Kategorie: einfach schön hier

Eine Stadt im Weihnachtsfieber

Eine Stadt im Weihnachtsfieber – oder Straßburg im Lichtermeer.

Mit Weihnachten verbinden die meisten Leute Weihnachtsmärkte, Glühwein und ein wenig Deko. Meistens beschränkt auf wenige Tage / Wochenenden im Jahr. Wer einmal staunen möchte, der sei eingeladen den französischen Nachbarn zu besuchen. Denn hier findet er eine Stadt im Weihnachtsfieber.

In Straßburg hat sich die komplette Innenstadt fein gemacht und wirklich alle machen mit. Man könnte meinen, dass es gar einen Wettstreit gibt.

Komm mit mir in eine zauberhafte Welt

Sobald die Dunkelheit anbricht, versinkt eine Stadt im Weihnachtsfieber. Es funkelt und blinkt an jeder Ecke. Selbst die Spitze des Münsters glitzert mit 1000 kleinen Lichtlein.

Die Gassen und Läden sind geschmückt und es lohnt sich in die eine oder andere Hofeinfahrt hineinzuschauen. Doch schaut selbst:

Kulinarisch immer eine Reise wert

Auch kulinarisch hat die Stadt so einiges zu bieten. Denn wenn die Franzosen eines können, dann Genuss und qualitativ gute Lebensmittel.

So verwundert es wohl wenig, dass wir immer wieder in einem der kleinen Speziallädchen verschwunden sind, um uns etwas Proviant mitzunehmen.

Wie kommt man hin?

Als Deutscher kommt man am besten mit der Straßenbahn nach Straßburg. Straßburg unterhält eine Umweltzone, sodass man vorher eine Vignette kaufen müsste, welche Geld kostet. Da die halbe Stadt in der Weihnachtszeit abgesperrt ist, lohnt sich die Anreise mit der Tram. Startpunkt ist die Tramstelle vor dem Hauptbahnhof in Kehl. Parken kann man hinter dem Hauptbahnhof auf dem Parkplatz der alten Kaserne bzw. an der Moschee. Man läuft durch die Bahnhofsunterführung und sieht dann auch schon die Haltestelle. Für rund 8,50 Euro erhält man als Familie mit einem Kind ein Tagesticket, mit dem man dann auch wieder zurückfahren kann. Achtung entwerten nicht vergessen.

Wo kann ich schlafen?

Kehl hat in ca. 1 km Laufweite zum Bahnhof einen Stellplatz für Reisemobile. Ihr findet diesen unter dem Namen Stellplatz am Wasserturm. Für 8 Euro a 24 Stunden kann man hier stehen und sich gegen kleines Taschengeld auch mit Strom und Frischwasser versorgen.  Von hier aus kann man gut zum Gelände der Gartenschau oder in die Altstadt von Kehl laufen. Das Schwimmbad ist ebenfalls in der Nähe.

Fazit: Fahrt mal hin! Wirklich wunderschön hier!

 

Kurztrip in die Eifel – Nürburgring

Kurztrip in die Eifel – Teil I

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?
Also packen wir unsere Lotti und machen uns an diesem langen Wochenende auf und erkunden die Eifel. Da heute Vatertag ist, darf der Schrauber bestimmen, wo er hin möchte…

24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring

Klar, Männer und Autos gehören irgendwie zusammen. Also ist das erste Ziel der Nürburgring. Schon bei der Anfahrt wird klar, was für ein Zirkus. Kilometer weit vor dem eigentlichen Ziel:  Campingplätze und Wohnmobilisten so weit das Auge reicht zwischen riesigen Zeltburgen. Eine riesen Party!

Da wir nur ein wenig Schnuppern wollen, wählen wir zum Parken das Industriegebiet an der Nordschleife und laufen ca. drei Kilometer zur Rennstrecke. Alleine das Industriegebiet ist es wert besichtigt zu werden. Hier sind so ziemlich alle Firmen vertreten, welche in irgendeiner Art und Weise Aktien im Rennzirkus haben. Somit sind die collsten Fahrzeuge zu sehen – für unseren Sohn ein echtes High Light.

Über einen Feldweg, durchs Fahrerlager gelangen wir schließlich an die Rennstrecke und auf den Parkplatz der etwas anderen Art.

Hier muss jemand seinen Clio genauso lieben wie ich meinen damals geliebt habe – leider bin ich nicht auf die Idee gekommen ihn beim Autorennen zu opfern…

… und auch Blondinen können mit diversen Hilfsmitteln so ein Rennen bewältigen 😉

Boxenstop im Devil´s

Den Besuch vor Ort beenden wir mit einem kurzen Pit Stop in Devil´s Diner. Ein Restaurant im amerikanischen Look mit wirklich guten Essen, zu einem ertäglichen Preis-Leistungs-Verhältnis, direkt mit Blick auf die Rennstrecke.

Übernachten werden wir heute Nacht bei Freunden in der Eifel. Hier dürfen wir zwischen alten Apfelbäumen mit Blick auf den Vulkan parken. Nach sehr sehr guten Essen im heimischen Landgasthof Pfahl   lassen wir den Abend bei selbst gebrannten Calvados und Kräuterlikör auf der Terrasse ausklingen.

Mehr lesen könnt Ihr hier:

Kurztrip in die Eifel – Wilder Weg und Wilder Kermeter

Kurztrip in die Eifel – Monschau und Umgebung

 

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén