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Apfelglück mit Döppekooche – Eifelleben

Apfelglück mit Döppekooche

Dieses Wochenende steht bei Freunden die Apfelernte auf dem Programm. Getreu dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ packen wir zwei Tage mit an und helfen bei der Ernte und der anschließenden Verarbeitung.

Erst einmal die Äpfel für das Apfelmus ernten.

Wer den ganzen Tag an der frischen Luft arbeitet, braucht natürlich auch eine kleine Stärkung zur Mittagszeit. Was gibt es da besseres als bodenständige Hausmannskost, welche sich auch noch gut vorbereiten lässt und es auch nicht zu übel nimmt, wenn die Erntehelfer nicht pünktlich am Tisch sitzen? Wir werden von unseren Freunden mit Döppekooche aus dem gusseisernen Topf verwöhnt.

Dazu gibt es natürlich selbst gemachten Apfelmus von den eigenen Bäumen. Einfach kann sooooo gut sein. Der Döppekooche wird mit Sicherheit einer meiner Favoriten werden, zumal er sich auch problemlos mit dem Dutch Oven zu breiten lässt.

Etwas farblos aber super lecker!

Zutaten für Döppekooche

Im Prinzip ist der Döppekooche nichts anderes als Reibekuchen für Faule und die Herstellung des Teigs ist identisch. Für 4 Portionen benötigt man:

2500 g Kartoffeln
3 Zwiebeln
3 Eier
250 g durchwachsenen Speck oder Blutwurst
Salz & Pfeffer
Öl

Zubereitung Döppekooche

Die rohen Kartoffeln nicht zu fein reiben und eine Weile austropfen lassen. Dann die Masse mit den geriebenen Zwiebeln, den Eiern, Speck, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Topf ordentlich einölen und die Masse hinein geben.

Das Ganze dann ca. 2-3 Stunden bei 220 Grad im Backofen stehen lassen, bis die Masse am Boden und an den Wänden braun ansetzt und sich eine Kruste bildet. Nach ca. einer Stunde den Deckel vom Topf nehmen, damit sich auch oben eine schöne Kruste bilden kann.

Dazu gibt es ganz Rheinländisch Rübenkraut oder selbst gemachtes Apfelmus.

Lasst es Euch schmecken!

 

Erste Erfahrungen mit dem Dutch Oven

Wir haben uns 2016 dieses Set  gekauft, weil die Familie in diesem Sommer zelten wollte und ich wackelige Gas- und Benzinkocher nicht leiden kann und das Blechgeschirr erst recht nicht. Als eingefleischter Pfadfinder musste also was ordentliches her. Die Entscheidung fiel auf das Set bestehend aus einem Dutch Oven, einem kleinen Topf, der Pfanne und dem Grillrost aus dem Hause TecTake. Geliefert wird das ganze in einer Holzkiste nebst Zubehör.

 

Bild von TecTake


Vorneweg – das Set nebst Zubehör ist auf Grund des Gewichts nur bedingt für mobile Aktivitäten geeignet – will heißen wer wandern, radwandern oder mit dem Motorrad fahren möchte ist hiermit falsch beraten. Wir packen die Kiste mit dem kompletten Kram in den PKW und sind mehrere Tage am Stück an festen Plätzen.

Ohne Einbrennen geht es nicht

Das Set haben wir also gut eingebrannt (Kokosfett wie z.B. Palmin dünn auf die Innen- und Außenseite reiben, Backofen bei 200 Grad so lange bis es nicht mehr qualmt – alternativ geht das wunderbar draußen im Kugelgrill, dann stinkt das Haus nicht 2 Tage lang nach dem Fett). Nach dem Einbrennen gab es keine Abfärbungen von Fett etc. ACHTUNG: Den Topf ausschließlich mit Wasser (kein Spülmittel verwenden) und einem weichen Schwamm reinigen. Nicht schrubben!!! das zerstört die Patina und somit die Antihaftbeschichtung. Keine Angst vor Keimen – bei 180 Grad und mehr haben die keine Chance 😉 Angebranntes lässt sich durch Einweichen und erhitzen normaler Weise lösen. Wenn alles nichts hilft dann doch schrubben, dann aber das Einbrennen wiederholen.

Der erste Testlauf


Nach dem Einbrennen stand natürlich der Testlauf auf dem Programm. Ein Brot sollte es sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das erste Brot mit dem Dutch Oven

Für den Preis ist das Material in Ordnung. Der Deckel lässt sich (vermutlich, weil er noch zu rau ist) nicht ohne weiteres vom Topf heben – Bei unserem Topf muss man noch mit einem Messer erst den Deckel leicht anhebeln, bevor er sich dann aber problemlos mit dem Haken herunter nehmen lässt. (Ergänzung: Mit zunehmender Nutzung und Patina wird das Abhebeln einfacher)

Wir haben die Briketts unter das Abstellgitter gelegt, den Topf auf das Gitter und dann die restlichen Briketts auf den Deckel drauf. Eine stabile Konstruktion. Auch der Topf lässt sich am Henkel mit dem Haken hoch heben. Der Topf hängt gerade, so dass man ihn auch mit einem Dreibein sicherlich gut über ein Feuer hängen kann.

Alles in allem eine tolle Sache – mit einem Kamin lassen sich die Briketts in nur 10 Minuten vorheizen – danach kann man auf kleinsten Raum backen/kochen/braten ohne ein großes Feuer zu entfachen. Einzige Voraussetzung ist eine feuerfeste Stellfläche – 2 Betonfliesen sind da ausreichend (eine zum drauf koche und eine zum abstellen des Topfes). Es wird außerdem benötigt: mindestens ein feuerfester Handschuh (wir haben den Lederhandschuh von unserem Kamin genommen) sowie eine längere Grillzange aus Metall zum Verteilen der Briketts.

Auch nach über Zwei Jahren Nutzung würde ich das Set mit diesem Dutch Oven  wieder kaufen. Eine gute Alternative, wenn man diesen nicht täglich nutzt und noch nicht unter die Kochprofis gegange ist. Da möchte ich nicht ausschließen, dass die großen Marken ggf. die Wärme anders verteilen.

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