Kategorie: Ausrüstung für das Outdoorleben

Kuschelig & warm in den Winter

Von Frostbeulen getestet….

Mit dem Kasten oder dem Zelt im Herbst unterwegs zu sein, stellt den Reisenden vor eine wesentliche Herausforderung: So wenig Material wie möglich mitzunehmen, da Gewicht und Platz Mangelware sind. Dabei muss das Mitgenommene maximal flexibel zu kombinieren sein. Ich habe mal zusammen gestellt, was uns in Funktion und Qualität überzeugt.

Dabei dürften sich jetzt insbesondere die Rubensdamen freuen – denn es gibt Hosen für Euch Mädels!!!!!

Weiterlesen

Ich packe meinen Rucksack – gut vorbereitet – sicher wandern

Outdooraktivitäten kommen immer mehr in Mode und viele Urlauber, welche im Alltag eher nicht aktiv in Wald, Moor und Bergen unterwegs sind versuchen sich auf einmal an populären Wanderrouten.
Auch, wenn Ziele wie der Preikestolen oder Kjerag in Norwegen beliebte und gut ausgeschilderte Routen sind, sie bleiben tückisch und Touristen vergessen nur zu gerne, dass die Natur hier das Sagen hat. Wer nicht vorbereitet ist, spielt mit seiner Gesundheit oder gar mit dem eigenen Leben und dem seiner Familie.
Jährlich finden mehrere Touristen den Weg nicht mehr nach Deutschland zurück, weil sie tödlich verunglücken. Die Berge (egal in welchem Land dieser Welt) und Moore sind kein Spielplatz. Hier herrscht die Natur und die ist nicht barmherzig.

Damit Eure Ausflüge egal unter welchen externen Bedingungen immer sicher sind und am Ende ein gelungenes Abenteuer, hier ein paar Aspekte, welche Ihr beachten solltet.

Ausrüstung

Wir sind keine Fanatiker, die immer das neueste Equipment mit sich führen – im Gegenteil, wir setzen auf bewährte Ausrüstung. Macht Euch bereits lange vor dem Urlaub mit der Euch erwartenden Umgebung vertraut und fragt erfahrene Outdoorfreaks, welche Ausrüstung entsprechend des Gebiets und des Wetters mitgeführt werden muss. Testet diese Ausrüstung vorher im Fachgeschäft und dann auf kleinen Touren. Im Notfall müsst ihr mit der Ausrüstung vertraut sein.

Weiterlesen

Packliste für den Kasten

Packliste für den Kasten

Obgleich wir schon Campingerfahrung mit dem Zelt haben, stellte sich auch bei uns die Frage, was eigentlich alles mit muss. Hier mal unsere Packliste für zwei Erwachsene und ein Kind. In der Regel ist der Wagen immer so gepackt. Wir laden jedes Mal lediglich Anziehsachen und frische Lebensmittel ein.

Rund ums Fahrzeug

Wasser

Strom

  • Adapter Kasten auf Stromleitung
  • Adapter Stromleitung auf Zapfsäule
  • langes Stromkabel
  • Adapter für 12 V Steckdose mit diversen Steckern für Handy, Tablet und Co
  • Netzteil für Laptop, wenn er denn dabei ist. Normal bleibt der zu Hause
  • Powerbank

Sicherheit

Kochen

Wir kochen auch gerne mal auf dem Lagerfeuer, weswegen wir gusseisernes Kochgeschirr mitnehmen. Besonders lieben wir unseren Dutch Oven, den wir aber nicht immer auf dem offenen Feuer z. B. auf dem Campingplatz betreiben dürfen. Somit müssen wir über die Brikett Variante ausweichen. Wer also nicht grillen möchte, tauscht den Dutch Oven und die gusseisernen Töpfe und Pfanenn gegen leichtes Kochgeschirr – wir bevorzugen Edelstahl. Es können dann auch der Kamin, Handschuhe und der Grill gestrichen werden. Ab der Position Wasserkessel geht´s  normal weiter.

Lebensmittel

Immer an Bord haben wir für spontane Fahrten und schnelles Brot backen:

  • Gewürze wie Salz, Pfeffer schwarz und weiß, Paprika, Kräutermischung, Zimt, italienische Mischung
  • Mehl
  • Zucker
  • Hefeersatz (mit dem Dutch Oven kann man z.B. Brot backen)
  • Backpulver
  • Vanillezucker & ein paar Aromen
  • Müsli (ein ordentliches, was satt macht – nicht so ne Zuckermischung)
  • Honig
  • Tee
  • Kaffee
  • H-Milch
  • Saft
  • Sprudelwasser
  • Kakaopulver
  • Öl zum braten und ein gutes für Salat
  • Essig
  • Ketchup
  • Nudeln, Reis
  • Tomaten passiert
  • Pesto
  • Dose Thunfisch
  • Cracker
  • Nüsse
  • Dauerwurst / Salami
  • Popcorn

Schlafen

Draußen sitzen

  • Picknickdecke isoliert gegen Wasser * möglichst klein und leicht, damit man sie auch beim Wandern mitnehmen kann
  • Klappsessel 3 Stück ganz kleine, da man die auch mal mitnehmen kann, wenn man auf den Beginn eines Feuerwerks wartet oder z.B.  den Kasten gegen ein Zweirad eintauscht.
  • Rolltisch 1 Stück (muss im Zweifel auch auf das Motorrad passen)
  • Anti-Mücken-Kerze
  • Anti-Brum oder Insektenschutz vom DM

Sonstiger Kleinkram

  • 2 Zeltheringe / Sandheringe zum Abspannen der Markise
  • Gummihammer oder manchmal geht auch der Spaten je nach Modell
  • 12 Meter stabiles Seil z. B. zum Abspannen der Markise
  • dünnes Seil als Wäscheleine
  • Wäscheklammern
  • Universal Outdoor Klebeband
  • Nähset
  • Waschmittel
  • Stoffbeutel zum Einkaufen oder für den Campingplatz
  • Kehrblech und Handfeger
  • Adapter für Gasflaschen
  • Klapphocker Höhe 40 cm * (damit man besser ins Hochbett kommt, wahlweise auch zum Beine hoch legen oder als Tisch nutzbar, wenn man keine Lust hat den Rolltisch aufzubauen)

Outdoor erleben und bewegen

  • Geeignetes Kartenmaterial
  • Tagesrucksack
  • Siggflaschen 3 Stück a 1 l
  • Taschenlampen, Trillerpfeife (im Moor nötig)
  • Aquaschuhe aus Neopren schützen die Füße an steinigen Stränden und in unbekannten Bächen und Flüssen vor Schnitten und komischen Tieren
  • 1,5 l Kunststoffbox mit Klickverschluß für Obst und Co, damit das beim Wandern nicht zerdötscht. Außerdem sammelt man mit Kind immer irgend einen Kram ein, den man nicht lose im Rucksack haben möchte.
  • Blasenpflaster
  • Kleinen Pack Erste-Hilfe mit Pflastern, Stützverband, Kompresse, Zeckenzange, Pinzette
  • Power Nahrung für den Notfall – Nussmischung, Energieriegel
  • Badesachen
  • Funktionshandtücher 3 Stück für den Strand (da bleibt kein Sand drin hängen und die trocknen schneller)
  • Sonnencreme
  • Regenschirme
  • Flipflops / Crogs für den Campingplatz, Dusche und Co

Kleidung nach Wetterlage. Immer mit dabei sind unsere geliebten Hosen aus dem Hause Maier Sports. Da ich ein wenig größer und kräftiger bin, ist das einer der wenigen Anbieter, der hier passende funktionale, langlebige Kleidung liefert. Meine Lieblingshosen sind die Lulaka * zum hoch rollen und die Arolla*  zum zippen. Mit entsprechender Unterwäsche haben mich die Hosen bisher in jede Klimaregion begleitet. Herr Mann hat ebenfalls zwei Hosen aus dem Haus Maier Sports. Herr Sohn < 1,60 hat derzeit noch eine Treckinghose aus dem Hause Jakoo mit Kevlar Besatz an den Knien – ebenfalls zum abzippen. Mit dabei sind bei den langen Urlauben auch ordentliche hohe Wanderschuhe aus dem Hause Meindl, Berghaus, Lowa oder Scarpa sowie Halbschuhe von Brütting. Die Sandalen sind bei uns aus dem Hause Keen mit Zehenschutz. Hier nutzen wir gerne die wasserfesten Schuhe.

Badezimmer

  • Handtuch und  Duschtücher für die Körperhygiene (zusätzlich zu den Mikrofaserhandtüchern für den Strand und Co)
  • Waschlappen
  • Zahnbürsten + Zahncreme + Becher
  • Haarbürsten
  • Nagelset
  • Duschzeug
  • Haargel
  • Damenhygiene
  • Taschentücher
  • WC-Papier (ganz normales aus dem Handel)
  • Hand-Seife
  • Fön (im Notfall auch fürs enteisen nutzbar)

Reiseapotheke

Hier sind wir durch unsere Saharatour recht gut ausgestattet und packen die Sachen gerade bei langen Reisen einfach ein. Es gibt nichts blöderes, als wenn man für Hustensaft in z.B. Österreich ein Rezept von einem Arzt besorgen muss. Die schwarz geschriebenen Dinge sind immer mit an Bord. Die farbig markierten nur bei längeren Reisen.

  • Hygienespray / Desinfektionsspray
  • Pinzette
  • Zeckenzange
  • Pflaster
  • Blasenpflaster
  • Kompresse
  • Verband / Tape
  • Kühlakku
  • Wundspray
  • Antibiotika
  • Augentropfen mit Antibiotika
  • Spülmittel für Augen
  • Schmerzmittel
  • Fieber senkende Mittel
  • Hustensaft
  • Cortisoncreme Dermatop gegen Stiche, Ausschlag, Sonnenallergie
  • Antihystamin bei allergischen Reaktionen
  • Creme / Tabletten gegen Pilze – die Frauen wissen wovon ich rede
  • Smecta Heilerde gegen Erbrechen und Übelkeit haben wir in Marokko sehr zu schätzen gelernt. Geeignet auch für Babys!!! Gibt es in Deutschland nur in der Onlineapotheke zu kaufen.
  • Mittel gegen Durchfall
  • Elektrolyte
  • Einwegspritzen und Nadeln

Was man sonst noch so braucht

  • Spielesammlung & Kartenspiel – Bei uns sind UNO und Kniffel der Dauerrenner.
  • Federball
  • Frisbee
  • Ball
  • Reiseführer
  • Tagebuch
  • Stifte, Bleistift, Radiergummi, Spitzer
  • Bücher
  • Musik auf CD, Stick
  • Stellplatz App
  • Stellplatzführer wie BritStops oder Landvergnügen
  • Navigationssystem und Straßenkarten, Wanderkarten, Tideplan
  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Reisedaten und Ausweise, Tickets auf Cloude gesichert

Winterpaket

Für den Winter haben wir ein wenig nachgerüstet.

Da das Winterzubehör ein wenig Gewicht hat, haben wir alle Stühle und Tische raus geräumt und auch der Dutch Oven wird wohl gegen einen leichteren Topf weichen müssen.

Ich hoffe Ihr konnten noch ein paar Ideen mit nehmen. Ich freue mich natürlich immer über Eure Kommentare.

Wer noch ein paar Anregungen benötigt, was er beim Kauf des Kastens für die Familie beachten sollte erfährt im Beitrag von Katja noch einiges über Ausstattung und Zubehör. Ein Kasten für die Familie unterliegt anderen Anforderungen, als ein Fahrzeug, welches nur von zwei erwachsenen Personen genutzt wird.

Die Links zu den Produkten die wir verwenden sind Affiliate Links. Die Nutzung dieser Links ist für Euch mit keinem Nachteil verbunden. Mehr zu diesen Links könnt ihr hier lesen.

 

 

 

Pacsafe – Anti-Theft für mehr Sicherheit auf Reisen

Mobiler Diebstahlschutz für die Reise

Zum Wochenende zieht bei uns der mobile Diebstahlschutz von Pacsafe * ein. Voraus gingen die Überlegungen, wie man wohl seinen Laptop sichern könnte, wenn wir unsere Lotti mal beruflich nutzen und nicht immer in der Lage sind die technischen Geräte mit uns zu führen.

Die meisten Tressore, welche es für Reisemobile gibt, passen nicht in unseren Kasten oder sind zu klein oder lassen sich nur umständlich öffnen. Nach einigen Stöbern sind wir dann auf die Produkte von Pacsafe * gestoßen.

Die Umhängetasche soll es sein

Relativ schnell entscheiden wir uns für die Umhängetasche im stylischen türkis.* Sie hat für uns gleich mehrere Vorteile. Sie ist groß genug, um unser mobiles Büro zu fassen. Zudem kann man auch mal Strandsachen etc. hinein packen und die Tasche einfach mit zum Strand nehmen und dort anbinden. Somit erfüllt sie gleich an mehreren Orten eine Funktion.

Die Tasche enthält ein Netz aus Metall. Hierdurch ist diese Version recht sperrig und lässt sich nicht zusammen legen. Also nichts, um in der Reisetasche oder im Kasten Platz zu sparen. Wir haben für sie ein geeignetes Eckchen, weswegen das für uns ok ist. Auf Grund der Konstruktion ist sie natürlich auch kein Leichtgewicht. Für Wanderungen etc. wohl eher nicht geeignet. Durch den Henkel und den Umhängegurt kann man sie aber gut vom Parkplatz bis zum Schwimmbad oder den Strand tragen.

Nur das Schloß ist ein Schwachpunkt

Die Tasche macht einen solide verarbeiteten Eindruck. In den Kritiken zu der Tasche wurde einhellig das mitgelieferte Schloß bemängelt. Wir haben gleich ein stärkeres Schloß von einem vertrauensvollen Hersteller mit geordert. Mit diesem lässt sich jetzt die Tasche sicher und vollständig verschließen.

Fazit zur Pacsafe Tasche

Ein cooler Reisebegleiter zu einem fairen Preis. Es wurde mit praktischen Details an alle Nutzungsarten gedacht. Wenn man die Tasche zum Shoppen mitnimmt, lässt sich das Stahlseil an einer Öse befestigen und auch das Schloß kann an einer extra Öse befestigt werden.

Zum häufigen kompletten öffnen und schließen ist die Tasche nicht gedacht. Durch das Drahtseil und das Netz ist sie ein wenig sperrig in der Handhabung und zum vollständigen Verschließen muss jedes Mal die Perle auf dem Stahlseil komplett durch gefädelt werden. Zum Anbinden im Restaurant jedoch perfekt. Aber das sitzt man ja dann auch eine ganze Weile.

Die Tasche hält Gelegenheitsdiebe auf jeden Fall auf. Kleinere Gegenstände in Größe der Maschenweite können natürlich entnommen werden, wenn der Bezug zerschnitten wird – aber selbst das dürfte bereits zu lange dauern. In der Regel wird ja auch im Kasten einfach nur gegriffen, was man auf die Schnelle mitnehmen kann.

Wir haben die Anti-Theft Travel Bags *hier reduziert für rund 70 Euro erhalten. Wir würden uns freuen, wenn ihr dem Link folgt. Somit bekommen wir eine kleine Provision gut geschrieben, über welche wir unseren Blog finanzieren. Für Euch entsteht kein finanzieller Mehraufwand.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Anti-theft bag von Pacsafe!*

Eure Alexandra

 

Tipps für mollig warme Nächte

Mollig warm auch bei Minusgraden

Wer mit Kindern in der Natur unterwegs ist, kommt nicht umhin, einen guten Schlafsack zu kaufen, welcher im Zweifel lieber etwas wärmer sein darf. Da wir gerne draußen schlafen und Sterne schauen und es natürlich auch auf diversen Expeditionen im Zelt schon einmal etwas kühler werden kann, war für uns klar, dass ein Schlafsack her muss, der auch Minusgraden stand hält.

Nach langem Suchen haben wir ihn gefunden. Den Lieblingsschlafsack unseres Sohnes, den er nicht mehr her geben möchte.

HUSKY KIDS MAGIC, Kinderschlafsack, der mitwächst -12°C red, größenverstellbar *

Doch ein warmer Schlafsack alleine sorgt nicht für warme Nächte. Hier ein paar Tipps, wie Ihr gut durch die kälteste Nacht kommt.

Den Lagerplatz vorbereiten

Im Winter ist es besonders wichtig den Schafplatz gut vorzubereiten. Neben einer guten Isomatte (keine Luftmatratze – die hält keine Bodenkälte ab) kann es sinnvoll sein zur weiteren Isolation ein Unterbett aus trockenen Blättern zu bauen. Diese bilden eine zusätzliche Luftschicht und können ein wenig isolieren. Als Isomatte haben sich in den letzten Jahren selbstaufblasende Matten am Markt durchgesetzt. Ich bin kein Fan von diesen Matten, da sie gerade im Outdoorbereich schnell Löcher bekommen, die Luft verlieren und dann keinerlei Schlafkomfort mehr vorhanden ist. Für Outdoorabenteuer nehme ich seit Jahrzehnten meine rollbare Isomatte aus dem Hause Therm a Rest * mit. Auch als schwerer Mensch liege ich auf der Therm a Rest Ridgerest  * ausgesprochen weich. Wer sich eine solche Matte zulegen will, muss auf die unterschiedlichen Dicken und Isolierungen achten. Diese reichen von Sommer- bis Wintergeeignet. Die Investition in die wärmere Isomatte ist auf jeden Fall ein lohnendes Invest.

Vor Feuchtigkeit schützen

Gerade im Herbst oder auch bei romantischen Schlafplätzen am See oder Meer ist Feuchtigkeit ein Thema. Diese kondensiert häufig am Schlafsack, so dass dieser unnötig nass wird und somit Wärmeleistung einbüßen kann. Selbst im Zelt ist man manchmal nicht vor der feuchten Luft geschützt. Daher nehme ich gerne eine Kothenplane, eine Wolldecke oder eine Erste-Hilfe-Decke mit, um diese über den Schlafsack zu legen. Gerade die Erste-Hilfe-Decken sorgen für eine zusätzliche Isolation und schützen auch vor Wind.

Sonne speichern

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, und es tagsüber noch schön warm ist, dann legt den Schlafsack in die Sonne, damit er trocknen und sich aufwärmen kann. Schließt ihn dann zu und legt ihn klein zusammen, damit sich die Wärme gut hält und die kühle, feuchte Nachtluft nicht hinein kann. Faltet den Schlafsack erst unmittelbar vor dem Schlafen auseinander und krabbelt schnell hinein.

Den Körper auf trab bringen

Der Schlafsack kann alleine nicht wärmen, sondern nur die Wärme speichern, welche der Schläfer abgibt. Daher solltet Ihr vor dem Schlafen noch einmal ein – zwei Runden um den Schlafplatz rennen, damit der Körper schön warm ist. Insbesondere Hände und Füße sollten noch einmal gut durchblutet werden.

unbedingt die Wäsche wechseln

Die Unterwäsche (Hemd, Hose, Socken) nehmen tagsüber unsere Körperfeuchtigkeit auf. Nachts führt die Feuchtigkeit (auch, wenn sie von uns nicht wahr genommen wird) dazu, dass der Körper auskühlt. Daher ist es wichtig (auch, wenn es super hart ist bei -10 Grad) vor dem Schlafen die Unterwäsche gegen einen frischen, trockenen Satz zu wechseln.

Die gute alte Schlafmütze

Oft belächelt, aber bei kälteren Temperaturen unerlässlich. Der größte Teil der Wärme geht tatsächlich über den Kopf weg. Daher ist es eine gute Idee nachts eine leichte Mütze anzuziehen.

Trinkflasche = Wärmflasche

Wer oft über kalte Füße klagt kann z. B. seine Trinkflasche abends noch einmal mit heißen Tee auffüllen und sie unten in den Schlafsack packen. Ich habe eine SIGG-Flasche mit Schaumstoffhülle – so ist die Flasche nicht zu hart und man kann sich nicht verbrennen.
ACHTUNG: Niemals nie Handwärmer auf Basis von Benzin oder Brennstäben zum Wärmen in den Schlafsack nehmen. Der Schlafsack wird in der Regel nicht abbrenne, es besteht jedoch sehr große Gefahr des Erstickens durch Einatmen von Kohlenmonoxid.

Ein perfekter Start in den Tag

Ich bin eine echte Frostbeule. Bis hierher habe ich die Nacht in der Regel überstanden – aber das aufstehen, am nächsten Morgen… um so schlimmer, wenn auch noch der Drachenatem zu sehen ist. Brrrrrr. Aber wer vorsorgt hat es leichter – die Unterwäsche haben wir ja bereits am Abend ersetzt, somit muss nur die Tageswäsche angewärmt sein. Ich packe mir in der Regel ein T-Shirt und die zweite Schicht in den Schlafsack hinein. So sind diese morgens auch schön warm.

Ich hoffe, dass Ihr wieder ein paar Ideen mitnehmen konntet und würde mich natürlich freuen, wenn Ihr meine Seite teilt und mir Eure Erfahrungen mitteilt.

Vielleicht könnten Euch auch folgende Artikel interessieren:
Tipps für den richtigen Kinderschlafsack

 

Tipps für den richtigen Kinder – Schlafsack

Wer die Wahl hat – hat die Qual

Wenn man nicht gerade zu den alten Hasen in der Outdoorwelt gehört, ist die Wahl des richtigen Schlafsacks gar nicht mal so einfach.  Vorne weg – wir reden hier von richtigen Schlafsäcken, welche Outdoor geeignet sind. Nicht von diesen besseren Bettdecken im bunten Kinder-Design.  Diese sind besten Falls für die Übernachtung im beheizten Wohnzimmer oder eine Nacht im Garten im Hochsommer geeignet – nicht aber für das Leben und Schlafen im Outdoorbereich – erst recht nicht im Frühling, Herbst oder gar Winter.
Daher hier unsere Tipps basierend auf unseren Erfahrungen aus über 12 Jahren Pfadfinderarbeit und dem Outdoorleben mit unserem Sohn für echte Kerle und wilde Mädels.

Die Materialschlacht

Für Kinder gibt es eigentlich nur ein Material und das ist die Kunstfaser. Die Begründung ist recht einfach. Kunstfaser hat selbst im feuchten Zustand noch die Angewohnheit zu wärmen. Da Kinder leider gerne an nasse Zeltwände kommen, bei Regen auch mal vergessen, dass sich Kuhlen im Erdboden mit Wasser füllen oder vergessen an nebeligen Tagen eine Decke über bzw. unter den Schlafsack zu legen, ist die Kunstfaser einfach der sicherste Weg warm zu bleiben.
Daneben lässt sich die Kunstfaser problemloser wasche, wenn mal das eine oder andere Malheuer passiert. Schnell ist die Limo im Zelt umgekippt, ein Hund das Zelt mit der Toilette verwechselt und nicht allzu selten finden leider auch die lieben Kleinen nicht immer rechtzeitig in der fremdem Umgebung das WC. Eine Wäsche macht da der Schlafsack ohne größere Einschränkungen und ohne Spezialwaschmittel mit. Er klumpt nicht zusammen. Der Wärmeverlust nach einer Wäsche ist nicht so groß wie bei Daunen. Zudem sind die Kunstfasern einfach günstiger, wenn es in die Minusgrade geht.
Der Nachteil bei dem Material liegt auf der Hand – es ist schwerer und das Packmaß ist größer. Da man mit Kindern zwischen 5 und 12 Jahren eher selten mit seinem ganzen Hab und Gut wandert, dürftem diese Eigenschaften aber eine untergeordnete Rolle spielen.

Die richtige Größe

Eltern kaufen ja gerne auf Zuwachs – ein fataler Fehler, wenn es um Schlafcomfort geht. Ein Schlafsack sollte nicht zu lang und nicht zu weit sein. Zu viel Volumen bedeutet, dass die Luft im Schlafsack aufwändig mitgewärmt werden muss.
Somit sollte der Schlafsack im Fußbereich maximal 10-15 cm länger sein als das Kind. Auch der Schulterbereich sollte nicht zu weit bemessen sein. Viel Luft bedeutet auch hier wieder viel Wärmeverlust. Der Schlafsack liegt nicht an. Zudem verrutschen die Kinder und verschwinden dann komplett im Schlafsack. Gerade kleinere Kinder überhitzen dann sehr und ich habe als Mutter immer das ungute Gefühl, dass das Kind ersticken könnte. (was vermutlich nicht passiert)
Also – das Gesicht sollte draußen bleiben. Zu eng darf das ganze auch nicht anliegen. Das Kuscheltier muss noch mit rein und ein wenig Bewegungsfreiheit ist auch nicht ganz schlecht. Wir haben hier auf einen mitwachsenden Schlafsack von HUSKY gesetzt, mit dem wir bis heute sehr zufrieden sind und der nach unserem Kenntnisstand der einzige Kinderschlafsack für diesen Temperaturbereich ist.
Das Fußteil, welches der Verlängerung dient kann zusätzlich in den Schlafsack eingebracht werden. Das verringert das Volumen im Fußbereich und sorgt für kuschelg warme Füße.

Mittlerweile gibt es den Schlafsack in 3 schönen Farben. Mit einem Klick auf das jeweilige Bild, landet Ihr direkt auf dem Produkt im Shop.

Die Bilder sind vom Hersteller.

Die Kapuze – unverzichtbar im Herbst

Ein Schlafsack sollte eine Kapuze besitzen, welche sich gerade in den kälteren Jahreszeiten zuziehen, jedoch das Gesicht des Kindes frei lässt. Über den Kopf verliert der schlafende Mensch die meiste Wärme, weswegen es auch alles andere als lächerlich ist, mit einer leichten Mütze bekleidet ins Bett zu gehen. Auch bei Wind sorgt die Kapuze des Schlafsacks dafür, dass der Rücken und der Nacken warm bleibt und kein Luftzug die wichtige Wärme klaut. Zudem fand ich es ab und an ganz angenehm, wenn man alles dicht machen konnte, nicht wissend welches Krabbeltier noch so den Lagerplatz mit mir teilt.

Wäremkragen und Wärmeleiste

Damit es recht kuschelig wird und bleibt, ist ein dicker Wärmekragen und eine dicke Wulst, welche den Reisverschluß überdeckt unerlässlich. Sie sind quasi die Dichtung zwischen dem eigentlichen Schlafsack und dem Nutzer.

Der Reissverschluß- nix für schwache Nerven

Wer keine Lust hat 5  Mal die Nacht den Reißverschluss des Kindes in irgend einer Form zu entzippen (natürlich nur im Dunkeln und immer dann, wenn es besonders schnell gehen muss), sollte auf einen qualitativen Reissverschluß und ein parallel mitgeführtes Stoßband achten, welches verhindert, dass sich der feine Bezug des Schlafsacks im Reißverschluß verfängt. Ratsam ist für Kinderschlafsäcke auch ein großer / Grober Reißverschluss. Dieser lässt sich von den Kindern leichter öffnen und verzeiht auch eine Begegnung mit Stoff eher als ein feiner. Zudem erleichtert ein Band am Zipper den Kindern das Handling ungemein.

Sackhüpfen oder die bessere Alternative

Ein Feature, welches ich besonders liebe ist die Öffnung des Pakets von beiden Seiten. So kann man im Sommer aus dem Schlafsack auch mal eine Decke mache, welche sich zudem tagsüber nutzen lässt. An so manchem Lagerfeuer oder zu mancher Nachtwache hat es sich auch bewährt in den warmen Schlafsack zu schlüpfen – gleichzeitig aber die Beine frei zu haben, um diese dem wärmenden Feuer entgegen zu strecken oder sich mal schnell von A nach B bewegen zu können.

Der Temperaturbereich

Kinderschalfsäcke unterliegen leider keinem einheitlichen Messverfahren, welche einen gwissen Komfortbereich sichert. Vermutlich wollen die Hersteller hier kein Risiko eingehen – vor allen Dingen, wenn es in den Minusbereich geht. Vierjahreszeiten Schlafsäcke sind eher selten zu finden. Die meisten Produkte focussieren den Sommer, Frühherbst an.  Da wir bereits mehrere Winterlager (zelten im Schnee) mit Kindern hinter uns haben kann ich zusammen fassend feststellen, dass der Komfortbereich meistens  weitaus geringer ist, als der Hersteller angibt. Werden -5 Grad vorgegeben, ziehe ich gerne 6-8 Grad ab, um so auf eine realistische Temperatureinschätzung zu kommen. Bei sehr empfindlichen Kindern dürfte hier aber schon weitere Maßnahmen nötig sein, um die Nacht behaglich zu gestalteln. Generell würde ich mich langsam an die Extremtemperaturen heran tasten und  nicht gleich die erste Nacht bei -0 Grad verbringen. Denn auch das Kind muss sich erst an neue Verhaltensweisen im Winter/Herbst gewöhnen. Hierzu mehr im Artikel Tipps für eine mollig warme Nacht im Schlafsack.

Ich hoffe ich konnte Euch mit meinen Erfahrungen ein wenig bei der Entscheidungsfinung helfen. Einen Erfahrungsbericht mit unserem Schlafsack von Husky könnt Ihr hier demnächst nachlesen.

 

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén