Kategorie: Kulinarisches

Erste Erfahrungen mit dem Dutch Oven

Wir haben uns 2016 dieses Set  gekauft, weil die Familie in diesem Sommer zelten wollte und ich wackelige Gas- und Benzinkocher nicht leiden kann und das Blechgeschirr erst recht nicht. Als eingefleischter Pfadfinder musste also was ordentliches her. Die Entscheidung fiel auf das Set bestehend aus einem Dutch Oven, einem kleinen Topf, der Pfanne und dem Grillrost aus dem Hause TecTake. Geliefert wird das ganze in einer Holzkiste nebst Zubehör.

 

Bild von TecTake


Vorneweg – das Set nebst Zubehör ist auf Grund des Gewichts nur bedingt für mobile Aktivitäten geeignet – will heißen wer wandern, radwandern oder mit dem Motorrad fahren möchte ist hiermit falsch beraten. Wir packen die Kiste mit dem kompletten Kram in den PKW und sind mehrere Tage am Stück an festen Plätzen.

Ohne Einbrennen geht es nicht

Das Set haben wir also gut eingebrannt (Kokosfett wie z.B. Palmin dünn auf die Innen- und Außenseite reiben, Backofen bei 200 Grad so lange bis es nicht mehr qualmt – alternativ geht das wunderbar draußen im Kugelgrill, dann stinkt das Haus nicht 2 Tage lang nach dem Fett). Nach dem Einbrennen gab es keine Abfärbungen von Fett etc. ACHTUNG: Den Topf ausschließlich mit Wasser (kein Spülmittel verwenden) und einem weichen Schwamm reinigen. Nicht schrubben!!! das zerstört die Patina und somit die Antihaftbeschichtung. Keine Angst vor Keimen – bei 180 Grad und mehr haben die keine Chance 😉 Angebranntes lässt sich durch Einweichen und erhitzen normaler Weise lösen. Wenn alles nichts hilft dann doch schrubben, dann aber das Einbrennen wiederholen.

Der erste Testlauf


Nach dem Einbrennen stand natürlich der Testlauf auf dem Programm. Ein Brot sollte es sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das erste Brot mit dem Dutch Oven

Für den Preis ist das Material in Ordnung. Der Deckel lässt sich (vermutlich, weil er noch zu rau ist) nicht ohne weiteres vom Topf heben – Bei unserem Topf muss man noch mit einem Messer erst den Deckel leicht anhebeln, bevor er sich dann aber problemlos mit dem Haken herunter nehmen lässt. (Ergänzung: Mit zunehmender Nutzung und Patina wird das Abhebeln einfacher)

Wir haben die Briketts unter das Abstellgitter gelegt, den Topf auf das Gitter und dann die restlichen Briketts auf den Deckel drauf. Eine stabile Konstruktion. Auch der Topf lässt sich am Henkel mit dem Haken hoch heben. Der Topf hängt gerade, so dass man ihn auch mit einem Dreibein sicherlich gut über ein Feuer hängen kann.

Alles in allem eine tolle Sache – mit einem Kamin lassen sich die Briketts in nur 10 Minuten vorheizen – danach kann man auf kleinsten Raum backen/kochen/braten ohne ein großes Feuer zu entfachen. Einzige Voraussetzung ist eine feuerfeste Stellfläche – 2 Betonfliesen sind da ausreichend (eine zum drauf koche und eine zum abstellen des Topfes). Es wird außerdem benötigt: mindestens ein feuerfester Handschuh (wir haben den Lederhandschuh von unserem Kamin genommen) sowie eine längere Grillzange aus Metall zum Verteilen der Briketts.

Auch nach über Zwei Jahren Nutzung würde ich das Set mit diesem Dutch Oven  wieder kaufen. Eine gute Alternative, wenn man diesen nicht täglich nutzt und noch nicht unter die Kochprofis gegange ist. Da möchte ich nicht ausschließen, dass die großen Marken ggf. die Wärme anders verteilen.

Small british Tea-Time with Scones

Scones – einfach einmalig lecker!

Wer durch England reist, kommt einfach nicht an ihr vorbei – der kleinen Tea-Time. Hierbei haben die englischen Cafes so ihren ganz eigenen Charme. Mit liebevoll zusammen gewürfelten Inventar im Shabby-Look bieten sie wenige Plätze auf kleinstem Raum. Oft im Erdgeschoss eines kleinen Wohnhauses oder im Gärtchen. Die fleißigen Bäcker stellen ihre Leckereien in schönen Vorratsgläsern und auf Glasplatten aus. Meistens umgeben von Blumen, Wimpelketten und geblümten Tischdecken. Die fast improvisierten liebevoll geführten Cafes findet man oft verborgen in den kleinen Nebengassen, in Parkanlagen aber auch der eine oder andere Golfplatz bietet hier  selbst gemachte Köstlichkeiten an.


Der Renner unter den Tee-Gedecken ist und bleiben wohl die Scones mit clotted Cream und Marmelade. Scones sind eine Art Rosinenbrötchen, welche mit einem sehr fettigen Rahm und Marmelade angeboten werden. Clotted Cream gibt es leider in Deutschland nicht zu kaufen, jedoch finden wir, dass Mascarpone auch hervorragend passt.

Hier nun mein Rezept, welches ich übrigens in meinem Kinderkochbuch gefunden habe. Ziemlich simpel, aber einfach gut.

Zutaten für 8 Scones

1 Päckchen 20% Quark a 250g
2-3 Eßlöffel Zucker
6 Eßlöffel neutrales Öl
6 Eßlöffel Milch
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Rosinen
Sahne zum Bestreichen

Alle Zutaten mit einem Handrührgerät mischen. Den teig zum Schluß noch einmal mit der Hand zusammen kneten. Die Masse in 8 gleiche Stücke teilen. Runde Kugeln formen und diese auf ein Backblech setzen. Die Kugeln mit Sahne bestreichen und dann ca. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft goldgelb backen.

Scones auskühlen lassen und mit Mascapone und Erdbeermarmelade hübsch angerichtet servieren. Dazu eine Kanne schwarzen Tee mit Sahne und Kandis oder Zitrone.

Ich wünsche Euch eine zauberhafte Tea-Time!
Eure Alexandra

PS: Mehr Englandimpressionen gibt es demnächst in unserem Reisetagebuch .

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