Kategorie: England 2018

England 2018 – Tag 1 – Dover Castle

 

Die weißen Felsen von Dover

Ich kann es jedes Mal kaum erwarten, bis die Felsen in Sichtweite kommen. Dieses Mal liegt ein leichter Dunst über dem Meer und die Felsen sehen aus wie weich gezeichnet.

Die weißen Felsen von Dover

Das Einchecken geht schnell wie immer und flux hat man sich auch an das Linksfahren gewöhnt. Wir haben knapp 9:15 Uhr. Somit starten wir direkt zu unserem ersten Ziel und stehen vor den Toren von Dover Castle, noch bevor dieses die Zugbrücke heruter lässt.

Dover Castle

Für England haben wir dieses Jahr eine Kurzmitgliedschaft bei einem der Denkmalschutzorganisationen von Deutschland aus beantragt. Dover Castle ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten, welche unter der liebevollen Leitung von English Heritage stehen. Durch die Kurzmitgliedschaft kann man viele der Kulturschätze kostengünstig besichtigen.

Dover Castle

Nachdem wir einen wunderbaren Stellplatz auf der Rückseite eines Gebäudes zugewiesen bekommen haben (mit Blick auf das Meer) und unser erstes Frühstück genießen konnten, lösen wir den Voucher ein und gehen auf Entdeckungstour.

Im Schatten von Dover Castle

Frühstück mit Aussicht

Das Castle ist super schön instand gesetzt und es gibt viele Dinge für die ganze Familie zu erkunden. Der Heritage berücksichtigt hier insbesondere die kleinen Besucher und stellt Geschichte einfach und plastisch da. Schnell versinken wir in die Welt von Rittern und Burgfrauen. Von Eroberungszügen, Zweckehen und der Welt im vor- und mittelalterlichen England.

Wir übernehmen dann ab heute die Regierungsgeschäfte liebe Queen.

Wir tauchen ab in geheime Verteidigungsgänge und schauen uns darüber hinaus auch den Leuchtturm aus dem Jahre 0 an, welcher durch die Römer erbaut wurde. Nebenan steht eine kleine feine Kirche mit tollen und farbenprächtigen Mosaiken.

Weiter unten kann man die Verteidigungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg begehen. Von hier aus wurden alle Operationen gegen die Deutschen Angriffe geplant und durchgeführt. Noch heute werden die Gänge militärisch genutzt und nur drei Meter hinter den weißen Klippen von Dover verbirgt sich ein Atombunker. Wer sich für Militärgeschichte interessiert, hat hier sicherlich interessante Einblicke. Wir finden die Inszenierungen auf der Burg weitaus spannender.

Übernachten mit BRIT STOPS

Nach einem vollen Tag auf dem Castle sind wir ziemlich geschafft und fahren daher ca. 250 km weiter in Richtung Salisbury. Hier haben wir über Brit Stops einen Übernachtungsplatz ausfindig gemacht, welcher uns ziemlich nah an unser morgiges Tagesziel Stonehenge bringt.
Brit Stops ist ein Art „Stellplatzführer“. Hier bieten Landwirte und Pubs dem reisefreudigen Publikum die Möglichkeit eines kostenlosen Stellplatzes für je eine Nacht an. Dafür konsumiert der Gast netter Weise etwas und kurbelt das Geschäft an. Hier trifft man in der Regel das echte England und begegnet den urigsten Gestalten. Darüber hinaus kann man die Vielfalt der britishen Braukunst bewundern, welche keine Grenzen kennt.

Die Bedienung ist ein wenig sehr träge und so recht wollen die hier keinen Umsatz machen. Der Burger ist aber recht lecker und der Stellplatz auf der Wiese ist super ruhig und als Ausgangspunkt für den morgigen Tag einfach perfekt. Bis Stonehenge sind es nur wenige Meilen.

…. und morgen gehts dann früh los in Richtung Stonehenge.

Wenn Ihr mehr über unsere Reiseziele wissen wollt, dann könnt Ihr in der Übersicht nachschauen und Euch direkt an Euren Zielort klicken.

England 2018 – Dartmoor-Cornwall-Devon

England wir kommen!

Endlich ist es so weit – Lotti ist durch den TÜV, gepackt und startklar und irgendwann sitzt auch die Familie im Wagen. Wir starten von der Mitte Deutschlands und legen die Strecke von 600 km bis zur Fähre an einem Stück zurück. Dünkirchen (F) bietet die Möglichkeit der Übernachtung im Infobereich. Somit können wir am nächsten Morgen ganz früh übersetzen und haben noch einen ganzen Tag voller Abenteuer vor uns.

Die Reiseplanung

Wie immer haben wir nur eine ungefähre Idee, was wir alles sehen wollen und lassen uns auch gerne mal überraschen. Letzten Endes haben wir einige Ziele verworfen, weil entweder die Zeit zu knapp war oder das Wetter zu gut oder man einfach nicht jeden alten Stein gesehen haben kann, welcher vermeintlich magische Wirkung hat (das Leben ungemein verlängert oder die Fruchtbarkeit steigert).

  • Dover Castle
  • Stonehenge
  • Diverse KfZ-Werkstätten in Salisbury
  • Dartmoor – Princetown Prison
  • Tintagel
  • Küstenpfad nach Boscastle
  • Minion and the Hurlers
  • Bodwin Moor und das Jamaica In
  • Mousehole
  • Lands End – Küstenpfad von Sennen Cove über Lands End und zurück
  • Eden Project
  • The Lizard – Kynance Cove
  •  Jurasic Coast – Chesil Beach Weymouth
  • Jurasic Coast – the Fleet
  • Durdle Door
  • Dover

Die Rundreise ist geprägt von vielen landschaftlichen Eindrücken und vielen Wanderungen. Am Tag sind wir mindestens 6 km gelaufen. Natürlich geht es in England immer bergauf. Begeitet wurden wir von Sonne, Sonne und Temperaturen weit über 25 Grad. Wie auch in 2016 haben wir keine Idee, wie man England und Regen in einem Atemzug erwähnen kann. Wir hatten viel Spaß und haben auf unserer Reise überwiegend viele nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Besonders schätzen wir an den Engländen die Gelassenheit, welche sie immer wieder im Straßenverkehr und an Supermarktkassen zum Besten geben. Wer entschleunigen möchte, ist in Cornwall und dem Dartmoor bestens aufgehoben.

Reisevorbereitung England – Sightseeing Pässe die sich lohnen

Sightseeing Pässe als Basis für die Urlaubsplanung

Wer in England nicht nur die bekannte Sehenswürdigkeiten ansteuern möchte, ist gut beraten sich bei Visit Britain  die Sightseeing-Pässe anzuschauen.

Die bekanntesten sind die Kurzmitgliedschaften bei National Trust und English Heritage. Das sind quasie die beiden Denkmalschutzverbände in England und vergleichbar mit unserem deutschen Denkmalschutz. Beide Verbände haben eine Liste erstellt, welche Sehenswürdigkeiten sie verwalten. Somit kann man entlang seiner Reiseroute immer wieder das eine oder andere nette Kleinod besichtigen (oft irgendwelche alten Steine und Formationen oder kleine nette Bauwerke), welche zum Teil Eintrittsfrei sind.

Mit Sightseeing-Pässen sparen

Wer mit Familie unterwegs ist und die großen Sehenswüdigkeiten auf der Reiseroute stehen hat, sollte sich ausrechnen, ob er nicht sogar einen der Pässe kauft. Immerhin kosten Sehenswürdigkeiten wir Dover Castel, Tintagel oder Stonehenge zwischen 35 und 70 Euro für zwei Erwachsene mit Kind. Die Sightseeing-Pässe sind jedoch schon für 70 Euro für eine Familie zu haben. Somit rechnen sich diese relativ schnell.

Vergleichen und dann planen

Die beiden Pässe decken zum Teil die gleichen großen Sehenswürdigkeiten ab, doch dann unterscheiden sie sich relaiv schnell. Die einen legen Wert auf Gärten, während die anderen sich scheinbar mehr auf alte Siedlungen und Steine in der Landschaft sowie Schlösser und Burgen spezialisiert haben. Beide Anbieter haben Karten und Listen mit allen Sehenswürdigkeiten, so dass man hier schon vorab schauen kann, was man sehen möchte. Die Sehenswürdigkeiten sind alle im Internet dokumentiert. Je nachdem wie viel Zeit man hat, lohnen sich ggf. auch beide Pässe.

Und noch mehr Pässe

Neben den Sightseeing-Pässen gibt es natürlich auch einen Gourmet-Passs, London-Pass, drei-Schlösser-Pass, Schottland-Pass, Musical-Pass…….

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Planen Eures Urlaubs! Wenn Euch die Seite gefällt, dann hinterlasst einen Kommentar.

Weitere Reiseberichte und Tipps zum Urlaub erhaltet Ihr hier auf dieser Seite.

Eure Alexandra

Reiseplanung 2018 – Cornwall erleben

Bis ans Ende der Welt

Bereits in 2016 waren wir der zauberhaften Küste im Süden Englands gefolgt, mussten dann aber leider bei Plymouth mangels Urlaub umkehren und den Heimweg antreten.

In diesem Jahr soll es also weiter in den Westen gehen. Diesen Sonntag hat die Familie getagt und jeder hat seine Wunschziele raus gesucht (die es noch ein wenig zu verfeinern gilt – aber so ungefähr passt unser Urlaub zu der geplanten Runde).

Auf dem Hinweg statten wir Stonehenge und dem Dartmoor (oh wie ich es liebe) einen kleinen Besuch ab und starten dann im Norden Cornwalls mit dem Bodmin Moor. Von hier aus gehts dann  über Tintagel die Küste runter in den sonnigen Süden.

Das Ende der Welt darf natürlich nicht fehlen. Genauso wenig wie Lizard Point und das Eden Projekt. Immerhin ist unser 10jähriger Sohn mit dabei und den kann ich bestimmt für einen Garten in XXL begeistern, wenn er erfährt, dass hier „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“ gedreht wurde.

und zurück – immer rechts das Meer

Zurück gehts dann immer entlang der Küste.

Zeltplätze haben wir in diesem Jahr nur drei Stück ausgesucht. Wie auch bei unserem letzten Besuch werden wir an der Jurassic Coast einen Zwischenstopp einlegen. Tintagel hat einen sehr schönen Platz und auch an Lands End werden wir wohl zwei oder drei Tage stehen und von hier aus unsere Wanderungen und Erkundungstouren starten.

Dazwischen lassen wir uns treiben und schauen einfach mal, was wir alles so entdecken werden. Ich bin sicher, dass wir wie in jedem Urlaub hinterher nur einen Bruchteil der Dinge sehen werde, die auf unserer Liste stehen. Dafür aber die anderen Dinge um so mehr genießen und gegen die üblichten Touri-Attraktionen eintauschen werden.

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