gut seine Dienste geleistet hat. Bereits nach wenigen Tagen war das Säckchen mit der Trockenmasse voll gesogen und musste getauscht werden. Die Schäden durch die Feuchtigkeit haben sich ein Glück in Grenzen gehalten.

Eine neue Dichtung muss her

Nun sind wir auf dem gebiet Neulinge und so leicht macht sich die Panik breit. Wie kann so ein Schaden behoben werden? Wo ist das Problem? Was ist das für ein komisches Band, was man da heraus ziehen kann?

Das Kastenwagenforum gibt fleißig Hilfestellung und schnell stellt sich heraus, dass das Band keine Dichtung und kein Kompriband ist, sondern SIKA flex, welches sich einfach gelöst hat.

Nachdem die benötigten Materialien bestimmt und bestellt sind, macht sich der Schrauber ans Werk. Leider nicht so einfach wie gedacht –  natürlich ist 90% der alten Sika Dichtung steinhart und sitzt bombenfest. Mit diversen Stemmeisen, Bodenmesser etc. werkelt sich mein Mann begleitet von dem einen oder anderen Schimpfwort vorwärts. Nach drei Tagen endlich ist es vollbracht. Die Dachrinne ist frei.

Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht

Bei dem ganzen Aktionismus unseren Kasten so schnell wie möglich reisefit zu machen, haben wir leider übersehen, dass Sika eine Verarbeitungstemperatur von mindestens 5 Grad Plus benötigt. Derzeit nähern wir uns den -10 Grad. Somit steht unsere Baustelle erst einmal still und wir warten auf wärmere Temperaturen.

 

 

Vorhang für die Schiebetür vom Kasten

Innen warm und leise

.. so das Ziel, welches mit dem neuen Vorhang erreicht werden soll. Der originale Vorhang ist nach 17 Jahren nicht mehr so schön und passt auch farblich nicht zum neuen Innendesign. Also soll ein neuer Vorhang her, der a) im Winter die Kälte sicher aussperrt b) im Sommer die Hitze abhält und c) Fahrgeräusche und Außenlärm schluckt.

Daher haben wir uns für einen weichen, schweren Wärmestoff entschieden, der sich wie ein Lodenstoff anfühlt und leicht filzig ist. Diesen möchte ich mit einem Thermofutter kombinieren. Angeblich kann ein Wärmeverlust durch das Fenster von bis zu 80% verhindert und bis zu 46% Heizkosten gespart werden. Im Sommer kann man den Vorhang einfach umdrehen (glänzende Seite nach außen) und die Sommerhitze bleibt draußen.

Der alte Vorgang dient als grobe Vorlage – spannend ist hier der Aufbau der Aufhängung, welche bündig mit der Isolation des Kastens abschließt und so keine Kälte rein kann.

Wärmevorhang nähen Schritt für Schritt

Die Hauptarbeit bereitet der Vorhang aus dem Wärmestoff, da dieser später auch der Träger für den Isolierstoff wird. Da der Lodenstoff nicht ausfranst, reicht es diesen einfach umzunähen, und hinterher die Kante sauber beizuschneiden.

Als nächstes wird das Gardinenband aufgenäht. Der Abstand zur oberen Kante beträgt 4 cm, damit der „Überstand“ hinterher mit der Isolierung des Wagens abschließt.

Unter dem Gardinenband befestigt Ihr ein Klettband (die Hakenseite). An diesem Band wird hinterher der Isolierungsstoff befestigt.

Da die ganzen Bänder auf der Rückseite einfach nicht hübsch aussehen, schneidet Ihr eine Blende zurecht. Ich habe aus dem Lodenstoff einen 15 ca. breiten Streifen geschnitten. Diesen ebenfalls zweimal a 1 cm eingefasst.

Den Streifen legt ihr nun links auf links auf den Hauptvorhang. Er überdeckt nun das Gardinenband und den Klettstreifen.

Fixiert den Streifen auf der ganzen Länge mit Nadeln. Dann näht Ihr knapp zur unteren Kante des Gardinenbandes die Blende auf dem Vorhang fest. Als Ergebnis habt Ihr jetzt zwei hübsche Seiten.

Endspurt!!!

Noch seid Ihr nicht ganz fertig. Damit die obere Kante auch nicht weg knickt, muss hier noch alle ca. 10 cm im oberen bereich der Stoff verbunden werden, so dass Taschen entstehen. Ich habe hierfür einfach den Zickzackstich genommen und das Füßchen ein paar Stiche vor und zurück bewegt.

Jetzt seid Ihr so weit und könnt die Haken einhängen. (die Kreide muss ich noch raus bürsten)

und auf der anderen Seite der Blende habt Ihr nun das Klettband versteckt, so dass ma den Vorhang auch ohne zweite Schicht nutzen kann.

Als nächstes muss der Isolierstoff angepasst werden. Ich lege ihn schon mal ein, um die Maße zu nehmen und zu sehen, wie das Endergebnis wohl werden wird. So ähnlich sollte es dann aussehen….ich finde das Ergebnis schon jetzt ganz schön cool.


Der Isoliervorhang wird ganz normal eingefasst und bekommt dann auf beiden Seiten oben ein Flauschband angenäht, damit Ihr den Vorhang je nach Wetter wenden könnt. Im Sommer glänzende  Seite nach außen. Im Winter soll die glänzende Seite nach innen, damit möglichst wenig Wärme nach außen entweichen kann.

Die richtige Länge messe ich ganz zum Schluß am Fahrzeug aus. Ich möchte den Vorhang so lang wie möglich machen und, wenn irgendwie realisierbar über die ganze Breite der Schiebetür. Das Original hat einen Ausschnitt für den Thekenbereich. Ich würde ihn gerne zwischen Theke und Tür schieben.

Klettband zum wenden

Das untere Ende vom Silberstoff habe ich in den unteren Saum gesteckt. So ist er halbwegs mit dem schweren Lodenstoff verbunden und flattert nicht herum.

Fertiger Vorhang.

So weit für heute. Ich hoffe, Ihr könnt mit der Beschreibung auch Euer Projekt realisieren. Ich freue mich auf Eure Kommentare. Und wenn ihr mehr lesen mögt, dann schaut doch mal unter der Rubrik Pimp my Womo nach weiteren DIY oder unter Kulinarisches nach neuen Rezepten. Wenn Ihr einfach mit uns die Welt erkunden wollt, seid Ihr herzlich eingeladen unseren Touren zu folgen.

Eure Alexandra

Kuschelteppich für den Kasten

Gegen Schmutz und kalte Füße

Was mich an unserem Kasten wirklich stört, ist das Design – Holz in Holz ist unglaublich monoton und so unmodisch. Darüber hinaus kann ich es einfach nicht leiden mit nackten Füßen auf kalten, sandigen, krümeligen Boden zu laufen.

Ein Teppich muss her…

… in der Hoffnung, dass dieser auch noch die Fahrgeräusche ein wenig dämpft. Nach langem hin und her ist meine Entscheidung auf Sauberlaufmatten gefallen. Diese gibt es in diversen Farben und Größen. Sie sind mit Gummi beschichtet und liegen somit von sich aus fest auf dem Boden. Außerdem fressen sie unendlich viel Schmutz und lassen sich von Zeit zu Zeit einfach in die Wäsche werfen und so wieder reinigen. Wie ich finde ein wichtiges Kriterium, wenn man mit Kind in der Natur  unterwegs ist.

Maß nehmen

Leider ist der Kasten sehr eng oder ich zu groß und die Bodenfläche ist alles andere als ein klar umrissenes Rechteck. Somit muss erst einmal eine Schablone angefertigt werden, da sich der Teppich so einfach nicht zurecht schneiden lassen will. Ich nehme festeres Bastelpapier und klebe mit diesem die genaue Fläche nach.

Übertrag auf die Sauberlaufmatte

Zu Hause verteile ich erst einmal die Schablonen auf den Sauberlaufmatten, um möglichst wenig Material zu verlieren.

Danach gehts ans übertragen der Maße auf den Teppich. Der weiße Buntstift eignet sich bestens. ACHTUNG: Ihr müsst hier aufpassen, dass Ihr die Schablone auf links dreht, damit am Ende auch alles passt.

Dann gehts ans Ausschneiden mit einer normalen großen Schere.

Teppich verlegen

Auch, wenn es gerade in Strömen regnet – bin ich natürlich so neugierig, ob alles passt und renne noch mal schnell zum Kasten rüber.

Fix sind die Matten rein gelegt und ich finde das erste Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

An ein, zwei Stellen kneift es noch ein wenig. Diese nehme ich eben mit der Schere weg. Ansonsten lasse ich den Teppich erst einmal ausliegen und werde in den nächsten Tagen noch ein wenig Feintuning vornehmen. Die Kante soll genau mit der Metallschine abschließen, damit man nicht stolpert.

Während der Wohnraum blau wird, bekommt die Duschtasse noch eine passende Einlage in frischem grün.

Ich bin voll auf begeistert! Das Holz hat nun einen Gegenspieler bekommen. Es ist total wohnlich im Kasten und man merkt schon gleich, dass es an den Füßen viel wärmer wird. Jetzt bin ich nur noch auf die Fahrgeräusche gespannt.

So viel für heute! Ich hoffe ich konnte Euch die eine oder andere Hilfestellung geben und freue mich natürlich über Eure Kommentare.

Eure Alexandra

Mehr Inspirationen gibts hier: Neues Make up für die Dame

oder Neues Kleid für den Frühling – wie man seine Küche aufhübscht

Outdoor Kochtipps gibt es hier: Kochen mit dem Dutchoven oder Scones für alle Fälle

bunte Osterüberraschung für meinen Mann

Überraschung für den Schrauber

Ich hatte es ja schon angekündigt, dass ich eine kleine Überraschung für meinen Mann in Sachen Deko gekauft habe. Deko ist ja eigentlich eher nichts für die meisten Männer, was aber immer zieht sind LEDs.

Da ich keine Lust hatte diese irgendwie ans Stromnetz zu bringen, habe ich mich für einen Variante mit Batterien entschlossen. Bis jetzt muss ich sagen, bin ich ganz angetan.

Blau macht glücklich!

Die Tage kam das kleine Päckchen an. Der erste Testlauf macht schon einmal gute Laune.

Bunt ist das wahre Glück!

Schnell ist der LED-Klebestreifen im Wagen verlegt. Die Steuerung über die Fernbedienung funktioniert einwandfrei. So wirklich kann ich mich gar nicht entscheiden, welche Farbe heute meine Gute-Laune-Farbe wird.

Und, welche Farbe ist Euer Favorit?

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Bunte Ostergrüße, Eure Alexandra

Neues Kleid für den Frühling

Über das neue Make Up für Lotti habe ich mich so gefreut. Hell und freundlich – das hat meinen Entschluß gefestigt, die Küche noch ein wenig mehr zu pimpen und dem Holz den Gar aus zu machen.

Da wir an dem eigentlichen Fahrzeug so wenig wie möglich ändern wollen, haben wir uns für eine Möbelfolie entschieden. Die Kissenparade und unser Mood-Board gibt bereits den Ton und das Muster an. Somit sind Kreise das Hauptmotto.

Ein dezentes und helles Muster ist schnell gefunden. Diese grafische Folie soll es werden.

Aber zuvor muss die Abzughaube raus montiert werden, was bei den kleinen verschachtelten Kastenwagen manchmal gar nicht so einfach ist.

Wie gut, dass ich tapezieren kann

Wie gut, dass mir mein Papa alles Wichtige beigebracht hat. Unter anderem auch tapezieren. Daher ist das Vorgehen schnell klar und das Maß nach links und rechts sehr einfach bestimmt- eine Schneidebrettchenlänge. Frau muss auch mal Glück haben. Schnell ist die Anschlagslinie angezeichnet, damit die Folie auch schön gerade klebt.
Die erste Bahn ist dann ratzfatz zugeschnitten und an ihren Platz geklebt. Ging einfacher als gedacht und ich freu mich schon jetzt über den neuen Look und die tolle Struktur der Folie.

Bahn zwei und drei sind leider kniffeliger und ein Glück habe ich zwei Rollen der Folie gekauft. Auf den letzten Schnitt ist doch tatsächlich eine kleine Ecke zu viel mit raus gerissen, so dass ich die komplette zweite Bahn noch einmal abmachen und von vorne anfangen durfte. 🙁

Beim zweiten Versuch klappt es dann – mich wundert nur, dass das Muster über 2/3 der Länge wunderbar zusammen passt und dann anfängt minimal abzuweichen. In diesem Fall nicht schlimm, da hier eh noch die Gewürzregale davor kommen, aber dennoch eigenartig.

Bahn drei klappt wieder wunderbar. Auch die Nähte sind kaum zu sehen. Schnell noch die Abzughaube eingebaut. Ein wenig aufgeräumt und freuen! Sobald es draußen wärmer wird, gibt es noch einen sauberen Abschluß aus Silikon. Dann kann das Wasser auch nicht unter die Folie laufen und sie hält dann hoffentlich auch recht lange.

Ihhhhhhhhhhh – ich werd verrückt!

Der Traum einer jeden Deko-Queen. Heute war ich kurz in einem für mich neuen Geschäft, um das Angebot zu bewundern. Und was glaubt Ihr, was ich gefunden habe???? Handtücher mit dem gleichen Muster! Klar, dass ich diese sofort einpacken musste, oder?

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Pimp my Womo – Teil 1

Es gibt definitiv nie genug Stauraum

… und da ich es nicht leiden kann irgendwo in den Tiefen eines Schrankes zu kramen, muss noch mehr Stauraum im Womo her.
Als leidenschaftliche Köchin, möchte ich auch auf Reisen ungerne auf das eine oder andere Geschmackserlebnis verzichten. Daher muss ein Platz für Gewürze und Öle her.

Auf zum Schweden

Der erste Weg führt zum Schweden. Für kleines Geld gibt es ein Holzregal, welches unseren Anforderungen genügt. Wie sollte es anders sein, bleibt es natürlich nicht bei dem einzelnen Teil, sondern unzähliger Kleinkram wandert in die Einkaufstüte, weil die Farben so schön zu unserem Farbkonzept passen. Dazu aber in einem anderen Blog später mehr.

Adventszeit = Bastelzeit

Andere backen Kekse und basteln für den Tannenbaum. Wir basteln an unserem neuen Hobby. Da wir auf Grund von Kälte und Schnee an diesem Wochenende nicht wirklich viel am und im Wagen machen können, fange ich also in der Prioliste ganz hinten an und lackiere schon mal das Regal vom Schweden um. Wachs von Osmo haben wir noch im Keller stehen. Pinsel sind eh immer vorhanden. Herr Sohn hat bereits seine Malsachen heraus gekramt, so dass wir gemeinsam das Esszimmer besetzen.

Der Kamin ist schön warm und da es draußen so kalt ist bullert die Heizung. Sehr praktisch – so trocknen die Teile in wenigen Minuten. Nach kurzer Zeit sind die breiteren Heizkörper alle belegt.

Schnelle Trocknung für Ungeduldige

Schraubst Du noch oder Lebst Du schon

Da bleibt der Schwede seinem Motto treu. Das Schrauben braucht bald mehr Zeit, als das Anstreichen. Aber immerhin kann ich die Regale noch am gleichen Abend zusammen basteln. Nein, ich bin gar nicht ungeduldig.

Am liebsten würde ich die Regale natürlich sofort anschrauben, aber leider sind noch soooooo viele Vorabreiten zu machen. Ab Montag kommt unser Womo in die Halle und dann können wir im „warmen“ weiter schrauben und putzen, bevor es irgendwann ans dekorieren geht. Aber wie heißt es so schön: Vorfreude ist die größte Freude!

 

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